Frühjahrsstimmung im grünen Zimmer: Ohne Frühjahrsputz geht nichts

Frühjahrsputz im Garten machen und diesen dann den Sommer über genießen. FOTO: BRAZELBERRIES
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Passionierte Freizeitgärtner wissen genau, dass dieses geflügelte Wort seine Berechtigung hat. Denn bevor die ganze Familie wieder die Zeit im Freiluftwohnzimmer genießen kann, warten dort noch so einige Aufgaben, die zu erledigen sind.

REGION (djd) - Schließlich haben die Wintermonate ihre sichtbaren Spuren hinterlassen. Ohne Frühjahrsputz im Garten geht es daher nicht. Mit den richtigen Tipps und passenden Geräten können es sich Hausbesitzer dabei einfach machen. Schmutz, der sich in den vergangenen Monaten auf der Terrasse sowie auf den Gartenwegen angesammelt hat, kann man einfach und schnell mit einem Hochdruckreiniger zu Leibe rücken. Auch Gartentisch und -stühle erstrahlen anschließend wie neu. Abgebrochene Zweige und Laubreste sind mit Blasgeräten im Handumdrehen verschwunden. Wenn Wege und Terrasse gesäubert sind, kommen die Rasenfläche und Blumenbeete an die Reihe: Hier sollte man Laub und Pflanzenreste zusammenharken und aufsammeln, damit Pflanzen und Rasen wieder kräftig wachsen können. Neben herumgewehtem Laub hat sich unter Hecken, in Beeten und ringsherum um Bäume in den vergangenen Monaten auch so einiges an Wildwuchs gebildet. Dieser lässt sich mit einem Freischneider zeitsparend entfernen.

Besonders bei schweren Böden raten Experten die Beete umzugraben. „Aber vor dem Bepflanzen sollte dem Boden etwas Ruhe gegönnt werden, damit wichtige Mikroorganismen wieder an die Oberfläche gelangen.

Der Frühling ist die Zeit der Aussaat. Weil sich Sämlinge im Garten aber nur wohlfühlen, wenn die Erde wenig Düngesalze und viel Feuchtigkeit enthält, eignen sich „normale Blumenerde oder die Erde direkt aus dem Garten nicht. Ihre Salze laugen die feinen Wurzeln aus. Der Hobbygärtner sollte also unbedingt spezielle und lockere Aussaaterde verwenden. Gemüsepflanzen, die es warm mögen, wie Paprika oder Tomaten, werden am besten auf der Fensterbank vorgezogen. Da Paprika langsam wächst, sollten die Samen schnellsten ausgesät werden. Tomaten dagegen müssen noch ein bisschen warten, sonst werden die Pflanzen „dünntriebig“