Der Weg zum neuen Traumhaus

Barrierefrei wohnen auf einer Ebene. FOTO:DJD/WEBERHAUS
(djd). Komfortabel und sicher im eigenen Haus wohnen: Das ist wohl einer der wichtigsten Wünsche für das Alter. Nach Prognosen des Statistischen Bundesamts werden 2030 mehr als 22 Millionen Deutsche über 65 Jahre alt sein, rund ein Drittel mehr als noch heute. Das Thema altersgerechtes Bauen gewinnt daher immer mehr an Bedeutung - vor allem für Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Nicht selten tauschen Best Ager ihre bisherige Immobilie gegen ein neues Domizil, das sie genau nach ihren Bedürfnissen gestalten.

Wohnkomfort kombiniert mit Energieeffizienz

Auch Familie Rücker entschied sich nach 20 Jahren in einer Doppelhaushälfte für ein neues Traumhaus - einen individuell geplanten Bungalow in ökologischer Holzfertigbauweise. "Vom Leben auf der Treppe hatten wir genug, deshalb haben wir einen Winkelbungalow gewählt", sagt der Bauherr. Eine großzügige Raumgestaltung war der vierköpfigen Familie dabei wichtig, die 180 Quadratmeter Wohnfläche bieten ihr nun viel Platz. "Natürlich sollte unser neues Zuhause auch energieeffizient sein", so Ulrich Rücker. Die Photovoltaikanlage und das Heizungssystem, basierend auf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem zentralen Lüftungsgerät und einer Fußbodenheizung, tragen zu einem geringen Energieeinsatz bei und sorgen für eine angenehme Wohlfühlwärme. Ebenso wie die Rückers plante und baute auch Familie Krech mit einem Fertighaushersteller einen ebenerdigen Bungalow. Der Generation 60-plus angehörig, dachten die beiden bereits für die nächsten Jahrzehnte voraus: Was, wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist, keine Treppen mehr steigen kann? Daneben standen bei dem Paar Kostensicherheit, niedriger Energieverbrauch durch eine gute Gebäudehülle und der Einsatz ökologischer Baustoffe auf der Prioritätenliste.

Freiraum auf einer Ebene

Die Räume sind großzügig, viel Tageslicht flutet den Wohn- und Essbereich, das Badezimmer verfügt über eine moderne Walk-In-Dusche.

Die Bungalows im schicken Bauhaus-Stil werden in vier Hausgrößen von 85 bis 140 Quadratmetern angeboten und können auf Wunsch auch ganz barrierefrei gestaltet werden.

Beim größten Grundriss lässt sich optional eine Einliegerwohnung planen. Das bedeutet flexible Nutzungsmöglichkeiten für heranwachsende Kinder oder Wohnraum für Pflegekräfte. Weiterer Vorteil: Für das Haus mit Einliegerwohnung kann man dank der hohen Energieeffizienz mit der zweimaligen KfW-Förderung rechnen.

Individuell bauen

(djd). Moderne Fertighäuser lassen sich den Bedürfnissen entsprechend gestalten. Wer sich etwa in ein Musterhaus verliebt hat, kann diesem mit einigen Anpassungen eine persönliche Note verleihen und gleichzeitig individuelle Lösungen für das altersgerechte Wohnen realisieren. Für viel Komfort und auch Sicherheit sorgen zum Beispiel breite Türen ohne Schwellen, die keine Stolperfallen bergen. So ist der Wohnraum auch bei einer möglichen Abhängigkeit von einem Rollstuhl ohne Weiteres nutzbar. Auch ein kurzer Weg von der Garage zum Eingangsbereich ist praktisch. Ein Fertighaus bietet zudem verlässliche Sicherheit in Hinsicht auf Finanzen und Terminplanung.

Raumwunder unter der Treppe

Naturholz eignet sich für viele Treppen-Bauformen und unterstützt gleichzeitig eine behagliche, gesunde Raumatmosphäre. FOTO: DJD/TOPATEAM/WORTMANN TREPPEN
Naturholz eignet sich für viele Treppen-Bauformen und unterstützt gleichzeitig eine behagliche, gesunde Raumatmosphäre. FOTO: DJD/TOPATEAM/WORTMANN TREPPEN
(djd). In vielen Häusern eine eher dunkle und staubsammelnde Ecke, im besseren Fall einfach nur ungenutzter Wohnraum: Nischen unter Treppen werden bei der Wohnungseinrichtung oft sträflich vernachlässigt. Dabei bietet sich dort viel Platz für kreative Ideen - für Schrankeinbauten nach Maß oder ähnliche Stauraumlösungen. Die oft nicht unerhebliche Fläche unter der Treppe ist jedenfalls zu schade, um sie ungenutzt zu vergeuden. Tischler- und Schreinerbetriebe können maßgeschneiderte Pläne entwerfen und realisieren, im Neubau ebenso wie bei der Altbaumodernisierung.

Ab in die Schublade

Eine originelle Idee, um zusätzlichen Stauraum zu schaffen, sind etwa Schubladen im XXL-Format, die aus hochwertigem Holz passgenau vom Tischler unter der Treppe eingebaut werden. "Ausziehbare Schuhschränke oder Schübe für Schal, Tücher und mehr sind praktisch und zudem ein Hingucker in der Einrichtung", sagt Wohnexperte Walter Greil von Topa-Team. Seine Empfehlung: Die Treppenstufen selbst und die Schubladen sollten aus demselben Naturholz angefertigt werden - das ergibt ein stimmiges und wohnliches Gesamtbild. Vertikale oder horizontale Schubladen sind aber nur eine Möglichkeit, den Raum unter der Treppe zu nutzen. Oft ist die Nische sogar groß genug, um einen Schreibtisch, Bücherregale oder ähnliches dort zu platzieren - auf diese Weise lässt sich besonders effektiv etwas Raum für ein Home Office finden. Bauherren und Altbaubesitzer können für eine individuelle Planung die Beratung im Handwerk nutzen, vom Schreiner oder Tischler. Unter www.topateam.com lassen sich örtlich ansässige Ansprechpartner finden.

Treppen in neuem Design

Treppen sind dabei keineswegs nur ein notwendiges Bauelement. Mit etwas Kreativität werden sie selbst zum attraktiven Gestaltungsobjekt und lassen sich reizvoll in den Wohnbereich integrieren. Naturholz eignet sich für viele Bauformen. Ob verschlossen mit Flügeltüren, mit einer integrierten Wäscherutsche, mit Regalen in den Stufen oder Sitzmöglichkeiten - originelle Ideen lassen Treppen in neuem Licht erstrahlen und verbinden Behaglichkeit mit jeder Menge Funktionalität und Stauraum.