Realschule Mengen lädt zum Tag der Berufsorientierung ein

Clemens Sproll und Mechtild Kniele veranstalten den Abend zur Orientierung. FOTOS (10): NICOLE FRICK
43 Teilnehmer haben sich angemeldet – wichtiger Baustein von BORS

MENGEN (kn) –Bereits zum 5. Mal organisieren die für die Berufsorientierung verantwortlichen Kollegen der Realschule Mengen gemeinsam mit Rektorin Mechtild Kniele einen Abend, wo sich vor allem Betriebe und Einrichtungen aus der Region präsentieren. Ein solcher Abend ist ein wichtiger Baustein in einer Reihe von Aktionen und Aufgaben im Lauf des 9. Schuljahrs, die den Schülerinnen und Schülern den Einstieg ins Berufsleben erleichtern sollen. Der Realschule ist sehr wichtig, dass nicht nur Schüler an diesem Abend teilnehmen, sondern auch deren Eltern, denn sie sind ein wichtiger Entscheidungsträger, wenn es um die berufliche Zukunft Ihrer Kinder geht. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Eltern dieses Angebot mit großem Interesse aufgenommen und diese kleine Bildungsmesse gemeinsam mit ihren Kindern besucht haben.

In der Klasse 8, wo das Thema Berufswahl bislang noch nicht im Lehrplan verankert ist, werden erste Weichen gestellt und die Schüler sollten sich auch hier bereits Gedanken machen über ihre Zukunft und über mögliche Ausbildungsmöglichkeiten. So haben die Schüler der Klassen 8 und der Klassen 9 von ihren Lehrern die Aufgabe bekommen, sich intensiv auf diesen Abend vorzubereiten. Sie haben sich ganz gezielte Fragen überlegt, die sie den vielen anwesenden Personalchefs, Auszubildenden und Behördenvertretern stellen wollen.

Das Angebot an diesem Abend ist breit gefächert und vorgestellt werden sehr viele ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe im Bereich von Dienstleistung, Handwerk und Industrie. Auch viele weiterführende Schulen sind vor Ort und zeigen die vielfältigen Möglichkeiten einer schulischen Ausbildung auf sowie die von Realschülern gerne genutzte Möglichkeit, nach dem Erwerb der Mittleren Reife ein Berufliches Gymnasium zu besuchen und dort nach weiteren 3 Jahren die allgemeine Hochschulreife zu erlangen.

Zahlreiche Informationsbroschüren der Aussteller, aber vor allem auch viele Gespräche zeigen den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern, wie breit gefächert das Angebot ist. Die Tatsache, dass an diesem Abend sehr viele Auszubildende ebenfalls Rede und Antwort stehen, macht es vor allem den Schülerinnen und Schülern leichter, ins Gespräch zu kommen, denn mit Gleichaltrigen kann man auf Augenhöhe sprechen. Worüber sich die Realschule Mengen als Veranstalter auch sehr freut, ist die Tatsache, dass viele ehemalige Schüler vor Ort sind, die entweder eine Ausbildung machen oder diese bereits vor Jahren absolviert haben und bereits Personalverantwortung tragen. „In dem Zimmer habe ich auch schon Unterricht gehabt“ oder „Kennen Sie mich überhaupt noch?“ sind einige der meistgenannten Äußerungen von Ehemaligen, die den Schülern häufig mit auf den Weg geben, dass man an der Realschule Mengen ein hervorragendes Rüstzeug mitbekommt für einen guten Ausbildungsplatz oder für den Besuch einer weiterführenden Schule. Eingeladen zu diesem Abend sind selbstverständlich alle Schüler der Mengener Schulen sowie interessierte Eltern.

Zollern GmbH & Co. KG

Interviews

Andreas Schmid
Andreas Schmid
Nico Tannert
Nico Tannert
In der Klasse 9 wurden Schüler gefragt, was sie von dem Aktionsabend BORS erwarten und inwiefern hat Dich Dein Praktikum bei deiner Berufs- oder Weiterbildung beeinflusst und Dir geholfen?

Ich habe mir schon eine Richtung überlegt und möchte nun mit den Firmen in Kontakt treten. Mir ist es wichtig, dass die Firma zu mir passt. Mein Praktikum hat mir geholfen, in welche Richtung ich mich orientieren werde, aber auch gezeigt, welche Berufsfelder nicht zu mir passen. Außerdem weiß ich nun, dass es für mich eine Option wäre vor einer Ausbildung eine weiterführende Schule zu besuchen.
David Schönenberger
David Schönenberger
Simon König
Simon König
Ich erwarte, dass ich ein paar direkte Kontakte zu verschiedenen Betrieben bekommen kann, bei denen ich mir eine Ausbildung gut vorstellen kann. Durch das Praktikum habe ich einen Einblick in den Arbeitsalltag bekommen und konnte auch so viel über den Beruf lernen. Ich kann mir nun auch eine grobe Richtung vorstellen, in die es gehen soll.

