Smart-Home zur Steuerung von Fenster und Türen

Fern-Bedienung: Mit dem Smartphone lassen sich Fenster und Türen steuern.
Ein Smart Home soll zu einem bequemeren, sichereren und auch energieeffizienteren Wohnen führen. Fenster und Türen spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Smart-Home-Lösungen weisen ein enormes Wachstum auf, zumal die derzeit vielen existierenden Inselanwendungen von integrierten Gesamtlösungen abgelöst werden. Die gröbsten technischen Hürden für die Vernetzung im Haushalt scheinen bereits heute weitgehend ausgeräumt.

Als Kommandozentrale dient eine App, die am Smartphone oder Tablet läuft. Per App lassen sich Türen und Fenster steuern. Das ist praktisch und sorgt für ein angenehmeres, sichereres und ressourcenschonenderes Wohnerlebnis. Vier Beispiele von Anwendungen, die es oft schon um wenige Euro zu haben gibt, zeigen ganz konkret, wohin die Reise geht.

Tür-/Fensterkontakt steigert die Sicherheit und spart Heizkosten
    
Bodenhohe Fenster - auch 2019 im Trend. FOTOS: PR
Bodenhohe Fenster - auch 2019 im Trend. FOTOS: PR
Mittels eines vernetzten Tür- oder Fensterkontakts können Sie via App prüfen, ob Ihre Fenster oder Türen geschlossen oder geöffnet sind. Wenn Sie es eilig haben, reicht also ein Blick auf die App, um ungewollt Geöffnetes anzuzeigen und schnell schließen zu können. Der Tür- und Fensterkontakt ist auch imstande, Alarm zu schlagen, wenn eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird. Ist das System mit Ihrer Heizung gekoppelt, können Sie noch dazu Energie sparen: wenn Sie das Fenster zum Lüften öffnen, drosselt Ihre Heizung automatisch die Leistung.

Folie bietet Sichtschutz auf Kommando

Schutz vor Sonne oder unerwünschten Blicken bietet eine digitale Folie. Diese Folie, die man auch nachträglich auf Glas aufbringen kann, verändert ihre Farbe stufenlos von transparent zu nichttransparent. Die Einstellungen können Sie über eine App steuern.

Die neue Haustür ist schlüssellos und smart

Intelligente Zutrittsysteme machen den guten alten Haustürschlüssel, der gerne auch einmal verloren geht, überflüssig. Mithilfe smarter Technik, die sich in wenigen Schritten an bestehenden Schlösser einbauen lässt, können Sie Ihre Türe nun via Smartphone steuern. So können Sie Ihre Wohnungstüre etwa für Handwerker öffnen, auch wenn Sie sich gerade im Büro befinden. Und Sie können jederzeit und von überall aus nachvollziehen, wer in Ihre Wohnung gegangen ist oder sie verlassen hat.

Der Türspion avanciert zur Kommunikationszentrale

Wenn die Klingel ertönt, Sie allerdings niemanden erwarten, dann verrät ein Blick durch den Türspion die Identität des Einlassbegehrenden. Der gute alte Türspion erlebte zwar schon in der Vergangenheit die eine oder andere Weiterentwicklung. In einem Smartphone vernetzt bietet das Ding allerdings eine Reihe von weiteren Funktionen, und avanciert eigentlich zur Kommunikationszentrale. Dies zeigt etwa das deutsche Elektroninstallationstechnik-Unternehmen Busch-Jaeger mit seinen Lösungen. Damit können Sie vor der Tür Wartende vom Sofa aus begrüßen, wenn Sie etwa gerade ein Tablet mit dazugehöriger App bei der Hand haben. Wenn Sie nicht zuhause sind, können Sie auch eruieren, wer vor der Tür steht. Die Besucher können Ihnen direkt an der Haustüre auch so eine Nachricht samt Bild hinterlassen.