SGM Machtolsheim/Merklingen zieht die Reißleine

Nicht ganz so große Fußballsorgen wie die SGM hat der TSV Laichingen. Am Samstag steht ein Derby gegen Suppingen an. ARCHIVFOTO: MAS
Von Fabian Dörflinger   

LAICHINGEN
- Der erste Trainerabgang der Region in der Fußball-Kreisliga B Alb hat nicht lange auf sich warten lassen: Am Sonntag trennte sich die SGM Machtolsheim/Merklingen von Trainer Michael Morlock. Interimsmäßig wird am Sonntag nun Thomas Hassler auf der Bank bei der SGMMM sitzen. Die SGMler hoffen nun am Sonntag auf eine Wende beim TSV Beimerstetten (Sonntag). Deutlich interessanter dürfte das Derby am Samstag in Suppingen werden, wenn der TSV Laichingen ab 15.30 Uhr zu Gast ist. Die SGM Nellingen/ Aufhausen trifft in einer weiteren Partie außerdem am Sonntag auf den SV Scharenstetten, in der es ebenfalls hitzig werden könnte.

Nach dem Abstieg in die Fußball- Kreisliga B Alb und nun mit nur acht Punkten aus den ersten zehn Spielen hat sich die SGM Machtolsheim/ Merklingen am Sonntagabend von Trainer Michael Morlock getrennt. „Der Saisonverlauf ist natürlich nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Unsere Ambitionen waren ganz andere“; erklärt Michael Gnam von der Abteilungsleitung der SGM Machtolsheim/ Merklingen. „Und deshalb haben wir entschieden, dass wir einen neuen Impuls brauchen und eine Veränderung her muss“, fügt Gnam hinzu. Am Sonntag soll nun der ehemalige Ascher Frauentrainer Thomas Hassler als Feuerwehrmann und Interimstrainer auf der Bank sitzen. „Aber auch da sind wir noch in der Findungsphase“, sagt Gnam. Am Sonntag sollte aber so oder so nicht viel passieren, wenn die SGM beim Tabellenletzten TSV Beimerstetten zu Gast ist. Nicht ganz so große Fußballsorgen, aber ein Erfolgsproblem hat der TSV Laichingen. Am Sonntag gab es mit einem 0:3 in Scharenstetten die nächste Niederlage, womit die Nerven der Laichinger Kicker weiter strapaziert wurden. Das Saisonziel müssen die Laichinger sowieso ändern und jetzt zudem aufpassen, dass die Motivation nicht flöten geht. Am Samstag (15.30 Uhr) würde ein Derbysieg beim SV Suppingen gerade rechtkommen. Doch die Suppinger werden sicherlich etwas dagegen haben. Nach dem Sieg gegen Scharenstetten kamen sie sogar beim FC Langenau zu einem Punktgewinn. „Da macht das Fußballspielen den Jungs natürlich Spaß. Es ist immer schön, wenn man einen Favoriten ärgert“, sagt Suppingens Trainer Martin Gantenbein. „In diesen Spielen haben wir gegen individuell starke Teams wirklich gut agiert.“ Am Sonntag will der SVS nun im Lokalderby seine Erfolgsserie ausbauen.

Die SGM Nellingen/Aufhausen hat zuletzt mit einem Remis und einer Niederlage ebenfalls die Spitzengruppe verloren. Entscheidend dafür war auch die Niederlage im Verfolgerduell am Sonntag beim SV Hörvelsingen. Nun hat die SGM am Sonntag nochmals die Chance seinen Jägerstatus behalten zu können: Dann geht’s im Heimspiel gegen den Tabellenvierten SV Scharenstetten um die nächsten Zähler. Mal hü, mal hott präsentiert sich der TSV Berghülen in dieser Saison. Dass er gegen die Spitzenteams aus Langenau und Pappelau zuletzt keine Chance hatte, bestätigte sein Dasein als Team im Mittelfeld der Liga. Gegen die Teams hinter ihm sollten nun aber Pflichtsiege folgen. Am Sonntag hat er nun den Tabellenzwölften aus Lehr zu Gast.

Der elfte Spieltag in der Übersicht:

SV Suppingen – TSV Laichingen (Samstag, 15.30 Uhr), SGM Nellingen/Aufhausen – SV Scharenstetten, FC Langenau – SV Weidenstetten, SSC Stubersheim – SV Göttingen, TSV Berghülen – SC Lehr, TSV Beimerstetten – SGM Machtolsheim/Merklingen, SV Ballendorf – SV Hörvelsingen

Bringt der TSV Herrlingen die Wende für den SCH?

Fußball-Kreisliga A Alb: SV Westerheim empfängt das Schlusslicht

Von Fabian Dörflinger

LAICHINGEN - In der Fußball-Kreisliga A Alb verliert der SC Heroldstatt so langsam den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze, hat aber am Sonntag die Chance, einige Meter zu machen. Zu Gast ist der TSV Herrlingen (15 Uhr). Der SV Westerheim ist dagegen klar in der Favoritenrolle, wenn der Tabellenletzte aus Amstetten zu Gast ist. Der TSV Blaubeuren fährt zum TSV Albeck.

