Saalneubau Gasthaus Thamasett

Die Freude über den neuen Festsaal ist bei Familie Thamasett groß (v.l.): Eberhard und Gerlinde Thamasett mit Tochter Sabrina und ihrem Mann Bernhard Müller.
Die Stadt Lauchheim darf sich glücklich schätzen. Nach nur einem Dreivierteljahr hat Familie Thamasett ihre traditionsreiche Gastwirtschaft in der Lindenstraße zu einem Landgasthaus umgebaut. Dabei ist ein lichtdurchfluteter Festsaal für bis zu 200 Personen entstanden, durch dessen bodentiefe Fenstertüren sich ein großer Biergarten erschließt.
    
Von Hochzeiten über Geburtstage bis hin zu Tagungen – an die 200 Personen finden im Neubau Platz. Insgesamt können auch mal 400 Personen aufgenommen werden.
Von Hochzeiten über Geburtstage bis hin zu Tagungen – an die 200 Personen finden im Neubau Platz. Insgesamt können auch mal 400 Personen aufgenommen werden.
LAUCHHEIM - Wer am Sonntag, 26. Mai, wenn ab 10 Uhr „für alle eröffnet“ wird, „zum Thamasett geht“, wie man in Lauchheim zu sprechen pflegt, findet auch wohlbekanntes Altes in neuem Glanz erstrahlt. Hierzu zählt über dem Stammtisch in der renovierten Gaststube ein 100 Jahre altes Gemälde, in dem vier Lauchheimer Originale beim Kartenspielen verewigt sind. 35 Personen finden hier Platz und im anschließenden Nebenzimmer 15. Zählt man den urigen, teils überdachten neuen Biergarten, mit integrierter historischer Bausubstanz zu den Räumen, kann der neue Landgasthof auch mal 400 Personen aufnehmen.

Regional und frisch
  

Über bodentiefe Fenstertüren des Saals ist ein Biergarten zugänglich. Bild oben rechts: In der Küche des Landgasthauses Goldenes Rad werden ausschließlich frische Lebensmittel aus der Region zubereitet. Fotos: Franz Mayer
Über bodentiefe Fenstertüren des Saals ist ein Biergarten zugänglich. Bild oben rechts: In der Küche des Landgasthauses Goldenes Rad werden ausschließlich frische Lebensmittel aus der Region zubereitet. Fotos: Franz Mayer
In der neuen Küche ist Familie Thamasett auf die Zubereitung regionaler Lebensmittel bedacht. Seit 1756 sind die Thamasetts in den Annalen der Stadt als eine der ältesten urkundlich bekannten Familien geführt. Als Land- und Gastwirt hat Eberhard Thamasett mit genfreier Rinderzucht einen Namen. Deren saftiges frisches Fleisch und anderes genfreies, mit ebensolchem Gemüse aus der Region, versprechen leckere Speisen. Kuhmilch und Obst aus eigenem Hofgarten sind Grundlage unverfälschter Desserts. „Wir bieten unseren Gästen auch Fisch aus heimischen Gewässern“, sagt der „junge Thamasett“, Bernhard Müller. Er und seine Frau Sabrina, Tochter von Gerlinde und Eberhard Thamasett, waren Triebfedern für eine heutzutage selten gewordene Fortführung und Anpassung eines Familienbetriebs. Nachhaltigkeit und Naturschutz liegen ihm am Herzen und „Fische frisch auf den Tisch“ kommen aus dem mit frischem Quellwasser gespeisten Fuchsmühlenteich, den er für seine Fischhaltung erworben hat.

Individuelle Feste und Veranstaltungen
  
  
Eine Jahrhundertinvestition moderner Gastlichkeit Image 1
Die Organisation und Durchführung jeglicher Familienfeste, darunter originelles „Heiraten auf der Landwiese“, versprechen die Thamasetts. Sie sind für das Wohl kleiner Gesellschaften ebenso flexibel wie für das von großen mit allem Drum und Dran. Sie freuen sich auf Tagungen, Kaffeerunden mit selbstgebackenen Kuchen und vielem mehr und haben mit ihrem neuen Landgasthaus „mit Blick zur Kapfenburg“ die Stadt unter ihr bereichert. Franz Mayer

Öffnungszeiten

Vier feste Öffnungstage sieht das Landgasthaus Thamasett vor:

Mittwoch ab 16 Uhr,
Freitag und Samstag ab 18 Uhr und
Sonntag ab 10 Uhr.

Davon unabhängig soll bei gutem Wetter der Biergarten einladen, mit Hinweisschildern vor dem Haus und beim Stadttor.