Neubauvorstellung: Haus der Pflege Dr. Albert Moll

Das neue Haus der Pflege ist bezugsfertig

Der Wasserburger OldtimerClub lädt am Sonntag von 9 bis 16 Uhr zum Oldtimer-Treffen auf den Aquamarin-Parkplatz nach Wasserburg ein. FOTOS: LANG/CF
Nach zwei Jahren Bauzeit ist es soweit: Das Haus der Pflege Dr. Albert Moll im Quartier St. Johann ist fertiggestellt. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Tettnang hat die Stiftung Liebenau das Haus für pflegebedürftige Menschen gebaut. Vor dem Einzug ab Mai können die 45 modernen Einzelzimmer ebenso wie die zehn Appartements für Seniorinnen und Senioren nach dem Konzept Service-Wohnen bei einem Tag der offenen Tür besichtigt werden. Das Novum der Appartements: Sie sind mit digitaler Technik ausgestattet, die die Selbstständigkeit der Mieter langfristig erhalten helfen soll.

Die Appartements nach dem Konzept ServiceWohnen sind großzügig und offen gestaltet.
Die Appartements nach dem Konzept ServiceWohnen sind großzügig und offen gestaltet.
Die neuen Räume im Haus der Pflege Dr. Albert Moll in Tettnang sind hell und einladend. FOTOS: PR
Die neuen Räume im Haus der Pflege Dr. Albert Moll in Tettnang sind hell und einladend. FOTOS: PR

Ansprechende Ergänzung

Das neue Haus befindet sich in guter Gesellschaft, nämlich in direkter Nachbarschaft zu dem bestehenden Haus der Pflege St. Johann und den Lebensräumen für Jung und Alt. Älteren Bürgerinnen und Bürgern aus Tettnang und Umgebung bietet es die Chance vor Ort im gewohnten Umfeld und in der Nähe ihrer Freunde und Familien zu bleiben. Baulich passt sich das neue Gebäude gut ein in die Umgebung und bereichert den Tettnanger Ortsteil auch städtebaulich. Das von zwei Atrien geprägte Gebäude umfasst drei Wohngruppen mit insgesamt 45 Einzelzimmern. Jedes davon ist mit eigenem Bad ausgestattet. In den Gruppen gibt es jeweils einen großen Gemeinschaftsraum als Ess- und Wohnbereich sowie eine Küche. Das Angebot mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch multiprofessionelle Teams richtet sich an ältere, meist pflegebedürftige oder demenziell erkrankte Menschen.

Zusätzliche Mietwohnungen

In dem neuen Gebäude entstanden auch zehn barrierefreie Mietwohnungen nach dem Konzept Service-Wohnen für jeweils ein bis zwei Personen. Dieses Angebot ist für Menschen, die die Selbstständigkeit im Alter schätzen, und bei Bedarf Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen wollen. Das Konzept wird erstmalig in Tettnang umgesetzt und ergänzt die bestehenden Einrichtungen zu einem vielfältigen und bunten Angebot für ältere Menschen in der Stadt.


Tragwerksplanung Jehle
Werner Schwarz GmbH
ibp knaus + zentner ing. -gesellschaft mbh

Tag der offenen Tür: Samstag, 13. April, 11 bis 15 Uhr

Selbstständigkeit und Sicherheit im ServiceWohnen

Klein, aber effektiv – die technischen Assistenzsysteme: Patricia Philips, Leiterin der Sozialstation St. Anna in Meckenbeuren, ist wichtige Ansprechpartnerin für die Mieterinnen und Mieter im ServiceWohnen. Norbert Schuster hat die Gesamtleitung von den Häusern der Pflege Dr. Albert Moll und St. Johann. FOTOS: PR
Klein, aber effektiv – die technischen Assistenzsysteme: Patricia Philips, Leiterin der Sozialstation St. Anna in Meckenbeuren, ist wichtige Ansprechpartnerin für die Mieterinnen und Mieter im ServiceWohnen. Norbert Schuster hat die Gesamtleitung von den Häusern der Pflege Dr. Albert Moll und St. Johann. FOTOS: PR
Sowohl die Appartements als auch die Einzelzimmer sind mit barrierefreien Badezimmern ausgestattet.
Sowohl die Appartements als auch die Einzelzimmer sind mit barrierefreien Badezimmern ausgestattet.
Das sogenannte Case und Care Management sowie innovative, ausgereifte technische Assistenzsysteme – vom automatisch einschaltenden Wegelicht bis hin zu Sensoren, die außergewöhnliche Bewegungen wahrnehmen – bieten den Mieterinnen und Mietern im Service-Wohnen individuelle Unterstützung. Ihre persönlichen Bedürfnisse stehen dabei im Fokus: Alltägliche Abläufe werden bedarfsgerecht unterstützt und ihre Sicherheit wird erhöht.

Menschliche Zuwendung im Mittelpunkt

Die technischen Assistenzsysteme sollen den zwischenmenschlichen Austausch und die persönliche Zuwendung ergänzen und kommen natürlich erst nach umfangreicher Information zum Einsatz. Das Case und Care Management ist mit den Mieterinnen und Mietern regelmäßig in persönlichem Kontakt und organisiert je nach Bedarf weitere Hilfen. Ansprechpartnerin der Sozialstation St. Anna Meckenbeuren ist Leiterin Patricia Philips.

Zuschuss zu den Baukosten

Alle Appartements sowie die Wohn- und Pflegegemeinschaften verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon.
Alle Appartements sowie die Wohn- und Pflegegemeinschaften verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon.
Die Stiftung Liebenau hat insgesamt 8,7 Millionen Euro für den Bau des Haus der Pflege Dr. Albert Moll investiert. Das Deutsche Hilfswerk (DHW) hat ihn mit einem Zuschuss von rund 250.000 Euro unterstützt. Geplant wurde das Haus vom Tettnanger Büro wassung bader architekten.

Tag der offenen Tür im Dr. Albert Moll Haus: Samstag, 13. April 2019 von 11 bis 15 Uhr; Pestalozzistraße 27 in Tettnang

Nach der Begrüßung können Besucherinnen und Besucher an Führungen (beginnend alle 15 Minuten) durch das neue Haus der Pflege teilnehmen. Informationen über die angrenzenden Lebensräume für Jung und Alt, über Angebote im Kaplaneihaus sowie über das Service-Wohnen und die Sozialstation St. Anna Meckenbeuren erhalten sie an den jeweiligen Ständen. Eine Bildershow zeigt den Bauverlauf vom Spatenstich bis zur Fertigstellung. Außerdem ist für einen Imbiss sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Musikschule Tettnang. Anne Oschwald

Wassung Bader Architekten
Kettnaker, Bernhard + Pechar