OTT-Haus lädt zur Jubiläumsfeier ein mit dem Tag der offenen Tür am 3. November

Das Team von OTT-Haus freut sich auf viele Besucher beim Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag. FOTO:OTT-HAUS 
Am Sonntag, 3. November, feiert OTT-Haus das 25-jährige Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Solch ein rundes Jubiläum ist ein schöner Anlass, Rückblick zu halten. Hierzu ein interessantes und spannendes Gespräch mit Geschäftsführer Berthold Ott und seiner Ehefrau Sabine Ott:

VON ROSA LANER

Gerade, als wir mit unserem Interview beginnen, saust ein Mann mit einer großen Tüte frischer Brezeln ins Büro und ein großes „Hallo“ geht durch den Raum.

Herr Ott, wird hier das Vesper geliefert?

Berthold Ott (lacht): Josef hat hier mal als Bauleiter gearbeitet und kommt immer mal wieder mit Brezeln vorbei. Da freuen sich alle. Guter Kontakt zu den Mitarbeitern ist uns wichtig. Den wollen wir halten, auch wenn jemand nicht mehr hier arbeitet.

Ist die gute Beziehung zu Menschen ein Teil Ihrer Firmenphilosophie?

Berthold Ott: Ein positives Miteinander, egal ob mit den Mitarbeitern, Geschäftspartnern oder Kunden, ist für uns ein wichtiger Teil unserer Philosophie. Es tut gut, etwas aus Freude zu tun und die Freude an meine Mitmenschen weiterzugeben.

Frau Ott, wie sind Sie und Ihr Mann denn zusammengekommen?

Sabine Ott (schmunzelt): Wir sind beide Esenhausener und quasi eine altmodische Sandkastenliebe.

Berthold Ott: Meine Frau Sabine kenne ich schon seit meiner Kindheit. Sie und ihre Geschwister holten Milch bei uns am Hof ab. Schon damals habe ich gedacht, „was für eine Nette“! Und nun sind wir schon seit 26 Jahren verheiratet.

Wie hat es mit dem Betrieb vor 25 Jahren angefangen?

Berthold Ott: Auf dem elterlichen Hof habe ich gerne mit Tieren gearbeitet. Dann begann ich eine Ausbildung zum Zimmermann. Während der Bundeswehr besuchte ich die Abendschule, um den Meister zu machen. Nach der Meisterprüfung schaute ich mich in verschiedenen Betrieben um. Schließlich habe ich beschlossen, mich selbstständig zu machen. Angefangen habe ich in einem Gebäude des elterlichen Hofes, wo Platz vom Getreidelager abgezwackt wurde. Dort habe ich eine kleine Werkstatt eingerichtet und einige Holztreppen gefertigt, was meine ersten Aufträge waren.

Sabine Ott: Den Meister hat mein Mann 1992 abgeschlossen. Im September 1993 haben wir geheiratet und am 1. Januar 1994 wurde die Zimmerei Ott gegründet. Ich selbst bin gelernte Bankkauffrau und habe von Anfang an im Bereich Lohn und Finanzen mitgearbeitet. Vor neun Jahren habe ich die Abteilung Personal dazubekommen, was mir großen Spaß macht, da ich gerne mit Menschen arbeite.

Wir haben drei Kinder. Als erster begann unser Sohn Manuel eine Ausbildung zum Zimmermann und arbeitet seither als Geselle und teilweise im Büro bei uns. Er wollte sogar sein Schulpraktikum zur Berufsorientierung hier leisten, weil er das Team so toll fand. 2015 entschloss sich dann unsere Tochter Nathalie, bei uns eine Ausbildung als Industriekauffrau zu beginnen. Auch Sie arbeitet seither in unserem Familienbetrieb mit. Unsere jüngste Tochter Elena besucht noch das Wirtschaftsgymnasium.

