5. Internationaler Stadtwerke-Cup im Hallenbad Bad Saulgau

Zum 5. Mal richtet die Schwimmabteilung des TSV Bad Saulgau an diesem Wochenende, Samstag, 19. und Sonntag, 20. Januar, den Internationalen Stadtwerke-Cup im Hallenbad Bad Saulgau aus. 16 Vereine haben 177 Sportler gemeldet, die insgesamt an beiden Tagen 971 Starts absolvieren.

BAD SAULGAU - „Das sind insgesamt ein Drittel weniger Starter als im vergangenen Jahr“, sagt Tobias Frey, Abteilungsleiter der Schwimmer im TSV Bad Saulgau. „Warum das so ist, kann ich gar nicht so spontan sagen“, sagt Frey.

„Wir haben zwar gleich viele Vereine, die am Wochenende hier in Bad Saulgau dabei sind, aber es fehlen zwei, drei größere Vereine, die immer sehr viele Starter mitgebracht haben. Wie zum Beispiel der SSV Ulm oder die SG Schwarzwald-Baar-Heuberg“.

Bei beiden gab es einen Trainerwechsel. Sigisbert Ackermann – langjähriger und gern gesehener Gast in Bad Saulgau und Freund des Schwimmfestes sowie der Verantwortlichen des TSV Bad Saulgau – ist bei der SG Schwarzwald-Baar-Heuberg nicht mehr in der Verantwortung und auch der SSV Ulm hat einen neuen Trainer. „Und der besucht halt nun mal zunächst das eigene Schwimmfest und die Veranstaltungen in der unmittelbaren Nähe“.

Stadtwerke Cup Bad Salgau

In den vergangenen Jahren waren es meist rund 1200 Starts, mit der Konsequenz, dass das Schwimmfest oft erst in den Abendstunden des Sonntags zu Ende ging. Auf der anderen Seite fehlt dem Veranstalter in diesem Jahr natürlich etwas Geld in der Startgeldkasse. Bei 400 Starts weniger sind das – bei vier Euro pro Start – 1600 Euro. „Wir hätten gerne ein paar mehr Starts gehabt. Aber dafür sind wir in diesem Jahr schon um halb drei fertig. Das ist auch ganz in Ordnung“, sagt Frey. „Außerdem sind wir mit der neuen, elektronischen Zeitmessung ja auch ein bisschen schneller.“ Seit die Bad Saulgauer Schwimmer über eine elektronische Zeitmessanlage verfügen, werden die Zeiten ich Echtzeit auf die Anzeigetafel geworfen und auch als solche im System erfasst. Frey weiß auch, dass ja aus dem anfangs eintägigen Schwimmfest inzwischen eine zweitägige Veranstaltung geworden ist und zum anderen es ja auch noch das eigene Schwimmfest für die längeren Strecken gibt. Dass einige Vereine das Schwimmfest nicht besuchten, weil es eine Woche später liegt als sonst, könne gut sein, räumt Frey ein. „Vielleicht gehen wir im kommenden Jahr wieder auf den Termin eine Woche früher“.

Zum Starterfeld sagt Frey konkret: „Es fehlen die Superschwimmer, die hier früher durchaus mal am Start waren.“ Z.B. die Deibler-Brüder, Clemens Rapp u.a.. Aber auch wenig ältere Athleten sind am Start. „Zunächst gibt es hierzulande derzeit keine älteren Athleten mehr. Die jungen Athleten sind im Kommen, aber eben noch nicht so weit.“

Volksbank Bad Saulgau
Der Modus ist derselbe wie im Vorjahr. Es werden die besten Leistungen in der offenen Klasse bei Männern und Frauen sowie in den Jahrgangsklassen bei Mädchen und Jungen prämiert. Dazu gibt es einen Vereinspreis. Und ab 14 Uhr werden die Finals auf den 50- Meter-Strecken ausgeschwommen. „Das hat sich bewährt und sorgt für Spannung“, sagt Frey. „Es ist halt so, dass sich das Schwimmfest immer stärker zu einem echten Nachwuchsschwimmfest entwickelt, vielleicht müssen wir in Zukunft überlegen, den Fokus bei den Preisen noch mehr auf die Jugend zu richten.“ MARC DITTMANN