Der TSV Blaubeuren darf sich weiterhin Spitzenreiter der Fußball- Kreisliga A Alb nennen, wenn auch der 3:2-Erfolg gegen den SC Heroldstatt zwischenzeitlich ins Stocken geriet. „Wir haben uns wieder genug Chancen erarbeitet, sind diesmal aber zu fahrlässig damit umgegangen“, sagte Ralf Kubitsche von der Blaubeurer Abteilungsleitung nach dem Spiel. „Auch wenn Heroldstatt kämpferisch wirklich gut war, war der Sieg nicht in Gefahr“, erklärt Kubitschek. In Gefahr soll ein weiterer Dreier auch am Sonntag nicht kommen: Dann fahren die Blaubeurer zum TSV Albeck.

Das Problem des SC Heroldstatt war zuletzt gewiss nicht die Niederlage beim Tabellenführer, sondern die Tatsache, dass die anderen Teams im Tabellenkeller nun auch anfangen zu punkten. Bis auf den SCH (vier Punkte), die SF Dornstadt (neun) und den SV Amstetten (drei) haben alle anderen Teams schon zweistellig gepunktet, sodass die Luft noch dünner wird. Am Sonntag empfangen die Heroldstatter nun den TSV Herrlingen, der mit zehn Zählern noch in Greifweite liegt.

Am Ende war der 5:0-Erfolg des SV Westerheim beim TSV Seißen leichter als gedacht, da die Westerheimer Kicker in den vergangenen Spielzeiten immer ein kleines Seißen-Trauma mit sich herumschleppen mussten und in den vergangenen sechs Jahren nur zu einem Sieg in Seißen kamen. So aber wurde es am eindeutig, was dem SVW weiterhin den Anschluss zum Spitzentrio brachte. Am Sonntag wollen die SVWler ein weiteres Feuerwerk abbrennen, wenn der Tabellenletzte aus Amstetten zu Gast ist.

Der elfte Spieltag der Fußball- Kreisliga A Alb im Überblick (Sonntag ab 15 Uhr):

TSV Bernstadt – TSV Westerstetten (Samstag, 15.30 Uhr), SV Westerheim – SV Amstetten, TSV Seißen – SV Asselfingen, SF Rammingen – SV Oberelchingen, FC Neenstetten – FV Asch/ Sonderbuch, SF Dornstadt – TSV Altheim/Alb, TSV Albeck – TSV Blaubeuren, SC Heroldstatt – TSV Herrlingen.

FC Blaubeuren grüßt von Rang zwei

BLAUBEUREN (fab) - Nach dem jüngsten Sieg in der Fußball-Bezirkliga grüßt der FC Blaubeuren plötzlich vom zweiten Tabellenrang und will diesen in den kommenden Wochen natürlich verteidigen. Am Sonntag ist nun der Tabellenzwölfte aus Thalfingen zu Gast, der zu keinem Stolperstein führen soll.

So schnell kann es gehen: Innerhalb von zwei Wochen hat sich der FC Blaubeuren vom Kellerkind zum Spitzenteam in der Fußball-Bezirksliga geschlichen. Schuld daran ist aber auch die Tatsache, dass die Bezirksligisten in der Tabelle nicht näher beieinander stehen könnten. So trennen den Tabellenzweiten aus Blaubeuren und den Tabellendrittletzten aus Obenhausen nur fünf (!) Punkte. Also könnte die Erfolgsgeschichte so schnell verpufft sein, wie sie begonnen hat. Dem wollen die Blaubeurer Kicker aber entgegenwirken. Am Sonntag ist der Tabellenzwölfte vom SV Thalfingen zu Gast, der auf fremden Platze in dieser Saison erst zwei Punkte ergattern konnte.

Der elfte Spieltag in der Bezirksliga in der Übersicht (Sonntag ab 15 Uhr):

TSV Langenau – Türkgücü Ulm, SGM Aufheim/Holzschwang – TSV Bermaringen, TSG Söflingen – SC Staig, SV Jungingen – TSV Blaustein, FC Blaubeuren – SV Thalfingen, SV Tiefenbach – SSG Ulm, FC Srbija Ulm – SV Lonsee.

Hockey: Letztes Spiel vor der Winterpause

ULM (sz) - Mit einer Miniserie aus drei ungeschlagenen Spielen und einem guten dritten Tabellenplatz im Rücken fährt die Oberliga-Hockey- Mannschaft des SSV Ulm 1846 am Samstag (15 Uhr) zum Tabellensechsten nach Bietigheim. Es ist das letzte Spiel vor der Winterpause. Ulms Leon Weiss rechnet mit einem schwierigen Spiel und erklärt dies mit den Erfahrungen aus der Vorsaison: „In der letzten Saison lagen wir in der Tabelle ebenfalls vor den Bietigheimern, trotzdem konnten sie uns schlagen.“