Die Trauerfeier ganz individuell gestalten

In der Trauerrede blickt man zurück auf das Leben des Verstorbenen. FOTOS: DJD/TRAUERREDNER-SCHAUFLER.DE/ GETTY IMAGES/KZENON, COLOURBOX
Wenn ein Familienmitglied oder enger Freund verstirbt, wünschen sich die Hinterbliebenen eine würdevolle Trauerfeier. Früher hielt man diese in einem religiösen Rahmen ab, heutzutage ist das kein Muss mehr. Falls der Angehörige nicht Mitglied einer Kirche war oder die Familie keine kirchlich geprägte Feier wünscht, bietet sich eine weltliche Form des Abschieds an.

Bei solch einer freien Zeremonie steht nicht der Gedanke an Gott, sondern der Verstorbene selbst, sein Leben und sein Charakter im Mittelpunkt. Eine freie Trauerfeier muss nicht nach starren Regeln ablaufen, sondern lässt sich im Gegenteil genauso individuell abhalten, wie das Leben des Verstorbenen war.

Trauerredner begleitet die Hinterbliebenen
   
Professionelle Hilfe kann beim Abschied von einem geliebten Menschen Halt geben.
Professionelle Hilfe kann beim Abschied von einem geliebten Menschen Halt geben.
Unmittelbar nach dem Tod des geliebten Menschen fällt es schwer, eine schöne Gedenkfeier zu organisieren und womöglich noch selbst über die verstorbene Person zu sprechen. Diese Aufgabe übernimmt oft ein Trauerredner. Er hilft bei der Organisation der Feierlichkeit, gestaltet den Tag im Sinne des Verstorbenen und begleitet die Trauergäste beim letzten Gang. „Die Zeremonie sollte immer individuell gestaltet werden und die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegeln“, erklärt Andreas Schaufler, zertifizierter Trauerredner aus Erlangen. „Trotzdem können Rituale den Familienmitgliedern Sicherheit geben und bei der Trauerbewältigung helfen.“

Gemeinsam den Abschied planen

Auf www.trauerredner-schaufler.de erfahren Hinterbliebene mehr über die Arbeitsweise eines Trauerredners und auch über dessen Honorar. Wichtig ist, dass ein Trauerredner sich im Vorfeld viel Zeit für das Vorgespräch nimmt. Bei dieser Gelegenheit erläutert die Familie ihre Wünsche und Vorstellungen für die Feier und erzählt aus dem Leben des Verstorbenen. Gemeinsam legt man dann unter anderem fest, wie die Trauerrede gestaltet sein soll und welche Musik erklingt. So ist es beispielsweise möglich, dass Lieder ausgewählt werden, die der Verstorbene gern gehört hat, die im Kontext zu ihm stehen oder die ganz einfach Trost spenden. djd

Alpenveilchen setzen farbenfrohe Akzente auf Gräbern

Das Alpenveilchen ist aufgrund seiner Farbenvielfalt auch sehr gut mit anderen Pflanzen kombinierbar. FOTO: DJD/GESELLSCHAFT DEUTSCHER FRIEDHOFSGÄRTNER/MARGIT WILD
Das Alpenveilchen ist aufgrund seiner Farbenvielfalt auch sehr gut mit anderen Pflanzen kombinierbar.
FOTO: DJD/GESELLSCHAFT DEUTSCHER FRIEDHOFSGÄRTNER/MARGIT WILD
Friedhofsgärtner bereiten mit viel Erfahrung und Fachwissen die Gräber auf den Herbst vor. Dabei steht in diesem Jahr eine Pflanze auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben: Das Alpenveilchen, lateinisch Cyclamen Persicum, das mit Farbvariationen von weiß bis pink für farbenfrohe Akzente auf dem Friedhof sorgt.

Die Pflanze hält zum einen Temperaturen bis minus 5 Grad Celsius aus – und sie ist zudem aufgrund ihrer Farbenvielfalt auch sehr gut mit klassischer Heide, Paprika oder Silberblatt kombinierbar. „Das Alpenveilchen ist eine sehr schöne Herbstpflanze, die mit ihrer Leuchtkraft starke Akzente setzt und für einen stimmigen, optischen Gesamteindruck des Grabes sorgt“, erklärt Birgit Ehlers-Ascherfeld, Friedhofsgärtnerin und Vorsitzende der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner. Alpenveilchen könnten den ganzen Winter hindurch blühen und würden an fast jedem Standort gedeihen. „Am liebsten mögen sie es sonnig“, so Ehlers-Ascherfeld.

Tipps vom Friedhofsgärtner

Wer wissen möchte, wie man das Alpenveilchen als Grabbepflanzung ideal einsetzt, sollte sich bei qualifizierten Friedhofsgärtnern und Friedhofsgärtnerinnen erkundigen. Mehr Informationen gibt es unter www.grabpflege.de. Die Experten für schöne Gräber stehen ihren Auftraggebern aber auch bei allen anderen Fragen rund um die Grabpflege mit Rat und Tat zur Seite. „Wir wissen, welche Pflanze an welchem Standort optimal blüht, wie man sie perfekt kombiniert und welche Pflege sie benötigt“, erläutert Birgit Ehlers-Ascherfeld.

Friedhofsgärtner bieten im Übrigen neben der Beratung auch viele verschiedene Serviceleistungen an. Sie gestalten die Gräber, gießen die Pflanzen, wechseln sie je nach Jahreszeit gegen andere aus, entfernen Unkraut oder decken die Ruhestätte im Winter mit kunstvoll arrangierten Tannenzweigen, Wacholder und Moosstreifen ab. Zu den Totengedenktagen fertigen sie zudem individuelle Grabgestecke und Kränze an. djd