Berthold Ott: 1992/93 haben wir unser eigenes Holzhaus gebaut, quasi das erste OTT-Haus. Wir waren begeistert von den ersten Erfahrungen mit einem Holzhaus. Die Naturmaterialien haben uns sehr gut gefallen. Im März 1994 wurde bereits der erste Mitarbeiter eingestellt, beziehungsweise, mein allererster Mitarbeiter war mein Vater Friedhelm, der viele Jahre im Betrieb mitgearbeitet hat.

Ein Wort über ihre Mutter?

Berthold Ott: Meine Mutter Irmgard war schon immer die “Seelsorgerin“. Den Handwerkern hat sie öfters einen Kuchen oder abends ein zünftiges Vesper hingestellt.

Sabine Ott: Noch heute backt sie jeden ersten Freitag im Monat einen richtig leckeren Kuchen für die Firma.

Da stürzen sich alle begeistert drauf. Sie ist einfach unsere „Betriebsoma“! Wie ging es weiter?

Berthold Ott: Unser erster Azubi war Andreas, er hat bei uns 20 Jahre als Zimmermann und im Büro gearbeitet. Oder unser Markus, er ist seit 2006 bei uns und hat sich von der Ausbildung zum Zimmerer bis zur Werksplanung innerbetrieblich weitergebildet. Auch unser Martin hat in 2006 die Zimmererlehre gestartet und ist seit längerem ein super Capo zum Beispiel beim Häuserstellen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle unseren guten, treuen und zuverlässigen Mitarbeiter. Ohne sie wäre uns das alles nicht gelungen. Zum Team gehören Zimmerleute, Schreiner, da wir ja auch Türen- und Fensterbau leisten, Bauleiter und die Verwaltung. Wir arbeiten mit Marianne Kessler zusammen, die schöne und individuelle Planungen macht. Unsere Häuser sind nach Kundenwunsch geplant und nicht „von der Stange“. Ganz herzlichen Dank auch an unsere Kunden für das uns geschenkte Vertrauen. Heute sind wir aktuell 30 Mitarbeiter und bilden jedes Jahr ein bis drei Auszubildende aus.

Sabine Ott: Es ist ein erfolgreiches Konzept, hier selber auszubilden. Die jungen Leute können sich dann im Betrieb hocharbeiten. Iryna aus der Ukraine hat in 2007, die Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen, ist seither „an Bord“ und inzwischen zuständig für die Buchhaltung. Eine Firma ist nur so gut wie ihre Mitarbeiter. Hier arbeiten alle Hand in Hand und sie verfolgen unsere Ziele mit uns gemeinsam. Nur so schaffen wir es, ein qualitativ hochwertiges und gesundes Haus oder Anbauten und Aufstockungen herzustellen und zufriedene Kunden zu haben.

Angefangen in einem Getreidelager, heute ein erfolgreicher Betrieb im Esenhausener Gewerbegebiet – Wie ging dieses Erfolgskonzept auf?

Berthold Ott: Als das Thema Hausbau in den Fokus rückte, wurde es schwierig, mit den vorhandenen Räumlichkeiten und teilweise unter freiem Himmel zu produzieren. Am hiesigen Standort war das Bürogebäude mit großer Halle im Gewerbegebiet frei.

Sabine Ott: 2003 konnten wir dieses Gebäude kaufen. Wir haben alles vom ursprünglichen Standort in der Ortsmitte hierher verlegt. Räume wurden abgetrennt, und teilweise vermietet.

Berthold Ott: Natürlich machte es nur Sinn, dieses riesige Bürogebäude mit Halle zu kaufen, wenn wir den Hausbau intensivieren. Der Markt war da, die Freude war da, also haben wir den Schritt gewagt. So kam das OTT-Haus als Marke auf. Inzwischen produzieren wir hier seit 15 Jahren auf einer Fläche von 3500 qm. Es ist Platz, um die kompletten Bauteile für Wände, Decken und Dächer für drei Häuser herzustellen, die dann vor Ort aufgestellt werden.

Der Schwerpunkt liegt schon in der Region, aber wir haben auch Aufträge zum Beispiel in Stuttgart oder Vorarlberg.

