Kaufmannbau lädt am Dienstag, 14. Mai, nach Oberstadion ein

Bei der „Feierabendbier-Besichtigung“ kann das Oberstadioner Werk der Firma Kaufmannbau besichtigt und die Maschinen im Einsatz gesehen werden. FOTOS: OH
Am Dienstag, 14. Mai, ist es wieder soweit: Die Oberstadioner Firma Kaufmannbau bietet Bauherren und allen Interessierten einen tiefen Einblick in ihren Produktionsablauf, in die Bauweise ihrer „K-PLUS-Häuser“ aus massivem Dübelholz und in die Haustechnik, samt Akku und Ladestation für‘s Elektroauto.

OBERSTADION - Die Firma Kaufmannbau lädt am Dienstag, 14. Mai, wieder in ihre Werksanlage im Oberstadioner Gewerbegebiet „Obere Hochen“ zur „Feierabendbier-Besichtigung“ ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Werkstor, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

„Alle unsere Produktionsanlagen werden in Betrieb sein, damit die Besucher detailliert sehen können, wie ein K-PLUS Haus entsteht“, sagt Peter Kaufmann. Vor dem Rundgang durch das Werk und die Hausproduktion, wird Peter Kaufmann, den Besuchern berichten, wie das Unternehmen von Günther Kaufmann in Emerkingen gegründet wurde und wie es stetig gewachsen ist. Heute führt Kaufmannbau die einzelnen Gewerke, wie Betonbau, Holzbau, Schreinerarbeiten, Stuckateurarbeiten, Heizungsbaus und Elektrobau, in eigenen Abteilungen, bis zum schlüsselfertigen Haus selber aus. Auf dem Rundgang durch das Oberstadioner Werk werden die Besucher die im Hause Kaufmann entwickelte Dübelholz-Anlage genauso sehen, wie eine der europaweit größten großformatigen CNC-Abbundanlagen für Holzbearbeitung und die sogenannte Keilzinkmaschine, mit der sichtbare Decken perfekt gezinkt und gehobelt werden. „Mit der Dübelholz-Anlage, dem Herzstück unserer Firma, werden einzelne Holzlamellen mit Buchedübeln zu massiven Wandelementen verbunden“, erklärt Peter Kaufmann.

Rundgang durch Werk und Hausproduktion

„Außerdem wird den Besuchern unsere Hallenerweiterung gezeigt, durch die ein höherer Vorfertigungsgrad möglich wird“, sagt Peter Kaufmann. „Dazu gehören Dübelholzwände mit aufgebrachter Dämmung sowie eingebauten Fenstern und Türen, aber auch Technikraum-Module, in denen die komplette Haustechnik bereits im Werk integriert wird“. „Unsere Dübelholz-Bauweise vereint die Vorteile des klassischen Mauerbaus mit denen der Holzständerbauweise“, erklärt Kaufmann. Dübelholz sei massiv und stabil wie eine gemauerte Wand und biete denselben Schall- und Brandschutz. Dass Massivwände aus Dübelholz nicht entflammbar sind, wird den Besuchern der Feierabendbier-Besichtigung vor Ort gezeigt.

Außerdem, so Kaufmann, sei eine Massivwand aus Dübelholz energetisch sparsamer wie die Ziegel-Bauweise und biete den entsprechend hervorragenden Wohnkomfort. Hauptvorteil eines „K-PLUS-Hauses“ aus Dübelholz sei, dass es mehr Energie erzeuge, als es verbraucht, betont Peter Kaufmann. Und der Fachmann nennt die Gründe: „K-PLUS-Häuser“ haben eine wärmebrückenfreie Gebäudehülle aus Dübelholz, sind mit einer intelligenten Heizung, samt Komfortlüftung und Wärmerückgewinnung, ausgestattet und verfügen über eine effiziente Erdwärmetechnik. „Mit sogenannten Erdwärme-Kollektoren im Garten, für Brauchwasser und Heizung“, sagt Kaufmann. Außerdem hat jedes „K–PLUS-Haus“ eine kleine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. So liefere das Haus Energie an Akkus für den Hausbedarf und Strom für Elektroautos.

„Nachhaltigkeit“ ist bei Kaufmannbau ein wichtiges Thema. „Schon beim Sägen des Baums achten wir darauf, dass das Holz aus der Region sinnvoll genutzt wird. So können hundert Prozent des Stammes für die energieeffizienten K-PLUS-Häuser verwendet werden“, sagt Peter Kaufmann.

Dübelholz werde aus wohngesunden und nachwachsenden Baustoffen gefertigt. Gesundes Holz aus heimischen Wäldern werde ohne Leim mit einem Buchedübel verbunden. „Die Trocknung wirkt als natürlicher Holzschutz, der chemische Holzschutzmittel unnötig macht“, erklärt Peter Kaufmann.

„Egal ob Landhaus oder futuristischer Baustil, ob Holz- oder Putzfassade, wir bieten jedem Bauherrn sein persönliches K-Plus-Haus, in dem er sich mit seiner Familie wohl fühlen kann“, betont er. Individuelles Bauen erlaubt den Bauherren auch selbst Hand anzulegen, Eigenleistungen einzubringen und so viel Geld zu sparen. Während der „FeierabendbierBesichtigung“ in Oberstadion stehen Baufachleute von Kaufmannbau für alle Fragen zur Verfügung. Außerdem sind viele Lieferanten und Zulieferfirmen vor Ort, um den Besuchern umfangreiche Informationen zu geben. Und nach dem Betriebsrundgang wird Peter Kaufmann in einem Vortrag das Konzept der „K-Plus-Häuser“ genau erklären. Auch zur Finanzierung und zu möglichen Zuschüssen gibt’s umfangreiche Informationen. „Das K-PLUS-Haus ist das im Moment am besten bezuschusste Haus“, betont Kaufmann. Und ein „gemütliches K-Plus-Haus“ zahle sich wegen des hohen Wohnkomforts schon ab dem ersten Tag aus. „Zum Ausklang des Abends laden wir unsere Gäste zu einem Feierabendbier, zu einem Glas Sekt, alkoholfreien Getränken und kleinen Snacks ein“, sagt Kaufmann.

Karl-Heinz Burghart