Ringer starten in die Saison

Der Startschuss bei den Regionalliga-Ringern der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt fällt am kommenden Samstag vor heimischem Publikum gegen den KSV Tennenbron. FOTOS: NONNENBROICH DESIGN RAVENSBURG
Die Ringer der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt stehen in den Startlöchern. Kommenden Samstag, 7. September, beginnt mit dem Heimkampf gegen den KSV Tennenbronn die neue Regionalliga-Saison.

BAIENFURT - Neu für den letztjährigen Oberliga-Meister und damit Aufsteiger sind die Herausforderungen, um in der zweithöchsten nationalen Amateurliga zu bestehen. Anders als in den zurückliegenden Jahren, wo als Zielsetzung stets ein Spitzenplatz im vorderen Drittel angestrebt wurde, werden jetzt kleinere Brötchen gebacken. So jedenfalls propagiert es die Vorstandschaft in Person des Vorsitzenden Markus Bohmeier und seines Vize Marcel Bolduan in der aktuell aufgelegten Vereinsbroschüre: Oberste Priorität hat erst mal der Klassenerhalt.
   
Start gegen KSV Tennenbronn Image 1
Start gegen KSV Tennenbronn Image 2
Da setzt auch Sportmanager Michael Merk an, der ungleich schwereren Zeiten entgegensieht im Verhältnis vor allem zu den vergangenen vier Saisons, als die KGler zuerst drei Mal in Folge Vizemeister der Oberliga wurden und schließlich den Aufstieg schafften. „Innerhalb der Liga werden wir allenfalls im hinteren Drittel angesiedelt“, weiß Merk die Einschätzung der Szenekenner. Nicht ganz unproblematisch, sollte dieser Fall eintreten, denn die drei letztplatzierten Teams müssen sich per Abstieg wieder aus der Regionalliga verabschieden.

„Die ersten drei Kämpfe geben da schon eine gute Orientierung. Sollten wir da gut bestehen, könnten wir die Fühler auch in Richtung Mittelfeld ausstrecken“, stellt sich der Sportmanager die Marschrichtung vor. Größte Chancen auf die Meisterschaft schreibt Merk dem SRC Viernheim und dem ASV Ladenburg (beide Nordbaden) zu. Unter den zehn Mannschaften sind die Achringer übrigens die einzigen Vertreter Württembergs. In der nordbadischen Ecke ist noch der KSV Schriesheim angesiedelt, ansonsten wird die Regionalliga zumindest zahlenmäßig von südbadischen Vertretern dominiert: der KSV Rheinfelden, der KSV Hofstetten und die WKG Weitenau-Wieslet liegen in der Kurve am Rheinknie, während der KSV Hofstetten, der AV Sulgen sowie der KSV Tennenbronn in den Tiefen des Schwarzwalds zu finden sind.

Samstag, 7. September, 20 Uhr
   
Start gegen KSV Tennenbronn Image 3
Start gegen KSV Tennenbronn Image 4
Erster Gegner der Oberschwaben am kommenden Samstag, 20 Uhr in der Baienfurter Sporthalle, ist der KSV Tennenbronn, der sich durch gute Jugendarbeit hervortut. Deshalb sind Timo Marcel Nagel, David Brenn, Leon Schetterer und der dritte der deutschen Meisterschaften, Fabian Rainer, fest gesetzt im Team der Schwarzwälder. Zusammen mit den bulgarischen Leistungsträgern Dimitar Kumchev und Miroslav Geshev präsentieren sich die Tennenbronner breit aufgestellt und lassen sich vorerst schwer einschätzen.

In Bezug auf die Achringer vertraut der KG-Sportmanager auf die gute körperliche Verfassung, die durch Absolvieren von drei Vorbereitungslagern, zuletzt vergangenes Wochenende an der Baienfurter Trainingsstätte, zusammen mit dem KSV Winzeln und dem österreichischen AC Hörbranz gefestigt worden ist. Zwar verfügen die KGler nur über eine dünne Personaldecke, doch ist jede Position weitgehend gleichwertig besetzt. Die Abgänge von Jan Zirn, Roman Berko und Benedikt Rebholz konnten mit der Verpflichtung von Mirco Lemaic, Adrian Wolny und Sohayb Musa respektabel kompensiert werden. Auch der weitere Neuzugang Valeriu Toderean passt gut ins Gefüge der Oberschwaben. Man müsse sich aber auf wesentlich knappere Ergebnisse einstellen als noch in der vergangenen Saison, so Merk, da bei den Leistungsträgern der KG-Truppe nicht unbedingt eine Vier-Punkte-Garantie einhergehe wie bisher. „Und dann hoffen wir natürlich, dass sich nicht gleich in der ersten Begegnung wieder einer derart verletzt, dass er langfristig ausfällt“, beschwört der Sportmanager auch ein wenig die Glückskomponente.

Mit folgendem Kader wollen die Achringer die Regionalliga-Saison bestreiten: Moritz Buck (Greco - G – und Freistil - F -), Magomed Makaev (G u. F), Patrick Dvorczyk (F), Patrick Sorg (G), Lukas Buck (G), Kevin Henkel (F), Adrian Wolny (F), Valeriu Toderean (G), Marcel Bolduan (F), Christoph Dornfeld (F), Alexander Schaich (G), Musa Sohayb (G), Timofei Xenidis (F) und Mirko Lemaic (G). red