Neueröffnung in Hergensweiler

Freuen sich auf die Neueröffnung am Dienstag, 20. August: (von links) Michael Pinzl (Projektleiter Fa. Netto), Martin Höß (Generalplaner aus Neuravensburg), sowie Bürgermeister Wolfgang Strohmaier. FOTO:SUSI DONNER
HERGENSWEILER (dos) - Der neue Netto Marken-Discount in Hergensweiler steht kurz vor der Neueröffnung. Am Dienstag, 20. August werden sich erstmals seine gläsernen Türen für die Kunden öffnen. Zur Begrüßung gibt es attraktive Aktionsangebote.

Der neue Netto in 1-A-Lage am Kreisel Richtung Wangen ist mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern einer der kleineren Märkte, und bietet dennoch ein riesiges Produktsortiment. Das effiziente Energiekonzept, mit Wärmerückgewinnung, einer hochwertigen und umweltfreundlichen Bauweise aus Ziegelmauerwerk, einem Nagelbinderdach, sowie einem Foliendach und einer Photovoltaikanlage, und einem hocheffizienten LED-Beleuchtungskonzept, ist gänzlich auf Nachhaltigkeit abgestimmt. Mit 63 Parkplätzen (teilweise mit Bergsicht), Barrierefreiheit sowieso, und einem Gäste-WC bietet er für die Kunden viel Komfort. Mit dem Bau waren vor allem regionale Handwerksbetriebe und Firmen betraut, wie Generalplaner Martin Höß aus Neuravensburg erzählt. „Im Oktober war klar, dass wir im August fertig sein müssen. Auf den Tag genau haben alle Beteiligten alle Termine eingehalten“, freut er sich. Höß baut seit 30 Jahren Märkte. Mit ihm haben Netto, sowie der Investor und Eigentümer Peter Hinderer einen echten Profi an Bord.

Ein Supermarkt im ländlichen Raum

Bürgermeister Wolfgang Strohmaier erzählt wie es zur Kooperation mit Netto kam. Nachdem es in Hergensweiler lange Zeit keinen Lebensmittelladen mehr gegeben hat, haben sein Vorgänger Georg Betz und der zweite Bürgermeister Josef Kohl alle Hebel in Bewegung gesetzt, um einen Betreiber zu finden, der bereit gewesen wäre, einen Supermarkt im Dorf zu eröffnen. Das habe leider nicht funktioniert. Weil eine Gemeinde unter 2000 Einwohnern – das waren die Aussagen damals – einfach nicht attraktiv genug sei. „Die Firma Netto ist bekannt dafür, dass sie an verkehrsgünstig gelegenen Standorten mit ihren Märkten auch aufs Land geht. Ich erhielt Kontakt zu einem Regionalmanager von Netto. Vorbehaltlich einer Prüfung durch den Konzern EDEKA, zu dem Netto gehört, und der Verkehrs- und Bedarfsanalyse, war Interesse da“, sagt Strohmaier. Es wurde geprüft ob der Markt Konkurrenz zu EDEKA in Weißensberg wäre. Man kam zum Ergebnis, dass die beiden Märkte sich eher ergänzen. Die Statistik-Zahlen waren gut und dem Wunsch von Netto nach gut sichtbarer und erreichbarer 1-A-Lage konnte die Gemeinde nachkommen. Sie erwarb das Grundstück an der B12 von Privat und verkaufte einen Teil davon an den Investor Peter Hinderer, der Supermärkte plant und vermietet – in diesem Fall an Netto. Die Erschließung des Grundstücks sei ein relativ hoher Aufwand gewesen. „Aber alle Behörden haben gut zusammen gespielt. Sowohl das Straßenbauamt, das Landratsamt im Bereich Naturschutz, Bauamt und Wasserrecht, als auch das Wasserwirtschaftsamt.“

Ein sehr positives Ergebnis

Strohmaier freut sich, dass bei der gesamten Planung regional gedacht wurde. Die Erdarbeiten habe beispielsweise die ortsansässige Firma Vogler durchgeführt und die Planer hätten sich durchweg positiv über deren Leistung geäußert.

„Nach intensiver Vorarbeit ging am Ende alles sehr schnell, und nun ist es ein riesiger Erfolg für uns, dass wir jetzt einen Supermarkt bekommen, und die Nahversorgung für unsere Einwohner wieder sichergestellt ist.“

Großes Sortiment

Der neue Markt ist modern und entspricht dem aktuellen Netto-Konzept. Im Sortiment von rund 5000 Artikeln liegt der Fokus auf Frische, Qualität und Regionalität. Ganz oben auf dem Einkaufszettel stehen Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstartikel, Molkereiprodukte sowie Brote und Backwaren. Neben Lebensmitteln gehören Zeitschriften, sowie Wasch- und Reinigungsprodukte zum Sortiment.

Bio-Lebensmittel

Im neuen Netto-Markt wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Neben über 400 Bio-Artikeln und einem großen Mehrwegsortiment tragen viele Netto-Eigenmarkenprodukte das Panda-Logo der Naturschutzorganisation WWF. Seit über drei Jahren sind Netto und WWF schon Nachhaltigkeitspartner. Bezahlen können die Kunden bei Netto nicht nur bar oder per EC- und Kreditkarte, sondern auch kontaktlos via NFC, mobil per Smartphone oder ganz neu per PayPal, Apple Pay und Google Pay. Und wer beim Bezahlen „Aufrunden bitte!“ sagt, spendet damit einen kleinen Cent-Betrag an soziale Kinderprojekte von „Deutschland rundet auf“.

Die Öffnungszeiten des Netto Marken-Discount sind von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr.