Aus dem Neuhaus entstanden: Die Heimatküche in Bechingen

Die rustikale und gemütliche Einrichtung passt zur bodenständigen Speisekarte der Heimatküche. FOTOS: OH
Das ehemalige Traditionsgasthaus Neuhaus in Bechingen trägt mit der „Heimatküche“ nun einen neuen Namen: Inge Tress, Tochter des ehemaligen Gastwirts Albert Hänle, ist die Gastgeberin der „Heimatküche“. Sie möchte ihren Gästen eine bodenständige Küche anbieten und verwendet zur Zubereitung der Gerichte ausschließlich regionale Bioprodukte.  

BECHINGEN
- Inge Tress hat Erfahrung in der Gastronomie: Sie sagt: „Meine Söhne und ich bewirtschaften unsere Wurzel, das Biohotel-Restaurant Rose, das Naturerlebnis Wimsener Höhle und die Eventlocation auf Schloss Ehrenfels. Außerdem stellen wir Suppen im Lebensmittel-Einzelhandel und im Naturkostfachhandel in Bioqualität her.“  

Auch Landrat Dr. Heiko Schmid (2.v.r.) war schon zu Gast in der Heimatküche.
Auch Landrat Dr. Heiko Schmid (2.v.r.) war schon zu Gast in der Heimatküche.
Die Übernahme des elterlichen Betriebs, des Gasthauses Neuhaus in Bechingen, lag Tress besonders am Herzen. Als klar war, dass das Gasthaus schließen würde, habe es viel Zuspruch aus der Dorfgemeinschaft gegeben, den Betrieb weiterzuführen, erklärt sie. Sie sagt: „Als wir uns entschlossen haben, aus unserem Gasthaus Neuhaus die Heimatküche zu entwickeln, war uns klar, dass es die Handschrift von mir und meinen Söhnen tragen soll. Und die war Bio. Heimatküche, da komme ich her, lautet deshalb auch mein Motto.“

Der Plan von Tress war, den Namen Heimatküche zum Programm zu machen. Neben einer bodenständigen, gutbürgerlichen Küche stand auch eine behutsame Veränderung der Einrichtung an. Der Familienbetrieb sollte sich mit einem besonderen Flair von anderen Gasthäusern absetzen und gleichzeitig ein bezahlbares Dorfgasthaus bleiben.

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Nach sechswöchiger Umbauphase hat die Heimatküche im Juli 2018 wieder eröffnet. Die Einrichtung ist nun moderner und bietet rund 80 Sitzplätze, hat ihren rustikalen und bodenständigen Stil aber bewahrt. Tress erklärt, das urige Konzept mit seiner Stammtischkultur solle auf jeden Fall erhalten bleiben. Während die Tagesessen weiterhin angeboten werden, ist die Speisekarte um vegetarische Gerichte erweitert worden. Sie sagt: „Die Speisekarte wird dem neuen Namen Heimatküche auf jeden Fall gerecht.“ Inge Tress gibt schon einen Ausblick auf den Sommer. Sie sagt: „Im Sommer eröffnen wir unsere Gartenterrasse mit Backhaus. Dann gibt es in der Heimatküche auch selbst gebackenes Brot und mehr.“ (mf)