Die Fußgängerzone wird 40 Jahre alt

Die Fußgängerzone war und ist ein Gewinn für Sigmaringen. FOTO: ARCHIV
Vor 40 Jahren wurde die Schwabstraße zur Fußgängerzone. Es gab damals viele Stimmen, die dagegen waren. Vor allem die Einzelhändler sahen das sehr kritisch, da sie Angst hatten, dass ihre Geschäfte dann nicht mehr so gut laufen, wenn die Kunden nicht mehr direkt vor den Läden parken können. 14 Jahre später wurde auch die Fürst-Wilhelm-Straße in der Innenstadt zur Fußgängerzone umgestaltet.

Heute kann man sich Sigmaringen ohne die Fußgängerzone nicht mehr vorstellen. „Rückblickend hat sie sich bewährt“, so Frank Jost, Tourismusleiter in Sigmaringen. Um die Fußgängerzone auch abends zu beleben sind verschiedene Aktionen mit dem HGV - Die Stadtinitiative geplant. „Wir wollen die Händler miteinbeziehen, um ein Gesamterlebnis daraus zu machen“, so Jost.

Die Mischung aus alten, schön sanierten Gebäuden und moderner Architektur machen den Reiz der Sigmaringer Fußgängerzone aus. Verschiedene Straßencafés und weitere Lokalitäten laden nach dem Einkaufsbummel zum Verweilen ein. Spielgeräte für Kinder und eine schöne Bepflanzung werten den Bereich weiter auf. „In Sigmaringen herrscht eine lockere Atmosphäre“, sagt Kai Schatz vom gleichnamigen Optik- und Akustikgeschäft, das es seit 35 Jahren gibt. Er führt das Unternehmen in der zweiten Generation. „Ich fühle mich hier sehr wohl und bin auch von den Menschen gut angenommen worden. Das alte kleine Innenstädtchen strahlt Gemütlichkeit aus und hat einen besonderen Charme. Hier gibt es kleine individuelle Geschäfte, die mit viel Herzblut geführt werden und ein tolles Sortiment haben. Kein Vergleich zu den standardisierten Angeboten der Großfirmen in großen Städten“, so Schatz weiter.

So sieht es auch der Sigmaringer Frank Oswald, Regionalleiter der Volksbank. Seit 35 Jahren hat das Bankunternehmen seinen Sitz in der Schwabstraße. „Die Innenstadt mit den verschiedenen Geschäften, der vielseitigen Gastronomie und natürlich dem Schloss, ist ein toller Platz, an dem man sich gerne aufhält. Man kennt sich und das Städtchen ist überschaubar im Vergleich zu anonymisierten Großstädten.“ Christine Martin  

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Sommerkonzert mit „Josefslust“

Die A-cappella-Kultband „Josefslust“ tritt am 5. Juli um 20.20 Uhr beim Haus Nazareth auf. Der Abend unter dem Motto „Manege frei - der 8-Mann A-Cappella-Zirkus“ wird dem Publikum ein ganz besonderes Flair bieten: In einem Zirkuszelt, das für die 2. Kinderzirkustage im Rahmen des 160-jährigen Bestehens des Haus Nazareth aufgebaut wird. Wie immer werden die „Josefs“ bekannte Songs aus Pop und Rock, auch Reggae und Schlager durch die A-cappella-Mangel drehen und mit ausgefeilten Arrangements für einen unterhaltsamen Abend sorgen. Karten gibt es im Vorverkauf für zehn Euro bei der Schwäbischen Zeitung und bei der Volksbank Krauchenwies. An der Abendkasse kosten die Tickets 15 Euro. Einlass in das bewirtete Zirkuszeit ist um 19 Uhr. pr

Sigmaringer feiern ihr Stadtfest

Die Damen hatten beim Stadtfest 2018 viel Spaß. FOTO: PEGG 
Die Damen hatten beim Stadtfest 2018 viel Spaß. FOTO: PEGG 
Sigmaringen bereitet sich mit Hochdruck auf das diesjährige Stadtfest vor. Traditionell wird am letzten Juniwochenende, 29. und 30. Juni, in der Innenstadt gefeiert. Auf der rot-gelb geschmückten Festmeile gibt es verschiedene Stände und ein buntes Unterhaltungsprogramm auf zwei Bühnen.

