Regionale Betriebe suchen Auszubildende

Im Wechsel zwischen Theorie und Praxis werden Auszubildende hervorragend für den Arbeitsmarkt ausgebildet. FOTO: CB
Wer noch einen Ausbildungsplatz für dieses Jahr sucht, findet möglicherweise in unserer Sonderveröffentlichung „Azubi Spezial“ eine passende Stelle für sich. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe aus der Bau-, Handwerks-, Hotel- und Gesundheitsbranche suchen derzeit noch händeringend nach Auszubildenden. Auch sind noch vereinzelte Restplätze bei den großen Unternehmen vorhanden.

Wechsel zwischen Theorie und Praxis

REGION - Lange Jahre drückt man die Schulbank, um das zu lernen was eben alle lernen müssen. Spätestens mit dem Schulabschluss erhält man dann die Chance, sich für ein Fachgebiet bzw. einen Beruf zu entscheiden, für den man sich interessiert und in dem man sich zum Experten ausbilden lassen möchte. Aussbildungsbetriebe bieten hierfür hervorragende Konzepte. Für gewöhnlich dauert eine betriebliche Ausbildung drei Jahre, in denen der Auszubildende regelmäßig zwischen Theorie und Praxis wechselt und dabei die wichtigsten Komponenten einer Ausbildung kennenlernt. Während er die theoretischen Kenntnisse in der Berufsschule erhält, erlernt er die praktischen Fähigkeiten im Ausbildungbetrieb. Besonders vorteilhaft ist dabei der direkte Kontakt zu den Arbeitskollegen, von welchen der Auszubildendepraxisnah lernen kann. Außerdem verdient er dabei Geld und kann sich bereits in den Lehrjahren im Betrieb unter Beweis stellen. Denn für spätere Arbeitgeber sind praktische Erfahrungen häufig Voraussetzung für die Festanstellung, womit betrieblich Ausgebildete schließlich punkten können. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung hat man demnach hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sichert sich sein Einkommen und hat - wer will- noch weitere Möglichkeiten sich fortzubilden, sei es mit Weiterbildungen oder einem anschließenden Studium. Vibe

Bewerbungsgespräch

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch für die Ausbildung ist da. Meist ist die erste Freude groß, dann kommt oft Nervosität dazu, manchmal sogar Angst. Das ist verständlich – aber hilft nicht dabei, im Gespräch zu überzeugen. Deshalb ist gute Vorbereitung wichtig. Denn nur wer sich gründlich informiert hat, kann bei den Personalverantwortlichen richtig punkten. Es gilt, das Unternehmen kennenzulernen. Welche Produkte und Dienstleistungen bietet es an? Dazu gehört auch ein Blick in die Firmengeschichte. Ganz wichtig ist, vor dem Bewerbungsgespräch über seine eigenen Stärken und Schwächen nachzudenken und sich auch auf unangenehme Fragen, beispielsweise zu Lücken im Lebenslauf, optimal vorzubereiten. Im Gespräch sollte der Bewerber zeigen, dass er die Lehrstelle oder den Job bekommen möchte und seine Fähigkeiten selbstbewusst präsentieren. Wer fragt, zeigt Interesse und lernt dazu. Wenn das Gespräch auf die Hobbys kommt, darf mit Begeisterung davon berichtet werden. Ganz wichtig: Als Bewerber zu spät zu kommen ist ein fataler Fehler. Deshalb unbedingt die Anfahrt gut vorbereiten und Pufferzeit mit einplanen, um pünktlich zu erscheinen. txn
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Sechs Tipps zur Online- Bewerbung

Bewerbungen sollten vollständig, übersichtlich und ordentlich sein! FOTO: CB
Bewerbungen sollten vollständig, übersichtlich und ordentlich sein! FOTO: CB
Ihr seid fündig geworden und wollt Euch nun für eine Ausbildung bewerben? Wir geben Euch ein paar hilfreiche Tipps für eine ordentliche und fehlerfreie Bewerbung.

REGION - Eine Bewerbung bedeutet immer auch Werbung in eigener Sache. Es gilt, den potenziellen Ausbildungsbetrieb von den eigenen Kompetenzen, der tatsächlichen Leistungsmotivation und der Persönlichkeit eindrucksvoll zu überzeugen. Hierzu gehören passende Bewerbungsunterlagen, die individuell für die jeweilige Lehrstelle ausgearbeitet werden sollten. Vor allem drei Dinge sind dabei zu beherzigen: Die Bewerbung sollte vollständig, ordentlich und übersichtlich sein, um mit ihr zu punkten. Deshalb sind Flecken, Knicke und Risse zu vermeiden. Auch „Loseblattsammlungen“ kommen nicht gut an. Empfehlenswert sind Klemmmappen bzw. für die Online-Bewerbung die Zusammenfassung in einer PDF-Datei. Vor allem die Online-Version hat in den vergangenen jahren an Bedeutung gewonnen. Und das hat gute Gründe: Online-Bewerbungen verursachen deutlich weniger Aufwand und sind für Personalverantwortliche einfach zu verwalten. Für den Bewerber hat es den Vorteil, dass die E-Mail sofort beim potenziellen Ausbildungsbetrieb ankommt. Doch es gibt dabei einiges zu beachten.
• Unterlagen: Grundsätzlich unterscheidet sich die Online-Bewerbung in ihren Bestandteilen nicht von der klassischen Papier-Variante. Auch hier sind das Anschreiben, der Lebenslauf sowie relevante Zeugnisse Pflicht. Die Bewerbungsdokumente werden entweder per E-Mail verschickt oder in einem Online-Bewerbungstool hochgeladen.

• Unterschrift: Auch wenn die Bewerbung elektronisch verschickt wird, darf die Unterschrift im Lebenslauf nicht fehlen. Am einfachsten ist es, diese einzuscannen und dann als Bild unter den Lebenslauf einzufügen.

• Dateiformate: Die Unterlagen werden möglichst in nur einer PDF-Datei an die Mail angehängt. Das geht etwa durch den PDF24Creator. Wichtig: dem Dokument eine passende Bezeichnung mit eigenem Namen geben. Damit dem Empfänger das Postfach nicht überläuft, gilt als Richtwert, dass die Größe der Mailanhänge zusammen nicht mehr als 3 MB betragen sollte. Außerdem ist eine seriös wirkende E-Mail-Adresse wichtig; empfehlenswert ist eine Kombination aus Vor- und Nachnamen.

• Individualisierung: Sehr ähnliche Anschreiben für viele Unternehmen vermeiden. Erfahrene Personalchefs haben ein geübtes Auge für Massenanschreiben und erkennen sofort, wenn lediglich die Namen der Empfänger ausgetauscht wurden.

• Sorgfältigkeit: Vor dem Absenden der Bewerbung die Texte der Mail und der Bewerbung immer mit einem Rechtschreibprogramm prüfen und von einer weiteren Person Korrektur lesen lassen. Die Scans müssen im PDF-Format gut lesbar sein. Im Internet gibt es kostenlose Programme, die bei der Komprimierung der Anhänge behilflich sind.

• E-Mail-Text: Hier genügen wenige Sätze mit einem Hinweis auf die Bewerbungsunterlagen. Am Ende sollte eine Signatur mit Name, Anschrift und Telefonnummer stehen. Eine aussagekräftige Betreffzeile, beispielsweise „Meine Bewerbung für eine Ausbildung zum...“, rundet die Online-Bewerbung ab. txn