Verkaufsoffener Sonntag mit Fahrzeugausstellung in Ochsenhausen

Die Ausstellung der acht Autohäuser ist einer der Besuchermagneten des verkaufsoffenen Sonntags.                                                       FOTOS: PRIVAT/LEINECKER
Auch beim diesjährigen verkaufsoffenen Sonntag zählt die Autoschau auf dem Marktplatz sicher wieder zu den Hauptanziehungspunkten und Besuchermagneten.

OCHSENHAUSEN - Insgesamt acht Autohäuser stellen ihre aktuelle Fahrzeugpalette aus. Dazu kommt neu auch ein Fahrzeugaufbereiter.

„Wir freuen uns sehr, dass wir wieder nahezu alle Autohäuser in und um Ochsenhausen für diesen Event gewinnen konnten“, sagt der für die Organisation Verantwortliche Peter Schoch.
Auch Probesitzen ist natürlich möglich. FOTO KLIEBHAN Die ganze Familie interessiert sich für ein neues Auto. FOTO: FERDINAND LEINECKER
Auch Probesitzen ist natürlich möglich. FOTO KLIEBHAN Die ganze Familie interessiert sich für ein neues Auto. FOTO: FERDINAND LEINECKER
Zwischen 13 und 17 Uhr kann man sich über den neusten Stand der Technik, über spezielle Angebote und besondere Modelle bei den Fachberatern der Autohäuser informieren. „Wer ganz spontan ein Auto kaufen möchte, auch das ist möglich“, sagt Peter Schoch.

Man kann die Fahrzeuge ganz genau unter die Lupe nehmen und auch Termine für eine Probefahrt vereinbaren. Rund 70 Autos bringen die Händler mit, darunter auch das eine oder andere E-Fahrzeug.

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Klostermenü und Blumentaschen

Ludwig Zwerger sorgt für ein tolles gastronomisches Angebot. FOTO: MADER
Ludwig Zwerger sorgt für ein tolles gastronomisches Angebot. 
FOTO: MADER
Auch die Gastronomie in der Rottumstadt beteiligt sich rege am verkaufsoffenen Sonntag.

OCHSENHAUSEN - So wird Ludwig Zwerger mit seinem Team extra für diesen Tag ein Klostermenü zubereiten. „passend zum Tag und zur Jahreszeit werde ich wohl Maultäschle, Forelle und Reh kredenzen“, sagt Zwerger.

Die Gerichte wird es im Ringhotel Mohren zwischen 11 und 14 Uhr zum Mittagessen und dann wieder ab 17 Uhr geben. Zu moderaten Preisen, wie Ludwig Zwerger betont. Im Adler möchte Zwerger das Angebot durchgehend machen. Insgesamt 130 Plätze stehen in den beiden Restaurants zur Verfügung.

130 Plätze warten auf Gäste

Aktuell baut Zwerger seinen Mohren wieder etwas um. Der Eingang wird umgestaltet und sechs zusätzliche Hotelzimmer werden entstehen. „Der Betrieb läuft aber trotz Baustelle komplett weiter“, erklärt Zwerger, der sich auf viele Gäste am 14. Oktober freut. „Was lange währt, wird endlichen gut!" Dieses Sprichtwort passt sehr gut zur Blumentaschenaktion des Gewerbevereins.
Klostermenü und Blumentaschen Die Blumentaschen sind eine schöne Idee. FOTO: PRIVAT
Klostermenü und Blumentaschen Die Blumentaschen sind eine schöne Idee. FOTO: PRIVAT
Mehr als fünf Jahre sind vergangen von der ersten Idee, bis jetzt am Sonntag die letzten Taschen an ihre zukünftigen Besitzer übergeben werden können.

Die Idee für eine einheitliche Bepflanzungsmöglichkeit, steckte schon länger in den Köpfen der Werbegruppe. Durch den Vorstandswechsel öffneten sich neue Türen. So entstand der erste Kontakt zur Ausbildungswerkstatt von Liebherr Hausgeräte.

