Offene Gärtnerei

In den Betrieben der Region findet man neben bester Beratung alles für den heimischen Garten. FOTOS: COLOURBOX
Die Zeit, um Beet, Balkon und Terrasse mit farbenfrohen Pflanzen zu schmücken, nähert sich mit großen Schritten. Gartenfreunde können sich auch in diesem Jahr auf zahlreiche neue Sorten und Arten mit besonderen Eigenschaften freuen.

REGION - Zum Start in die Sommersaison bieten viele gärtnerische Fachbetriebe am letzten Wochenende im April ihren Kunden ein ganz besonderes Programm. Ziel des Tags der offenen Gärtnerei ist es, beim Verbraucher nachhaltig für die Produkte und Dienstleistungen der Einzelhandelsgärtner zu werben sowie die hohen Qualitätsstandards der Gartenbaubetriebe hervorzuheben. Dabei machen nicht nur die Gärtner aus Baden-Württemberg und Hessen an dem Aktionstag Lust auf den Sommer, sondern das Wetter selbst. Viele Gärtnereien bieten vor allem auch Familien die Möglichkeit, sich auf die Sommerblütensaison einzustellen. Sowohl die Gewächshäuser als auch die Freiflächen der Gärtnereien verlocken zum Schauen, Staunen und Aussuchen. Denn bereits seit Monaten arbeiten die Gärtner auf Hochtouren, um ihren Kunden zum Saisonstart jetzt eine blühende Pflanzenpracht anbieten zu können. Die Gärtnereien sind bestens auf den großen Ansturm vorbereitet und warten mit tollen Aktionen auf die Besucher.

Ob Sonnenseite oder Schattenlage – die Auswahl an Pflanzen für Balkon, Terrasse und Garten ist unendlich. Die Gartenbaubetriebe in Baden-Württemberg freuen sich auf zahlreiche Besucher. red

So kommt der Garten ganz groß raus

Kompakte Einsteigergeräte erleichtern die Gartenpflege. Praktisch sind akkubetriebene Modelle – kabellos bieten sie viel Bewegungsfreiheit. FOTO: DJD/STIHL
Kompakte Einsteigergeräte erleichtern die Gartenpflege. Praktisch sind akkubetriebene Modelle – kabellos bieten sie viel Bewegungsfreiheit.
FOTO: DJD/STIHL
Zum Wohlfühlen unter freiem Himmel braucht es nicht viel Platz: Auch kleinere Gärten rund ums Eigenheim lassen sich gemütlich und wohnlich gestalten. Gefragt sind dafür eine durchdachte Planung sowie eine angepasste und am besten wenig pflegeintensive Bepflanzung. Hier gibt es Tipps im Überblick.

Niemand möchte sich beim sonntäglichen Frühstück auf der Terrasse auf den Teller schauen lassen. Gerade in kleineren Gärten, wo der Nachbar oder die Straße nicht weit entfernt sind, gilt es, die Privatsphäre durch einen guten Sichtschutz zu sichern. Allerdings lassen hohe Zäune die ohnehin geringe Fläche oft gedrungen und dunkel wirken. Als Alternative bietet sich ein grüner Sichtschutz an, etwa mit üppigem Kirschlorbeer, pflegeleichter Thuja oder individuell geplanten Beeten. Bambus und Gräser wachsen schnell und schirmen Blicke gut ab. Hier noch ein Blumenkübel, dort die selbst gezogenen Tomaten: Viele können vom Gärtnern gar nicht genug bekommen. Ist der Platz jedoch knapp bemessen, sollte man auf Freiräume achten, sagt Stihl-Gartenexperte Jens Gärtner: „Weniger ist mehr. Empfehlenswert ist es, sich auf einige Schwerpunkte bei der Bepflanzung zu konzentrieren.“ Hochbeete beispielsweise sind ein Blickfang in jedem Garten, strukturieren die Fläche und lassen sich zum eigenen Gemüseanbau nutzen.

Kleine Tricks helfen, die Gartenfläche größer wirken zu lassen. Für Tiefe und Struktur sorgen niedrige Hecken oder Trockenmauern. Letztere lassen sich ganz einfach selbst aufbauen und sind besonders pflegeleicht. Hilfreich ist es zudem, Wege nicht einfach schnurgerade, sondern beispielsweise auch einmal diagonal verlaufen zu lassen. Insbesondere lange, schmale Flächen werden dadurch optisch vergrößert.

Vor dem Pflanzen hilft es, einen genauen Plan anzulegen, rät Jens Gärtner. „Bei kleinen Gärten sollte man bei Bäumen, Büschen und Hecken unterschiedliche Wuchshöhen miteinander kombinieren.“ Und damit das Grün nicht zu üppig wuchert und die Gartenfläche optisch erstickt, ist auf einen regelmäßigen Rückschnitt zu achten.

Weil in Wohngebieten mit kleinen Gärten der nächste Nachbar meist nicht weit entfernt wohnt, ist Rücksichtnahme wichtig. Akkubetriebene Geräte etwa für den Heckenschnitt sind deutlich leiser und somit nachbarschaftsfreundlicher als Benzinmodelle. Unter www.stihl.de gibt es mehr Informationen zum „Akkusystem Compact“. Dabei lässt sich ein Energiespender für verschiedene Geräte zur Gartenpflege nutzen, neben der Heckenschere auch für Motorsäge, Freischneider und Blasgerät. djd