Vielfältige Infrastruktur

Unterwegs in Zainingen. FOTOS: SU
Bürgermeister Matthias Winter schätzt an Römerstein die gute Infrastruktur, das hohe bürgerschaftliche Engagement – beispielsweise in den Vereinen – und die Lage im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Dies begründe die Attraktivität der Gemeinde. Dies gelte sowohl als Wohnort, aber auch als beliebtes Ausflugsziel.
   
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Wie sieht es mit Einkaufsmöglichkeiten aus? Mit Arzt und Apotheke?

„Jede unserer Ortschaften verfügt über einen Lebensmittelmarkt. Die Erzeuger vor Ort – Metzger, Bäcker, Brauerei, Mühle – verarbeiten regionale Produkte, ebenso bieten einzelne landwirtschaftliche Betriebe an, die Erzeugnisse (Gemüse, Eier, Milch) direkt zu beziehen. In Römerstein-Zainingen gibt es eine Poststelle sowie in Römerstein-Böhringen je eine Filiale der Kreissparkasse und der Volksbank (jeweils mit Geldautomat). Wir haben zwei Hausarztpraxen, eine Apotheke, einen Zahnarzt, Physio- u. Ergo-Therapeuten sowie örtliche Anbieter für mobile Pflege.

Ein Wohnanlage für betreutes Wohnen rundet die gute Versorgung im Gesundheitsbereich ab. Römerstein verfügt über drei Kindergärten (in Böhringen mit Ganztagsbetreuung), eine Tiger-Gruppe, eine Grundschule mit Standorten in Donnstetten und Zainingen sowie eine Gemeinschaftsschule, welche erst in diesem Jahr erweitert und grundlegend saniert wurde.

Ist die Busverbindung attraktiv? Einmal zu den Schulen, aber auch zum Beispiel nach Laichingen oder nach Ulm?

„Hier gibt es Potential zur Optimierung, da sind wir dran.“

Reges Vereinsleben

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Wo finden Neubürger am ehesten Anschluss?

„In Römerstein gibt es eine positive Willkommenskultur, wer mitmachen möchte, findet auch Anschluss. Besonders geeignet sind hier unsere zahlreichen Vereine, die für (fast) jedes Interesse das passende Angebot bereit halten. Auch unsere Kirchengemeinden sind eine gute Anlaufstelle. Seitens der Gemeinde wird neben den allgemeinen Informationen für Neubürger auch ein Besuch der Ortsvorsteher angeboten, die den neu zugezogenen Mitbürgern die Möglichkeiten der jeweiligen Ortschaft persönlich erläutern.“

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Römerstein?
   
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„Römerstein hat viele schöne Plätze, welche es wert sind, erkundet zu werden. Hierzu lade ich alle herzlich ein. Hier einen herauszugreifen fällt schwer. Ich persönlich gehe aufgrund der räumlichen Nähe zum Rathaus immer mal wieder gerne in die St. Gallus-Kirche in Böhringen; nicht nur, weil die Kirche als Bauwerk besonders schön ist, sondern vor allem um bewusste Momente der Stille und des „bei-sich-seins“ zu genießen.

Gibt es spezielles Engagement für Kinder, Senioren, andere Gruppen mit besonderen Bedürfnissen?

„Römerstein ist eine der inklusiven Gemeinden des Landkreises Reutlingen, die versucht, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung bestmöglich zu gestalten.

Hier wurde ein ehrenamtlicher Arbeitskreis gegründet, der Vorschläge erarbeitet. Neben den genannten Bildungs- und Betreuungsangeboten, wird für Kinder jährlich ein Sommerferienprogramm angeboten, welches überwiegend von den Gemeinden gestaltet wird. Auch unsere Vereine betreiben rege Jugendarbeit.

Für Senioren gibt es die Seniorennachmittage der Kirchen und der bürgerlichen Gemeinde. Ebenso bieten viele Vereine entsprechende Angebote an. In Böhringen gibt es eine Wohnanlage für betreutes Wohnen. Momentan sind private Projekte im Wohnungsbau geplant oder bereits im Bau. Auch hier wird auf Barrierefreiheit Wert gelegt.“

Gute Perspektiven

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Wo finden die Bürger Arbeit?

„In der Gemeinde gibt es rund 500 Arbeitsplätze. Die Gemeinde Römerstein weißt momentan zwei Gewerbegebiete aus (je eines in Böhringen und Donnstetten), welche im Herbst 2019 und Frühjahr 2020 fertiggestellt sein werden. Somit ist auch künftig Potential für Gewerbeansiedlungen oder Erweiterungen beziehungsweise Schaffung neuer Arbeitsplätze gegeben. Die gute verkehrliche Anbindung Römersteins ermöglicht auch die gute Erreichbarkeit der Arbeitgeber außerhalb unserer Gemeinde.“

Drei Wünsche für die Zukunft

„Erhalt des hohen Engagements der Bürgerschaft (bei einzelnen Themen, innerhalb der Vereine, Feuerwehr und Kirchen) und des guten gesellschaftlichen Klimas in unserer Gemeinde.

Momentan haben wir relativ viele private Wohnbaugrundstücke, die nicht perspektivisch genutzt werden. Hier wäre es wünschenswert, wenn es eine höhere Bereitschaft der Eigentümer gäbe, diese Grundstücke an bauwillige Dritte zu veräußern. Dies würde die Bauplatzknappheit, welcher wir nun durch die Ausweisung neuer Wohngebiete begegnen, zu entspannen.

Eine weiterhin gute Konjunktur, verbunden mit Erfolg für unsere örtlichen Unternehmen sowie weitere Gewerbeansiedlungen. Dies sichert Arbeitsplätze und ein Steueraufkommen, welches uns auch künftig Gestaltungsspielraum bietet.“