Die offene Bauweise prägt die neue Firmenzentrale

Luftansicht der Stadler Anlagenbau GmbH am Familientag. FOTO: THORSTEN BÜTTNER
Hoch aufragend, aber trotzdem maßvoll: Vor kurzem hat die Firma Stadler Anlagenbau aus Altshausen ihr neues Verwaltungsgebäude in Betrieb genommen. Die Firma Stadler plant, fertigt und montiert weltweit Sortieranlagen für die Entsorgungs- und Recyclingindustrie.

ALTSHAUEN – Geprägt ist das etwas mehr als 18 Meter hohe, mehrstöckige Gebäude von einer offenen Bauweise. Diese war dem Unternehmen sehr wichtig, „um das Miteinander der Mitarbeiter zu stärken“, sagt Geschäftsführer Willi Stadler. „Diese waren in der Planung von der ersten Minute an mit einbezogen.“ Der Umzug der Firmenzentrale von der Robert-Bosch-Straße in die Max-Planck-Straße war auf drei Bauabschnitte angelegt.

Werner Schwarz GmbH
Georg Reisch GmbH + Co. KG

 Insgesamt investierte das Unternehmen dafür 30 Millionen Euro. 7,6 Millionen Euro davon entfallen auf das neue Verwaltungsgebäude. Dieses hat das Bad Saulgauer Bauunternehmen Reisch als Generalunternehmer erstellt.
  
Das Gebäude zeichnet sich durch eine offene Bauweise aus.  
Das Gebäude zeichnet sich durch eine offene Bauweise aus.  
100 Mitarbeiter-Arbeitsplätze können in dem Verwaltungsgebäude untergebracht werden, aktuell sind 80 belegt. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei, alle Stockwerke können über zwei Aufzüge erreicht werden. Das Gebäude hat vier Obergeschosse und ein Untergeschoss und steht auf einer Grundfläche von 670 Quadratmetern. Die reine Bürofläche innerhalb der vier Obergeschosse nimmt etwa 2500 Quadratmeter ein. Die Bruttogeschossfläche beträgt etwa 4000 Quadratmeter.
  
FOTOS: CHRISTOPH KLAWITTER 
FOTOS: CHRISTOPH KLAWITTER 
Als auf das Gebiet der Abfallsortierung spezialisiertes Unternehmen war Stadler ein umweltfreundliches Gebäude wichtig: Die Energie für Heizung, Klimatisierung und Beleuchtung wird von einer energieeffizienten Photovoltaikanlage geliefert. Auch die Abwärme der Pulverbeschichtungshalle des Unternehmens wird genutzt. Aufgrund vieler Glasflächen gelangt reichlich Tageslicht ins Gebäude. Energiesparende Heiz- und Kühldeckensysteme sind dafür gedacht, das ganze Jahr über für angenehme Raumtemperaturen zu sorgen. Willi Stadler berichtet, dass man schon viele Kommentare zu dem neuen Verwaltungsgebäude gehört habe. „Sie waren eigentlich durch die Bank postiv.“ Der Neubau passe sich den vorhandenen Produktionshallen richtig gut an.

Für Stadler ist die Investition von 30 Millionen Euro auch ein Bekenntnis zum Standort Altshausen. Christoph Klawitter

Dipl.-Ing. M.+R. Mohr

Firma Stadler Anlagenbau aus Altshausen bezieht neues Verwaltungsgebäude

Willi Stadler hört am Familientag aufmerksam der Ansprache von Bürgermeister Patrick Bauser zu. FOTO: THORSTEN BÜTTNER
Willi Stadler hört am Familientag aufmerksam der Ansprache von Bürgermeister Patrick Bauser zu. FOTO: THORSTEN BÜTTNER
Die Firma Stadler gibt es bereits seit 228 Jahren. Das Unternehmen ist international ausgerichtet. Weltweit hat Stadler bislang mehr als 350 Sortieranlagen gebaut und mehr als 3000 Sortiermaschinen installiert. Angesichts des zunehmenden Recyclingbedarfs rechnet das Unternehmen mit einem steigenden Bedarf an weiteren Anlagen. Aktuell hat Stadler mehr als 450 Mitarbeiter.
  
Im Verwaltungsgebäude warten moderne Arbeitsplätze auf die Mitarbeiter. 
Im Verwaltungsgebäude warten moderne Arbeitsplätze auf die Mitarbeiter. 
„Wir sind sehr stolz auf unsere neue und moderne Firmenzentrale. Unsere umfangreichen Investitionen in dieses Gebäude werden dazu beitragen, dass unser wachsendes Unternehmen noch effizienter arbeiten kann und dass Stadler ein Ort ist, an dem man gerne arbeitet“, sagt Geschäftsführer Claus Maier. Die Eröffnung feierte die Firma Stadler mit zahlreichen geladenen Gästen und zusätzlich mit einem Familientag, zu dem die Stadler-Mitarbeiter mit ihren Angehörigen eingeladen waren. Christoph Klawitter
  
Willi Stadler nimmt von Franz-Josef Luib, Firma Reisch, einen symbolischen Schlüssel in Form eines Kreuzes entgegen. FOTOS (3): CHRISTOPH KLAWITTER
Willi Stadler nimmt von Franz-Josef Luib, Firma Reisch, einen symbolischen Schlüssel in Form eines Kreuzes entgegen. FOTOS (3): CHRISTOPH KLAWITTER

Stadler Anlagenbau GmbH