Wir fingen 1994 an, mit einem Jahresumsatz von rund 300 000 Euro und einem Mitarbeiter und konnten 2018 einen Umsatz von rund 5,2 Mio Euro mit unseren rund 30 Mitarbeitern verzeichnen. Wir schauen mit Stolz und Freude auf diese Entwicklung.

An welches Highlight erinnern Sie sich gerne?

Sabine Ott: 2017 haben wir den großen Preis des Mittelstandes gewonnen. Der Große Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung gilt seit Jahren als begehrte Auszeichnung und darüber hinaus als Deutschlands wichtigster und renommiertester Wirtschaftspreis. Das war schon eine tolle Sache. Diese Preisverleihung haben wir mit allen ordentlich gefeiert.

Berthold Ott: Die Gründung in einem abgezwackten Teil des Getreidelagers, die Umsiedlung in unsere heutigen Firmengebäude und schließlich dieser Preis, das ist schon eine Leistung, auf die wir stolz sind.

Cocker Inspiration

Herzliche Einladung

Ein tolles Jahr zum Feiern - und es wird geklatscht

Die Firma OTT wurde am 1. Januar 1994 gegründet und so steht das 25-jährige Jubiläum an. Sie sind herzlich eingeladen zum Tag der offenen Tür am 3. November ab 10 Uhr bei einem tollen Programm mit Spiel, Spaß, bester Unterhaltung und schönen Gewinnen.

An solch einem Tag wird von den Gästen, aber auch von den Zimmerern, geklatscht: Der Zimmererklatsch hat eine lange Tradition. Auch bei Richtfesten wird dieser von den Ott-Zimmermännern traditionell gemacht. Beim Jubiläum wird auf dem „schwebenden Dachstuhl“ geklatscht!

Gesund Wohnen im OTT-Haus

Auf dem Foto oben Berthold Ott und ein Blick in die Fertigungshalle. Darunter ein OTT-Haus von innen und außen. Unten zwei weitere wundervolle OTT-Häuser. FOTOS: OTT-HAUS (5)/LANER (2)
Auf dem Foto oben Berthold Ott und ein Blick in die Fertigungshalle. Darunter ein OTT-Haus von innen und außen. Unten zwei weitere wundervolle OTT-Häuser.
FOTOS: OTT-HAUS (5)/LANER (2)
Ein „Gesund Wohnen“- OTT-Haus wird nach Kundenwunsch individuell und aus natürlichen und ökologischen Baustoffen gebaut. Im Vergleich zu Fertighäusern steht das OTT-Haus dafür, dass es chemikalienfrei hergestellt wird und keine Plastikfolien enthält. Dadurch kann das Haus atmen.

Es gibt acht wichtige Punkte, die den Unterschied ausmachen:
1. Frischluftoase – ein neues Heizungssystem spart Energie und fördert die Gesundheit.
2. Keine Spanplatten, die Formaldehyd ausstoßen; gesunde Gipsfaserplatten nehmen wie Lehmputz Feuchtigkeit auf.
3. Keine Plastikfolien, sondern atmungsaktive Wände für Wand- und Dachaufbauten.
4. Kein Styropor – atmungsaktiv, weniger Schwitzwasser, Brandschutz.
5. Sehr hoher Schallschutz, weniger Lärmemission – ruhiger schlafen.
6. Hoher Hitzeschutz: im Winter warm und im Sommer kühler durch Holzfaser- und Zellulosedämmung.
7. Gipsfaserplatten, die Schadstoffe aufnehmen und neutralisieren können.
8. Brandschutz: Wie wir getestet haben, lebt man in OTT-Häusern nicht nur gesünder, sondern auch sicherer.
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Glücksrad

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Für Radio 7 Drachenkinder

Die kleinen und großen Besucher dürfen das Glücksrad drehen, bei dem es schöne Präsente zu gewinnen gibt.

Der Erlös wird für die Radio 7 Drachenkinder gespendet. Auch ein Spendenkässchen steht bereit. Die Radio 7 Drachenkinder sind kranke, behinderte oder traumatisierte Kinder und Jugendliche aus dem Radio 7 Land. Ihnen kann mit Spendengeldern schnell und unbürokratisch geholfen werden.