Kfz-Profis der Innung Biberach

Ganz oder gar nicht – Schäden an der Windschutzscheibe 

Biberach - Unterwegs auf der Autobahn, ein kleines Steinchen wird aufgewirbelt und trifft mit über 100 Kilometer pro Stunde auf die Windschutzscheibe – und schon hat man eine Macke im Glas. Schnell kann sich aus einem unscheinbaren Steinschlag ein stattlicher Riss in der Windschutzscheibe entwickeln und damit ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko. Abgesehen davon, dass die Sicht durch eine defekte Scheibe stark beeinträchtigt werden kann, dient die Frontscheibe auch der Versteifung der Karosserie. Daher sollte man auch bei einer kleinen Stelle im Glas aktiv werden und den Schaden bald begutachten und beheben lassen. Noch vor dem Termin in der Werkstatt lassen sich Vorkehrungen treffen, die das weitere Einreißen des Glases verhindern. Sogenannte Scheibenflaster, oder auch gewöhnliche Aufkleber können dafür sorgen, dass kein Schmutz oder Wasser in die feinen Risse des Steinschlags eindringen. Diese Aufkleber dürfen jedoch nur angebracht werden, wenn Sie die Sicht des Fahrers nicht behindern.

In der Werkstatt oder beim Glaser muss man bei einem Schaden keinesfalls immer die gesamte Frontscheibe wechseln lassen. Oft ist auch eine Reparatur möglich. Dafür müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Das Verbundglas moderner Autoscheiben besteht aus zwei Schichten, zwischen denen eine durchsichtige Kunststofffolie liegt. Repariert werden können nur Beschädigungen, die auf die äußere Scheibe beschränkt sind. Außerdem darf der Defekt in der Scheibe nicht größer als ein Zwei-Euro-Stück sein. Dazu muss der Schaden mindestens zehn Zentimeter vom Rand der Windschutzscheibe entfernt liegen und darf sich zudem nicht im Sichtfeld des Fahrers befinden. Letzteres ist vom Gesetzgeber eindeutig definiert: Das Sichtfeld des Fahrers liegt in einem senkrechten Streifen von etwa 30 Zentimetern Breite genau in der Lenkradmitte. Oben und unten wird das Fahrersichtfeld vom Feld des Scheibenwischers begrenzt.

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60 Jahre Autohaus Ströbele in Ochsenhausen und Berkheim

Eine 60-jährige Erfolgsgeschichte

Das Autohaus Ströbele in Ochsenhausen feiert Geburtstag. 1958 hat Max Ströbele mit einem Autohaus und einer Esso-Tankstelle mit drei Mitarbeitern begonnen. Schon damals waren es Volkswagen die Ströbele verkaufte und reparierte. Sohn Hans hat das Autohaus 1983 übernommen und weiter ausgebaut. Die Marke Audi kam später hinzu. Heute arbeiten mehr als 35 Menschen für das Autohaus Ströbele in Ochsenhausen. 2001 kam die Filiale in Berkheim dazu, wo heute 13 Mitarbeiter tätig sind. Auch das Werkstattgelände wurde ständig mit Neubau- und Umbaumaßnahmen vergrößert. Das Autohaus präsentiert eine große Auswahl an verschiedenen Klein- und Mittelklassewagen sowie Nutzfahrzeugen. Zudem ist Ströbele natürlich auf dem Gebrauchtwagenmarkt tätig, ebenso wie bei Reimportfahrzeugen. "Wir sind auf allen gängigen Internetportalen mit unseren Angeboten vertreten", sagt Firmenchef Hans Ströbele.

Ein wichtiges Standbein des Autohauses ist der VW-Campingbus. "Hier können wir schon sagen, dass wir auf diesem Gebiet Spezialist sind", sagt Ströbele. "Wir können fast jeden Kundenwunsch umsetzen." Auch wegen des Kooperationspartners: Die Firma Varius Reisemobile ist ein renomierter oberschwäbischer Anbieter mit mehr als 30-jähriger Erfahrung in Produktion und Einbau von Camping-Teilen - insbesondere für den VW Bus (aktuell T5/T6). Aber auch in Sachen E-Mobilität und Digitalisierung hat Hans Ströbele die Zeichen der Zeit erkannt und sein Autohaus für die Zukunft fit gemacht. Das Autohaus ist auch deshalb einer der ersten Pilotbetriebe für E-Mobilität gewesen.

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Das Wetter im Herbst – oft Stürmisch und Nass

Was tun bei Wind und Sturm?

Region - In der aktuellen Jahreszeit kommt es immer wieder mal zu Herbststürmen, teilweise sogar zu Orkanen. Was tun, wenn man im Auto unterwegs ist. Der ADAC gibt dazu folgende Tipps:

Langsam fahren. Wird das Auto durch eine Böe erfasst, kann der Fahrer bei niedrigem Tempo einfacher gegenlenken und das Fahrzeug unter Kontrolle behalten. Auf Brücken und in Waldschneisen auf Windsäcke oder Hinweisschilder achten. Dort ist die Gefahr besonders groß, von Böen erfasst zu werden. Vorsicht beim Überholen von Lkw und Bussen. Bewegt sich das Auto aus dem Windschatten der großen Fahrzeuge heraus, wird das eigene Auto nach dem Überholvorgang voll vom Seitenwind erfasst. Dachboxen oder Träger bei stärkerem Wind abmontieren. Denn diese verstärken nur die Wirkung des Sturms. Bei Wohnmobilen, Gespannen, Bussen und Lkw besonders aufpassen. Diese können im schlimmsten Fall sogar umkippen, weil sie bei Seitenwind mehr Fläche bieten. Für Autofahrer heißt das: Mehr Abstand halten und Vorsicht beim Überholen. Strecken mit vielen Bäumen meiden.

Kommt es durch einen Sturm zu einem Schaden, springt in der Regel die Teilkaskoversicherung ein. Versichert ist allerdings nur der Zeitwert des Wagens, nicht der Neuwert. Wichtig: Ohne Rücksprache mit der Versicherung sollten Halter die Schäden nicht vorschnell beseitigen. Die Versicherung muss immer die Möglichkeit haben, den Schaden durch eigene Gutachter bestimmen zu lassen, heißt es beim Bund der Versicherten (BdV).

Eventuell muss die Meldung bei der Versicherung mit Angaben des Wetteramts ergänzt werden, heißt es beim ADAC : Grund: Zum Zeitpunkt der Beschädigung muss der Wind mindestens Stärke acht gehabt haben. Bei einem durch Sturm bewirkten Fahrfehler kommt nur die Vollkasko für den Schaden auf - vorausgesetzt, es liegt keine grobe Fahrlässigkeit vor. Einen Anspruch gegen Hausbesitzer von umgestürzten Bäumen oder Baufirmen haben Autofahrer nur dann, wenn diesen eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vorgeworfen werden kann.