Gemeinsam mit Raimund Kahlenberg (Lehrer an der Gemeinschaftsschule Reinstetten) nahm die Idee der Blumentaschen Gestalt an.

Unter den Gewerbevereinsmitgliedern wurde eine Umfrage gestartet: „Wer möchte eine Blumentasche?" Die Tasche kam so gut an, dass auf Anhieb mehr als 40 Blumentaschen bestellt wurden. Bei der Umsetzung des Auftrags war schnell klar, dass weitere Partner für dieses Projekt gebraucht werden. So kamen die Metallzuschnitte aus einer Metallbearbeitungsfirma aus Isny.

Schüler engagieren sich für Kunstwerke

Die Blumentaschen in ihrer vollen Pracht. Sie wurden auf dem Marktplatz in Ochsenhausen offiziell übergeben. FOTOS PRIVAT
Die Blumentaschen in ihrer vollen Pracht. Sie wurden auf dem Marktplatz in Ochsenhausen offiziell übergeben. FOTOS PRIVAT
Die Auszubildenden von Liebherr durften die Metallzuschnitte durch Biegen in die Taschenform bringen, anschließend zusammen schweißen.

OCHSENHAUSEN - Die Ecken in den Blumentaschen wurden offen gelassen, damit später das überschüssige Gießwasser oder der Regen ablaufen kann. Danach ging der größte Teil der Blumentaschen zum verzinken nach Aitrach.

Es gibt auch Blumentaschen, die wurden erst mit dem Schweißgerät bearbeitet und gestaltet, und dann verzinkt. So zum Beispiel bei der Sparkasse (Ein Tresor mit heraushängenden Geldscheinen) oder bei der Flaschnerei Zell (Werkzeug mit Dachrinne). Jetzt ging es ans Gestalten der Blumentaschen.

Die Schüler der Gemeinschaftsschule wurden in Gruppen zu den zukünftigen Taschenbesitzer geschickt. Sie mussten die Gestaltungswünsche abfragen: Wie soll die Tasche aussehen? Welche Farben sind gewünscht?

Auch hier war irgendwann klar, die Gemeinschaftsschule kann das Mammutprojet nicht allein stemmen. So wurde die Realschule und das Gymnasium bei der Gestaltung der Taschen mit ins Boot geholt.

Die Schüler der Realschule gestalteten im Kunstunterricht der Klasse 9 die Taschen, nach den Wünschen der Besitzer. Die Schüler am Gymnasium konnten die Taschen nach eigenen Ideen gestalten, ein Teil von der Kunst-AG und der andere Teil von der SMV.

Am 25. Juni 2015 war es endlich soweit, die ersten 25 Blumentaschen konnten in einem feierlichen Akt auf dem Marktplatz an ihre Besitzer übergeben werden.

Durch den Umbau der Kunst- und Werkräume an der Realschule fiel das Projekt in einen Dornrösenschlaf. Da in der Schule nicht genügend Platz war, konnte nicht wirklich am Projekt weiter gearbeitet werden. Vereinzelt wurden Taschen von ein paar Schülern in den Ferien und Zuhause fertig gestellt, aber leider nicht alle.

Im Frühjahr 2018 konnte das Projekt im Kunstunterricht der Jahrgansstufe 9 wieder aufgegriffen werden, so dass der Gewerbeverein am Sonntag die letzten sechs Taschen an ihre Besitzer übergeben kann.

Wer die Taschen zusammen sehen möchte, hat die Möglichkeit am Verkaufsoffenen Sonntag im Hof der Firma Ziesel die Blumentaschen zu bestaunen. Der Gewerbeverein lädt die Besucher am verkaufsoffenen Sonntag ein: „Gehen Sie mit offenen Augen durch Ochsenhausen und bestaunen sie die Kunstwerke!"