Ein leichteres Leben für Senioren

Mit Helm fährt es sich sicherer, ganz gleich ob der Fahrer mit Fahrrad, Pedelec oder E-Bike unterwegs ist. FOTO:ITZEHOER/TXN
Diese Tipps und eine Beratung der Experten helfen gerade älteren Menschen in verschiedenen Bereichen weiter.

REGION - So bietet zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz in Ravensburg wertvolle Hilfen für Senioren mit Hausnotruf, Mobilruf, Menüservice, Gesundheitsprogrammen, Betreutem Reisen, Wohnberatung oder auch Betreuungsnachmittagen für Menschen mit Demenz.

Für viele alleinstehende Menschen sind die eigenen vier Wände der einzige Ort, an dem sie leben möchten. Doch mit steigendem Alter steigt auch das Gesundheitsrisiko. Der DRK-Hausnotruf bietet hier Sicherheit und Service. Auch sollte niemand aufgrund seines Alters oder aus Gesundheitsgründen auf das Reisen verzichten müssen. Die Reiseangebote unterscheiden sich nicht nur im Reiseziel und dem abwechslungsreichen Erholungsprogramm, sondern auch hinsichtlich besonderer Betreuung. Bleiben Sie bis ins hohe Alter fit mit den DRK-Gesundheitsprogrammen Gymnastik, Ta
nz und Yoga. In den Gruppenangeboten finden Sie ein abwechslungsreiches Programm unter qualifizierter Anleitung. Im DRK-Kreisverband Ravensburg e.V. sind die Gesundheitsprogramme seit über 35 Jahren ein fester Bestandteil. red/lan

Es gibt Möglichkeiten für Senioren, im eigenen Zuhause bleiben zu können. FOTO: CB
Es gibt Möglichkeiten für Senioren, im eigenen Zuhause bleiben zu können. FOTO: CB
Pedelecs, E-Bikes, Speed-Pedelecs

Fahrräder mit elektronischer Unterstützung sind gefragt wie nie. Besonders Ältere treten jetzt wieder häufiger in die Pedale und freuen sich über die wiedergewonnene Mobilität. Was viele nicht wissen: Pedelecs und E-Bikes sind keineswegs Synonyme. Beim Pedelec unterstützt ein Elektromotor den Radfahrer beim Treten – er kann auf die Motorunterstützung aber auch ganz verzichten. Daher zählt das Pedelec bis 25 km/h zu den führerscheinfreien Fahrrädern. Das E-Bike hingegen fährt auf Knopfdruck, ohne dass der Fahrer treten muss. Ab sechs Kilometer pro Stunde sind E-Bikes deshalb zulassungspflichtig. „Speed-Pedelecs sind mit einer Tretkraft bis zu 45 km/h wesentlich schneller und werden als Kleinkrafträder eingestuft“, weiß Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. „Daher besteht bei ihnen eine Schutzhelmpflicht nach ECE-Norm.“ Ein einfacher Fahrradhelm reicht nicht aus, zudem werden Versicherungskennzeichen benötigt. Sie dienen als Nachweis zur Haftpflichtversicherung und sind maximal ein Jahr lang gültig. txn


Wer tagsüber Sauerstoff und Licht tankt, kann abends leichter einschlafen. FOTO: DJD
Wer tagsüber Sauerstoff und Licht tankt, kann abends leichter einschlafen. FOTO: DJD
Diese Tipps helfen dabei, den Schlaf zu verbessern

Wer unter Schlafproblemen leidet, kann mit einigen Änderungen des Alltags die nächtliche Erholung zurückerobern.
1. Bett nicht zweckentfremden: Fernsehen, essen, lesen, arbeiten - solche Aktivitäten gehören nicht ins Bett. Das Bett sollte dem Schlaf und der „schönsten Nebensache der Welt“ vorbehalten sein.
2. Nur müde in die Kissen: Eine feste Schlafenszeit ist bei Schlafproblemen ratsam, doch ist es wenig erfolgsversprechend, sich hellwach in die Kissen zu kuscheln. Einschlafrituale wie sanfte Musik oder zuvor ein heißes Bad können den Körper gezielt auf die Schlafphase vorbereiten.
3. Je dunkler desto besser: Ist das Schlafzimmer zu hell, führt das zu einer geringeren Konzentration des Schlafhormons Melatonin im Blut, weil Licht die Ausschüttung dieses Botenstoffs hemmt.
4. Nickerchen tabu: Wer mit Schlafstörungen zu kämpfen hat, sollte tagsüber Nickerchen vermeiden, um zur nötigen Bettschwere zu gelangen.
5. Für Entspannung sorgen: Oft ist Ärger, Stress oder Überlastung der Grund für stundenlanges Wachliegen. Entspannungsübungen wie Meditation oder Yoga helfen zur inneren Entspannung zu gelangen.
6. Prima Klima: Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad Celsius. Lüften vor dem Schlafengehen versorgt den Körper mit dem notwendigen Sauerstoff.
7. Lärm ausblenden: Ein tickender Wecker ist für den Schlafraum ungeeignet. Straßenlärm, Haustiere oder der schnarchende Partner sind Lärmquellen, die man nicht einfach abschalten kann. Hier sorgen Ohrstöpsel für mehr Ruhe.
8. Genussmittel reduzieren: Wer abends Alkohol trinkt oder Anregendes wie Kaffee, Cola oder schwarzen Tee konsumiert, kann die gesunden Schlafphasen damit empfindlich stören.

Und schließlich natürlich ein rundum gutes Bett, lassen Sie sich am besten im Fachgeschäft beraten. djd/lan