Schon zu Lebzeiten sollte man sich um die Bestattung kümmern

Gemeinsam mit dem Kunden werden in einem Bestattungsvorsorgevertrag alle Punkte festgehalten, die für die Bestattung wichtig sein sollen. Beratung und Vorsorgevertrag sind kostenlos. FOTO: COLOURBOX
„Halte Ordnung und die Ordnung wird dich halten.“ Diese Volksweisheit gilt für alle Lebenslagen. Man sollte schon ab der Lebensmitte den äußeren Rahmen der Bestattung klären. Damit gibt man sich selbst die Sicherheit, dass der eigene Wille Beachtung findet und man nimmt gleichzeitig den Angehörigen die Sorge, sich auch noch um Bestattungsfragen kümmern zu müssen. Bestatter bieten sogenannte Bestattungsvorsorge-Beratungen an. Gemeinsam mit dem Kunden werden in einem Bestattungsvorsorgevertrag alle Punkte festgehalten, die für die Bestattung wichtig sein sollen. Beratung und Vorsorgevertrag sind kostenlos.

Langfristig vorsorgen

Zu den Punkten, die in einem Bestattungsvorsorgevertrag geklärt werden, gehören unter anderem die Fragen nach einer Erd- oder Feuerbestattung, dem Blumenschmuck, der Trauerfeier. Selbst an die digitale Nachlassverwaltung sollte man denken und dieses Thema mit dem Bestatter besprechen. Im Beratungsgespräch regelt man auch den finanziellen Rahmen. Laut einhelliger Expertenmeinung macht es Sinn, langfristig für die Bestattung finanziell vorzusorgen, sobald man mit dem Bestatter den Vorsorgevertrag abgeschlossen hat. Dafür gibt es im Grunde nur zwei sichere Möglichkeiten:

Bayerische BodenseeBank - Raiffeisen - eG

Treuhandeinlage

Der Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) bietet über seine Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG die treuhänderische Verwaltung von Geldern für die zukünftige Bestattung an. So kann man mit einem Bestattungsunternehmen einen Bestattungsvorsorgevertrag abschließen und den notwendigen Betrag mit einem Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag hinterlegen. Der eingezahlte Betrag wird als Treuhandvermögen sicher angelegt und verzinst. Im Todesfall wird der hinterlegte Betrag zuzüglich angefallener Zinsen an den Bestatter zur Deckung der Bestattungskosten ausgezahlt.

Beratung und Vorsorgevertrag sind kostenlos

Sterbegeldversicherung

Die Alternative dazu ist die Sterbegeldversicherung. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur bietet die Nürnberger Bestattungsvorsorge an. Sie bietet sich vor allem für Menschen an, die nicht älter als 65 sind. Hier werden monatlich kleine Beträge in die Nürnberger Bestattungsvorsorge eingezahlt, die im Todesfall ausbezahlt wird. Gerade für Menschen mit kleineren Einkommen ist dies interessant. Es gibt keine Gesundheitsprüfung und das Geld wird nach entsprechenden Wartezeiten sofort nach Vertragsbeginn ausgezahlt.

Unverbindliche Beratung

Für eine unverbindliche Beratung wendet man sich an einen Bestatter im eigenen Umfeld und kann zuvor auf www.bestatter.de ein Bestattungshaus suchen. (akz-o)

Vorsorge für den Todesfall ist bei ungewöhnlichen Wünschen besonders wichtig

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Nach dem Tod eines geliebten Menschen stehen die Hinterbliebenen unter großer emotionaler Anspannung und vor einer Vielzahl an wichtigen Entscheidungen, die rasch getroffen werden müssen. Zudem kommen auf die Angehörigen Kosten zu, die in eine außergewöhnliche Belastung für jede Familie bedeuten können.

REGION - Eine Bestattung kostet heute durchschnittlich etwa 5 000 Euro, je nach Gestaltung der Bestattung können es aber schnell auch bis zu 10 000 Euro werden. Wer hier zu Lebzeiten Vorsorge für den eigenen Sterbefall betreibt, entlastet seine Hinterbliebenen doppelt und maßgeblich: Sie müssen die Kosten der Bestattung nicht tragen und werden von der Entscheidungen über die Form der Bestattung befreit. Die Vorsorge für den Todesfall ist umso wichtiger, wenn man sich zu Lebzeiten für eine ungewöhnliche und besondere Form des Gedenkens entscheidet: den Erinnerungsdiamanten.


Diamant ist ein Symbol der Liebe, Verbundenheit und Wertschätzung

Diamant hält Verstorbenen in unvergänglicher Erinnerung

Den Hinterbliebenen wird mit einem Erinnerungsdiamanten eine spezielle und unvergängliche Erinnerung über Generationen weitergegeben. Er bewahrt Erinnerungen und Gedanken für immer - auch dann, wenn dies auf einem Friedhof nicht mehr möglich ist. Der Diamant ist ein Symbol der Liebe, Verbundenheit und Wertschätzung. Bereits zu Lebzeiten kann man Größe, Anzahl und den passenden Schliff auswählen, die Angehörigen erhalten nach dem Tod den oder die Erinnerungsdiamanten. Das Verfahren zur Umwandlung der Kremationsasche in einen synthetischen Diamanten wurde vor 14 Jahren von der Firma Algordanza in der Schweiz entwickelt. Seither transformiert das Unternehmen an seinem Standort im Nachbarland die Asche von Verstorbenen in synthetische Diamanten mit identischen physikalischen und chemischen Eigenschaften wie natürliche Diamanten. Die Erinnerungsdiamanten erstrahlen dabei in einem außergewöhnlichen Blauton, von fast Weiß bis Dunkelblau. Jeder Erinnerungsdiamant ist individuell - wie die verstorbene Person.

Vorsorge beinhaltet Preisgarantie

Im Rahmen der Vorsorgegarantie kann man durch einen Vertrag mit der rechtlich unabhängigen Algordanza Vorsorge GmbH zu Lebzeiten regeln, welche und wie viele Erinnerungsdiamanten aus der Kremationsasche transformiert werden sollen. Auch bei der Finanzierung gibt es verschiedene Optionen. Möglich ist eine Anzahlung in Höhe von 50 Prozent der Gesamtsumme, der Rest wird nach Fertigstellung des Diamanten fällig. Wer seine Angehörigen komplett entlasten möchte, zahlt bei Vertragsabschluss die Gesamtsumme auf ein treuhändisch verwaltetes Garantiekonto ein. Bei der Vorsorge profitiert man auch von einer Preisgarantie: Der Preis des oder der Diamanten entspricht den bei Vertragsabschluss gültigen Tarifen. (djd).