Ausstellerrekord in diesem Jahr

In diesem Jahr macht der Bau-Bus zum ersten Mal Halt auf der Ausbildungsbörse. FOTO: PR
Welche Arbeit passt zu mir? In welchem Unternehmen fühle ich mich wohl? Das sind Fragen, die sich Schüler vor dem Beginn einer Ausbildung stellen müssen. Bei den Antworten hilft die 18. Ausbildungsbörse Pfullendorf. In der Stadthalle stellen sich am Donnerstag, 17. Oktober, von 8.30 bis 13 Uhr, 60 Betriebe aus der Region vor.

PFULLENDORF - „In diesem Jahr haben sich über 60 Aussteller für die 18. Pfullendorfer Ausbildungsbörse angemeldet“, sagt Bernd Ruther von der Sparkasse Pfullendorf, der federführend für die Messe zuständig ist. „Dieses Rekordergebnis zeigt, dass Praktikanten, Auszubildende und Studenten in unserer Region noch immer dringend gesucht werden.“
  
Als Landschaftsgärtner ist man viel im Freien. FOTO: JULIA KNAUT
Als Landschaftsgärtner ist man viel im Freien. FOTO: JULIA KNAUT
Mit dieser großen Zahl an Ausstellern können die Organisatoren von der WIP die Erfolgsgeschichte der Ausbildungsbörse fortsetzen. Es zeigt sich jedoch, dass es die richtige Entscheidung war, die Ausbildungsbörde über nunmehr 18 Jahre durchzuführen. „Wir werden jeden Quadratmeter, den die Stadthalle als Ausstellungsfläche bietet ausnutzen, damit sich die Schüler der weiterführenden Schulen schnell und professionell über die angebotenen Praktikums-Ausbildungs- und Studienplätze informieren können“, berichten die Verantwortlichen der WIP mit strahlenden Gesichtern.
  
Berufskraftfahrer sind gefragte Fachkräfte mit sehr guten Perspektiven. FOTO: DJD 
Berufskraftfahrer sind gefragte Fachkräfte mit sehr guten Perspektiven. FOTO: DJD 
Zur Vorbereitung auf die Gespräche mit den Ausstellern bekommt jeder Schüler bereits einige Tage vor der Ausbildungsbörse einen Spickzettel, der legal eingesetzt werden soll. Auf diesem Spickzettel stehen Fragen, mit denen der Gesprächseinstieg erleichtert wird.

Die Messezeitung, die wieder in einer Auflage von 7000 Stück erschienen ist, wurde bereits an alle alle Haushalte von Pfullendorf verteilt.
  
Die jungen Damen haben einen Männerberuf ergriffen. Ihre Meinung dazu: „Man sollte das arbeiten, was einem Spaß macht!“ FOTO: ARNO BURGI / THOMAS WARNACK
Die jungen Damen haben einen Männerberuf ergriffen. Ihre Meinung dazu: „Man sollte das arbeiten, was einem Spaß macht!“ FOTO: ARNO BURGI / THOMAS WARNACK
Die Ausbildungsbörse findet am Donnerstag 17. Oktober in der Zeit von 8.30 bis 13 Uhr in der Stadthalle statt. Hierzu sind alles Schüler der Raumschaft eingeladen. Bürgermeister Thomas Kugler wird die Ausbildungsbörse um 8 Uhr eröffnen. RED

SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH

Einen Beruf mit Zukunft wählen

60 Firmen stehen Rede und Antwort zu ihren Ausbildungsberufen. FOTO: NICOLE FRICK
60 Firmen stehen Rede und Antwort zu ihren Ausbildungsberufen. 
FOTO: NICOLE FRICK
Durch die große Möglichkeit an unterschiedlichen Ausbildungsberufen haben angehende Auszubildende die Qual der Wahl. Oftmals kennen sie nur eine Handvoll Ausbildungsberufe und wählen dann aus diesen aus.

PFULLENDORF - Die Ausbildungsbörse kann helfen, einen Überblick zu bekommen, indem man Informationen zu den einzelnen Ausbildungsberufen zusammenfasst.
  
  
  
Kaufmann/frau im E-Commerce ist nach wie vor ein beliebter Beruf bei jungen Frauen. FOTO: MILAN MARKOVIC
Kaufmann/frau im E-Commerce ist nach wie vor ein beliebter Beruf bei jungen Frauen. FOTO: MILAN MARKOVIC
Bei der Wahl einer Ausbildung sollte man vor allem überlegen, welcher Bereich einen interessiert. Vielen Auszubildenden ist es aber auch wichtig, in der Ausbildung schon gut zu verdienen und immer mehr spielt auch die Zukunft – also die Verdienstmöglichkeiten und Übernahmechancen nach der Ausbildung – in dem gewählten Beruf eine Rolle.
  
  
  
  
 
Hebammen sind sehr gefragt. Nach der Ausbildung haben sie sehr gute Zukunftsperspektiven für eine weitere Festanstellung. FOTO: ULI DECK 
Hebammen sind sehr gefragt. Nach der Ausbildung haben sie sehr gute Zukunftsperspektiven für eine weitere Festanstellung. FOTO: ULI DECK 
Viele Azubis informieren sich nicht ausreichend über ihre Ausbildungsmöglichkeiten und wählen aus den bekannten Berufen, die auch schon die Eltern oder Verwandten absolviert haben. Dabei fällt auf, dass Mädchen vermehrt Berufe im Bereich Wirtschaft und Verwaltung ergreifen und Jungs ihre Ausbildung im technischen Bereich beginnen.
  
  
  
  
  
Ausgebildete Medizinisch-technische Assistentinnen sind bei Arbeitgebern ebenfalls sehr gefragt. FOTO: BENEDIKT SIEGERT 
Ausgebildete Medizinisch-technische Assistentinnen sind bei Arbeitgebern ebenfalls sehr gefragt. FOTO: BENEDIKT SIEGERT 
Und obwohl Geld natürlich nicht unwichtig ist, steht das Interesse an der Ausbildung an erster Stelle. Denn je mehr Leidenschaft man für einen Bereich mitbringt, desto besser werden die Ergebnisse sein.
  
  
  
  
  
  
  
  
Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen – diese Eigenschaften brauchen Azubis in der Altenpflege. FOTO: SCHOLZ 
Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen – diese Eigenschaften brauchen Azubis in der Altenpflege. FOTO: SCHOLZ 
Ein gutes Beispiel ist hierfür die Ausbildung zum Koch. Diese wird gut bezahlt und hat eine sichere Zukunft, aber man muss mit einer hohen Arbeitsstundenzahl und intensiver Belastung rechnen, Wochenenddienste nicht zu vergessen.
  
  
  
  
  
  
  
Im Baugewerbe findet man immer einen Ausbildungsplatz. FOTO: ANDREAS NEUBERT 
Im Baugewerbe findet man immer einen Ausbildungsplatz. 
FOTO: ANDREAS NEUBERT 
Doch nicht umsonst gibt es immer wieder neue Sterneköche, die zeigen, mit welcher Leidenschaft man diesen Beruf ausüben kann. 
  
  
  
  
  
  
  
Wer sich wie Hendrik Günther für Mathe, Physik und Technik interessiert, ist in der Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik richtig. FOTO: ROBERT GÜNTHER 
Wer sich wie Hendrik Günther für Mathe, Physik und Technik interessiert, ist in der Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik richtig. 
FOTO: ROBERT GÜNTHER 
Deswegen gilt: Nur in einer Ausbildung, die zu einem passt, wird man glücklich werden und eine erfolgreiche Zukunft haben! red/Nicole Frick