Höhlentag im Donaubergland

Die Höhlen üben auf die Besucher eine besondere Anziehungskraft aus. FOTOS:PM 
Höhlen können Geschichten erzählen. Die ältesten bekannten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit etwa wurden in Höhlen auf der Schwäbischen Alb gefunden. Am letzten Augustsonntag, 25. August, lädt das Donaubergland mit einer Reihe von Partnern ein, die Höhlen in der Region zu erkunden.

DONAUBERGLAND – Den „Zauber der Unterwelt“ kann man beim Höhlentag im Donaubergland bei Führungen und Wanderungen in ausgewählten Höhlen erleben. Die geologischen Sehenswürdigkeiten werden an diesem Tag durch Fachleute vorgestellt. Bereits in der Frühzeit waren Höhlen Lebensraum und wichtiger Bezugspunkt für unsere Vorfahren. Schon allein deswegen üben sie eine besondere Anziehungskraft aus.
   
Der Höhlentag wird offiziell an der Kolbinger Höhle eröffnet.
Der Höhlentag wird offiziell an der Kolbinger Höhle eröffnet.
Die offizielle Eröffnung des Höhlentages findet um 11 Uhr an der Kolbinger Höhle statt. Der Eingang der größten Schauhöhle der Südwestalb ist im vergangenen Jahr neu renoviert und befestigt worden. Die Gemeinde Kolbingen hat mit Unterstützung des Naturpark Obere Donau aufwändige Sanierungsmaßnahmen durchführen lassen und finanziert, um den Höhlenbesuchern einen sicheren Eintritt in die Unterwelt der Schwäbischen Alb zu ermöglichen.

Die Führungen und geführten Wanderungen finden zu unterschiedlichen Zeiten statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind allerdings unbedingt erforderlich.

Mehr Infos über die einzelnen Höhlen und alles Wichtige rund um den Höhlentag gibt es unter anderem bei der Donaubergland GmbH, Tel. 07461- 780 16 75 und im Internet unter www.donaubergland.de.

Das Programm am Höhlentag im Donaubergland

Kolbinger Höhle

Um 11 Uhr wird der Höhlentag an der Kolbinger Höhle offiziell eröffnet. Unter dem Motto „Steinzeitklänge aus der Unterwelt“ führt der Künstler Martin Nägele seine musikalischen Klänge vor. Bis 17 Uhr werden Führungen des Schwäbischen Albvereins Kolbingen durch die Höhle angeboten. Die Felsenhütte wird am Höhlentag bewirtet. Um 13.30 startet eine weitere Führung ab der Kolbinger Höhle zur Mühlheimer Höhle (5 Kilometer, Dauer: 3 Stunden).

Mühlheimer Felsenhöhle

Führungen zwischen 11 und 17 Uhr. Die etwa halbstündigen Führungen der Höhle übernimmt der Schwäbische Albverein Mühlheim.

Dietfurter Burghöhle

Führungen zwischen 11 und 17 Uhr. Die Bergwachtbereitschaft Sigmaringen e.V. führt durch die Burghöhle.

Donauversickerung

Das Naturphänomen Donauversickerung und dessen Versinkungsstellen in Immendingen und Möhringen können um 12 Uhr und 14.30 Uhr mit „Danube-Guide“ Sylvia Speichinger von der Donaubergland GmbH erkundet werden. Treffpunkt ist der Radler-Zeltplatz in Immendingen.

Beilsteinhöhle und Graneggschacht

Dipl.-Biologin Renate Market und Dipl.Forstwirtin Judith Engst führen um 13.30 Uhr zur Beilsteinhöhle und zur Ruine Granegg. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Ruine Granegg in Bubsheim.

Informationen zu den Schauplätzen, zur Kulturlandschaft, Geologie und Höhlen gibt es im Rahmen einer rund 2,5 Stunden dauernden Wanderung. (Länge: circa 5 Kilometer)

Maurushöhle

Bereits um 10 Uhr führt Armin Hafner, vom Naturpark Obere Donau, zur „Roter-Brunnen Höhle“ (Maurushöhle) bei Beuron. Treffpunkt ist der Parkplatz St. Maurus. Die Wanderung dauert rund 1,5 Stunden (Länge ca. 3 Kilometer).

Die rund 6 km lange, geführte Wanderung von der Burg Wildenstein zur Maurushöhle unter der Leitung von Bernd Schneck, Geschäftsführer des Naturpark Obere Donau, dauert 3 bis 3,5 Stunden. Treffpunkt ist beim „Luchs-Infopoint“ am Wanderparkplatz bei der Burg Wildenstein.