Mein Praktikum hat mir viel geholfen, da ich jetzt einen passenden Beruf für mich gefunden habe. Bei der Firma, wo ich mein Praktikum gemacht habe, hat es mir sehr gut gefallen. Ich weiß nun viel über den Beruf als Schreiner.
  
Tobias Metzler
Tobias Metzler
Selina Högele
Selina Högele
Chloe Atkinson
Chloe Atkinson
Ich hoffe auf viele Informationen zum Metallbereich und einige Tipps, die mir weiterhelfen. Außerdem bin ich gespannt auf die Meinung meiner Ansprechpartner. Nico Tannert Mein Praktikum hat mir sehr gefallen und mir sehr viele Einblicke hinter die Kulissen gewährt, die ich sonst nicht bekommen hätte. Ich werde bestimmt noch ein weiteres machen. Chloe Atkinson Ich erwarte Informationen von Firmen aus verschiedenen Bereichen. Da ich noch unsicher bin, welchen Ausbildungsberuf ich ergreifen möchte, werde ich mir die verschiedenen Tätigkeiten der Firmen genau anschauen und vergleichen, was am besten zu mir passt.

Ich bin mir zwar, was meine berufliche Zukunft angeht ziemlich sicher, was ich machen möchte, aber ich erwarte dennoch von dem Abend, dass er mir Informationen zu Alternativen meiner ersten Wahl aufzeigt.
  
Johanna Grützner
Johanna Grützner
Liane Binder
Liane Binder

Was ist „BORS“?


Ausbildungsbotschafter

Yvonne Simon von Neher.
Yvonne Simon von Neher.
MENGEN (kn) - Die IHK Bodensee-Oberschwaben schult zur ergänzenden Berufsorientierung an Schulen Ausbildungsbotschafter und Senior-Ausbildungsbotschafter. Diese bringen eine ausreichende persönliche und fachliche Eignung mit, um Schüler und Eltern authentische Einblicke in ihre Berufe zu geben, sowie Chancen und Möglichkeiten der dualen Ausbildung aufzuzeigen. Zwei dieser geschulten Ausbildungsbotschafter werden am Aktionsabend Berufsorientierung vor Ort sein um über ihre Berufe zu informieren und auch aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, nach einer Ausbildung im dualen System sich weiterzubilden und Karriere zu machen. In ihrem Vortrag um 17.20 Uhr wird Yvonne Simon, Personalverantwortliche der Firma Neher in Einhart ihren Schwerpunkt auf berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten legen. Die Vorträge von Seniorbotschaftern richten sich auch an Eltern, die eine große Rolle im Prozess der Berufsorientierung, spielen. Ein weiterer Vortrag findet um 18 Uhr von Dominik Reichle, kaufmännischer Leiter der Firma Kieswerk Müller, statt.
   

Teilnehmerliste

AOK Krankenversicherung
Ausbildungskooperation
Ostrach Neher, HFM, Schnetz, Tegos
Helene Weber Schule Bad Saulgau
Kramer Pfullendorf
Baywa AG
Krankenpflegeschule Pfullendorf
Bertha–Benz–Schule, Weiterführende Schulen Sigmaringen
Kreissparkasse Sigmaringen
Schwarz Zimmerei
Dachabdeckung, Mengen
App Gartenbau Unlingen
Berufsberatung (Agentur für Arbeit)
NUR BERATUNG
Löffler, Bauunternehmen
Hohentengen
Späh, Scheer
Bundespolizei
Ludwig Erhard Schule Sigmaringen (Kaufmännische Schule)
Stadt Mengen
Bundeswehr
Marienapotheke, Mengen
Stiftung Liebenau
Pflegeheime Scheer
Vinzenz von Paul, Sigmaringen
Wölpert GmbH
Zollern, Laucherthal
Frisör Schweikart Ostrach
Deutsche Vermögensberatung,
Hohentengen
Finanzamt Sigmaringen
Gasthof Engel, Herbertingen
Geberit, Pfullendorf
Glas Trösch Mengen
Gühring GmbH
Hauchler Graphik Studio,
Fachschule Biberach
HKB Kältetechnik, Ostrach
IHK,
Vorträge der Ausbildungsbotschafter
NUR VORTRÄGE
Knoll, Maschinenbau
Bad Saulgau
Kolping- Bildungszentrum,
Riedlingen Weiterführende Schule
König, Ladenbau Mengen
NMH Maschinenbau,
Hohentengen
OWB, Mengen
Polizei
Reisch,
Bauunternehmen Bad Saulgau
RTS Bodensee
Steuerberatungsgesellschaft
Schlösser, Mengen
Schunk, Mengen
Willy Burth Schule
Gewerbliche Schule Bad Saulgau