Los geht es am Samstagvormittag um 11 Uhr mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Marcus Ehm und dem Stadtfestausschuss. Der Spielmanns- und Fanfarenzug des Vetter Gusers und die Juxkapelle „Kuulvoer“ aus Boxmeer sorgen für die musikalische Umrahmung. Auf der Rathausbühne treten um 12 Uhr die Donautaler Alphornbläser auf. „Showdance Sunrise Dream“ zeigt um 12.45 Uhr sein Können. Um 13.15 Uhr übernehmen die ForteKids & FortisSIGmo die Unterhaltung der Gäste. Die Musikkapelle Laiz spielt um 15.30 Uhr Stücke aus ihrem breitgefächerten Repertoire. Für die Abendunterhaltung sorgt „LakeSight“ ab 19 Uhr mit handgemachter Musik von sanft bis rockig. Auf der Landesbankbühne beginnt das Programm um 11 Uhr mit dem C.H.A.T.-Set und um 12.30 Uhr gibt es eine Aufführung einer Bauchtanzgruppe. „Showdance Sunrise Dream“ hat um 13.15 Uhr seinen Auftritt und die Alphorngruppe Meßkirch spielt um 13.45 Uhr. Das Tanzstudio Fun & Go aus Mengen und die Modenschau „erb et boe“ stehen um 14.45 Uhr auf dem Programm. Anschließend heißt es Tango Argentino mit Vorführung und Erläuterungen. Die Musikkapelle Bingen-Hitzkofen spielt um 16 Uhr für die Besucher auf. Die Abendunterhaltung übernehmen um 19 Uhr die Vollblut-Musiker von „The Rockin’ 60s“.
  

Die Kinder erfrischen sich an den Wasserspielen auf dem neuen Karlsplatz. FOTO: PRIVAT 
Die Kinder erfrischen sich an den Wasserspielen auf dem neuen Karlsplatz. FOTO: PRIVAT 
Der Festsonntag beginnt um 11 Uhr auf der Rathausbühne mit einem Frühschoppenkonzert mit der Stadtkapelle Sigmaringen. Um 13.30 Uhr gibt es nochmal Tango Argentino und dann erobert der Rock’n’Roll Club „Cadillac“ die Bühne. Um 16 Uhr treten dann „Die Grenzwärtigen“ auf. Auf der Landesbankbühne spielt um 11 Uhr das Kreisverbandseniorenorchester. „The Gabs“ – die neue Nachwuchsband der Städtischen Musikschule zeigt um 14.15 Uhr ihr Können. „Pauls and the Girl“ sorgen um 16 Uhr für super Stimmung.

Verschiedene Attraktionen warten auf die großen und kleinen Besucher: Riesen-Kettenkarussell, Fun-Ballz, Bungee-Trampolin, Kinderkarussell, Air- Brush-Tattoos, Folienballons, Kinderschminken und vieles mehr. „Mischter Toscana“ unterhält die Gäste mit seiner Ballon- und Comedyzauberei. Für die kleinen Besucher heißt es Kinderspaß in der Apothekergasse. Christine Martin
  

Tolle Gewinne beim Stand der SZ

Wir wohnen da, wo andere Urlaub machen

Die Kinder haben Spaß auf dem Schaukelweg. ARCHIVFOTO: THW 
Die Kinder haben Spaß auf dem Schaukelweg. ARCHIVFOTO: THW 
Fünf Premiumwanderwege bieten rund um Sigmaringen Erholung in der Natur. FOTO: ARCHIV 
Fünf Premiumwanderwege bieten rund um Sigmaringen Erholung in der Natur. FOTO: ARCHIV 

Haus Nazareth: FSJ, Ausbildung, Studium und Fortbildung

Stadtführung bringt Geschichte näher

Helmut Glas FOTO: PRIVAT 
Helmut Glas 
FOTO: PRIVAT 

Der Rathaus Anbau besteht seit 15 Jahren

Der Neubau wurde nötig, da der Platz im alten Rathaus einfach nicht mehr ausgereichte. Außerdem wollte die Stadtverwaltung alle zentrale Kernfunktionen unter einem Dach vereinen. So können die Abteilungen schnell und effektiv zusammenarbeiten. Auch für die Bürger ist es besser alles zentral in einem Gebäude vorzufinden. Mit dem Anbau konnte auch das Bürgerbüro realisiert werden, welches es vorher in dieser Form nicht gab. Die Schnittstelle zwischen dem alten und neuen Rathaus ist der Aufzug. So ist ein barrierefreier Zugang zu beiden Gebäudeteilen erst möglich geworden. Da es aber schon wieder ein bisschen eng im Rathaus ist, ziehen die Stadtwerke mit ihrem Service-Center an den Leopoldplatz in die Räume der Tourist-Information. Die Tourist- Information zieht in die ehemalige Hof-Apotheke direkt am Rathausplatz. „Dieser Standort ist optimal. Das ist der zentrale Platz in Sigmaringen und hier halten sich viele Touristen auf“, erklärt Frank Jost, Tourismusleiter. Die Umzüge sind für Oktober geplant. Christine Martin