Einweihung des neuen Sportheims in Heroldstatt

Beim Spatenstich vor ziemlich genau zwei Jahren. FOTO: SZ
HEROLDSTATT (hjs) - Freude beim Sportclub Heroldstatt: Das neue Sportheim im neuen Sportzentrum wird am Wochenende offiziell eingeweiht –zunächst am Freitagabend bei einer Eröffnungsfeier für geladene Gäste und dann am Sonntag für die Öffentlichkeit bei einem „Tag der offenen Tür“.

Die Idee eines Sportzentrums reicht bis ins Jahr 2011 zurück, konkret gestartet mit den Planungen wurde 2015, nachdem sich die Mitglieder des SC Heroldstatt in einer zweiten Abstimmung erneut mit deutlicher Mehrheit für den Verkauf des Sportheims in Ennabeuren und für einen Neubau in Sontheim aussprachen.

Der Spatenstich für den Bau des neuen Sportheims im neuen Sportzentrum Heroldstatt erfolgte am 8. Februar 2017, als Vertreter des SC Heroldstatt und der Gemeinde sowie die planenden Architekten Thomas und Matthias Ott zu den Spaten griffen.

Das Bauprojekt startete dann am 9. März 2017 mit dem Aushub der Baugrube. Viele Bauarbeiten in Eigenleistungen folgten, wobei Vereinsmitglied Jörg Anhorn die Bauleitung übernahm. Es bildete sich ein harter Kern an freiwilligen Helfern mit Bernhard Schiele, Daniel Frank und Matthias Rommel.

Um die 70 Vereinsmitglieder beteiligten sich engagiert an dem Projekt und halfen tatkräftig mit. Das Richtfest konnte am 25. August 2017 an einem schönen Sommerabend unter großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen werden.

Auf dem Weg zum Sportzentrum Heroldstatt waren in allen Belangen der Bürgermeister und die Gemeinderäte eingebunden, der einen Bebauungsplan für das Areal im Osten Sontheim erstellen ließ, um dem SCH die Entwicklungsmöglichkeiten zu geben.

Viele Gespräche mit dem Sportverband WLSB und dem Sportkreis Ulm/Alb-Donau begleiteten den Bau, die bei verwaltungstechnischen Hürden mit halfen und Fördergelder bewilligten. Auch die Gemeinde Heroldstatt unterstützte finanziell den rund 750 000 Euro teuren Neubau.

Vor allem der Rohbau und die Dacheindeckung erfolgten in Eigenleistung, auch bei der Installation der Elektrik und Belüftungsanlage sowie bei den Außenanlagen mit den Kanalarbeiten und der Pflasterung brachten sich zahlreiche freiwillige Helfer engagiert ein.

Den Innenausbau führten Schreiner aus den Reihen des Sportclubs mit viel Hingabe aus – das Ergebnis der Ausführung kann am Wochenende bestaunt werden.

Gewerke wie Spengler, Heizung, Sanitär, Gipser, Estrich, Trockenbau, Boden haben größtenteils örtliche Handwerksbetriebe ausgeführt, immer mit Unterstützung von Vereinsmitgliedern, so dass die veranschlagten Kosten reduziert werden konnten.

ott_architekten

Großes Einweihungsfest am Sonntag

Und nun ist es fertig, das schmucke Gebäude. FOTO: HJS
Und nun ist es fertig, das schmucke Gebäude. FOTO: HJS
Außer dem Sportheim ist wie geplant ein zusätzlicher vierter Tennisplatz entstanden, auch dank vieler Eigenleistungen von Tennisspielern.

Der Zubringerweg zur Tennisanlage wurde dafür saniert und befestigt. Des Weiteren stellte die Tennisabteilung eine Garage als Lagerplatz für das gesamte Tennisequipment auf.

Der Sportclub hat zudem den Parkplatz beim alten Sportheim planiert und neu angelegt. Gewerke wie Spengler, Heizung, Sanitär, Gipser, Estrich, Trockenbau, Boden sind größtenteils an örtliche Handwerksbetriebe vergeben worden, wobei eine Mitarbeit immer möglich war.

Durch die Mitarbeit konnten die veranschlagten Kosten gesenkt werden. Zudem hat die Fußballabteilung beim Trainingsplatz eine neue Flutlichtanlage mit vier Flutlichtmasten und energiesparendem und umweltfreundlichen LED-Licht installiert.

Zweigeschossig präsentiert sich das neue Sportheim mit einer Nutzfläche von 320 Quadratmetern. Bei den Planungen haben die Architekten Ott aus Laichingen die Topografie des Geländes geschickt ausgenützt, so dass das Gebäude nicht wuchtig wirkt und barrierefreie Zugänge für das Erdgeschoss wie Untergeschoss hat.

Kernstück des Hauses ist der mit einer mobilen Trennwand unterteilbare Vereinsraum mit Gastraum und Tennisstüble bei einer Fläche von 100 Quadratmetern. Hinzukommen im 160 Quadratmeter großen Erdgeschoss ein Büro, ein Raum für den Schiedsrichter und die sanitären Anlagen.

Im Untergeschoss befinden sich die vier Umkleidekabinen mit den jeweils zugeordneten Duschräumen und separaten Zugängensowie sowie ein Bereich für die Tennisspieler.

Eine Besonderheit bei den Duschräumen bildet eine komplexe Lüftungsanlage, ein Kernsystem des neuen Sportheims, die federführend Uwe Hirschle eingebaut hat. Markant und sehr gelungen ist die große Terrasse mit schmucker Holzfassade auf der Süd- und Ostseite, so dass Besucher das sportliche Treiben auf dem Fußballplatz wie auf den Tennisplätzen gut verfolgen können.

IB A. Stuhlinger

„Tag der offenen Tür“ am Sonntag

HEROLDSTATT (hjs) - Nach gut zweijähriger Bauzeit des neuen Sportheims im Sportzentrum Heroldstatt kann dieses offiziell am Wochenende eingeweiht werden.

Der SC Heroldstatt lädt aus diesem Grund die gesamte Bevölkerung zu einem „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 24. Februar, ein.

Die neuen Räumlichkeiten können besichtigt werden. Von 10.30 Uhr an wird ein Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück angeboten. Während des gesamten Tages gibt es Führungen durch das Gebäude.

Am Nachmittag von 14 Uhr an serviert der SCH Kaffee und Kuchen.

Die Eröffnungsfeier des neuen Sportzentrums des SC Heroldstatt für geladene Gäste und Helfer ist bereits am Freitag, 22. Februar, um 19 Uhr im neuen Sportheim.

Die Projektband aus Heroldstatt setzt den musikalischen Akzent.

Grußworte sprechen der Vereinsvorsitzende Werner Knehr, Architekt Thomas Ott, Bürgermeister Michael Weber, Pfarrer Thomas Knöppler und Sportkreispräsident Georg Steinle.

Ehrungen bilden einen Teil der Einweihungsfeier, ehe die Gäste zu einem Rundgang durch das Gebäude eingeladen sind.