Zipser feiert 60. Geburtstag mit Tag der offenen Tür in Oberkochen

Im Rahmen eines Informationswochenendes am 13. und 14. Oktober feiert das Team um Geschäftsführer Klaus Zipser (4. v. l.) das 60-jährige Bestehen. FOTOS: ZIPSER
Mit einem Informationswochenende am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr feiert der Sanitär-, Heizungs- und Klimabetrieb Zipser seinen 60. Geburtstag. Im Rahmen einer Ausstellung erhalten Kunden Einblicke in das umfangreiche Dienstleistungsspektrum des Oberkochener Handwerksunternehmens.

OBERKOCHEN - Das für die Ausstellung aufgebaute Zelt im Hof des Betriebes in der Heidenheimer Straße 100 mag von außen nicht spektakulär aussehen, doch unter der Plane befindet sich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik von sehr hoher Qualität und noch höherem Nutzen – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel. Das Team um Geschäftsführer Klaus Zipser zeigt auf, wie dies mithilfe von erneuerbaren Energien geht: Je mehr Geräte im Verbund arbeiten – wenn beispielsweise die Solaranlage die Heizung unterstützt, zusätzlich mit Holzpellets geheizt wird, das Brauchwasser aus der Regentonne gepumpt wird und man mit einem Brennstoffzellengerät ein eigenes, umweltfreundliches Kraftwerk im Keller hat – desto effektiver ist das Ergebnis und umso höher die Ersparnis. Darüber hinaus informiert Zipser über staatliche Zuschüsse. Beispielsweise ist eine neue Heizung bis zu 15 Prozent förderbar, Solarenergie sogar bis zu 50 Prozent. Im Sanitärbereich werden hochwertige Duschkabinen und Dusch-WCs sowie physikalische und chemische Wasseraufbereitungssysteme präsentiert. Außerdem werden Heizkörper von Kermi und Arbonia ausgestellt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Klaus Zipser übernahm 1995 väterlichen Betrieb

Erwin Zipser senior gründete im August 1958 den Installationsbetrieb, der zunächst im Oberkochener Turmweg ansässig war.
Erwin Zipser senior gründete im August 1958 den Installationsbetrieb, der zunächst im Oberkochener Turmweg ansässig war.
Im August 1958 gründete Erwin Zipser Senior seinen Installationsbetrieb, der zunächst im Turmweg und später mit angeschlossenem Ladengeschäft in der Aalener Straße 9 ansässig war. Zipser, aus dem schlesischen Bielitz-Biala stammend, wagte damit erfolgreich den Schritt in die Selbstständigkeit. Mit dem Umzug in die Katzentalstraße Anfang der 60er erweiterte er das Tätigkeitsfeld um den Bereich Heizungsbau. Bis zu 30 Mitarbeiter waren beschäftigt, der Aktionsradius vergrößerte sich. So montierte Zipser unter anderem die Heizungs- und Sanitäranlagen im Ellwanger Kreiskrankenhaus und die Lüftungsanlagen bei Bosch in Nürnberg. 1984/85 zog das Handwerksunternehmen auf das Gelände der Ex-Wigo-Villa im Süden Oberkochens, wo es heute von seinem Sohn geführt wird.

„Wie schon meinem Vater ist es auch mir ein persönliches Anliegen, dass unsere Kunden die bestmögliche Leistung erhalten“, sagt Klaus Zipser, der im elterlichen Betrieb gelernt und diesen im Jahr 1995 übernommen hat. „In meinen Gesellenjahren habe ich dann Erfahrungen in anderen Firmen gesammelt“, so der Heizungsbaumeister. Heute zählt der Betrieb sieben Mitarbeiter, die-Angebotspalette umfasst traditionelle Sanitärarbeiten, die klassischen Öl-Gas-Heizungstechniken und zukunftsweisende Solartechnik. Weitere Arbeitsbereiche sind die Montage von Regenwassernutzungsanlagen und die Installation von kontrollierten Lüftungssystemen für Niedrigenergiehäuser.

Aufgrund der steigenden Nachfrage an Komplettbadsanierungen gründete Zipser 2001 einen Handwerkerverbund, der alle dafür notwendigen Gewerke Sanitär, Fliesen, Maler, Elektro und Schreiner abdeckt. Der Kunde braucht seine Wünsche jedoch nur einem Ansprechpartner gegenüber zu äußern, der dann alle Schritte koordiniert. „Wir sind ein eingespieltes Team“, so Zipser, der sich auch auf Altbau- und energietische Sanierungen spezialisierte. ms/red