Pfullendorf: Ausbildungsbörse in der Stadthalle

Ein Bäckermeister und ein Auszubildender prüffen in der Backstube Backwaren im Ofen. Bei dem Beruf darf einem nur das frühe Aufstehen nicht stören. FOTO: KLAUS-DIETMAR GABBERT
Firmen und Institutionen, die Ausbildungsplätze anbieten, werden als „Aussteller“ präsent sein. Die Teilnahme ist auch deshalb besonders wichtig, weil Unternehmen und Schulen enger zusammenrücken müssen, um weiterhin genügend geeignete Nachwuchskräfte zu akquirieren.

PFULLENDORF (red) - Die diesjährige Ausbildungsbörse der Wirtschaftsinitiative (WIP) Pfullendorf findet am Donnerstag, 11. Oktober, von 8.30 bis 13 Uhr in der Stadthalle am Jakobsweg statt. Dort zeigen knapp 50 Aussteller den jugendlichen Besuchern mögliche Wege für ihre Praktikums-, Ausbildungs- und Studienplatzwahl auf. Offiziell eröffnet wird die Ausbildungsbörse bereits um 8 Uhr durch Pfullendorfs Bürgermeister Thomas Kugler.
Metzgerlehrlinge sind auch immer gesucht. FOTO: ARCHIV
Metzgerlehrlinge sind auch immer gesucht. FOTO: ARCHIV
Die Vielzahl der Aussteller zeige, dass Praktikanten, Auszubildende und Studenten in der Region dringend gesucht werden, schreibt die WIP in einer Pressemitteilung. „Mit dieser großen Zahl an Ausstellern kann die Erfolgsgeschichte der Ausbildungsbörse fortgesetzt werden“, heißt es weiter. „Es zeigt sich, dass es die richtige Entscheidung war, die Ausbildungsbörse über nunmehr 17 Jahre durchzuführen.“

Die Veranstalter wollen jeden Quadratmeter, den die Stadthalle als Ausstellungsfläche zu bieten hat, nutzen. So sollen sich Schüler der weiterführenden Schulen schnell und professionell über das Angebot an Praktikums- Ausbildungs- und Studienplätzen informieren können. Zur Vorbereitung auf die Gespräche mit den Ausstellern bekommt jeder Schüler bereits einige Tage vor der Ausbildungsbörse einen Spickzettel, der legal eingesetzt werden soll. Auf diesem Spickzettel stehen Fragen, mit denen der Gesprächseinstieg erleichtert wird.

Eine Messezeitung, die in einer Auflage von 7000 Stück erscheint, ist bereits fertig und wird am Mittwoch, 10. Oktober, an alle Haushalte in Pfullendorf verteilt. Die Verantwortlichen der WIP feilen derweil an den letzten Details. „Derzeit laufen bei uns die Planungen, wie wir die 50 Aussteller optimal in der Stadthalle verteilen“, sagt Bernd Ruther vom Organisationsteam.

Weitere Informationen gibt es bei Bernd Ruther unter der Telefonnummer 07552/263124 und auf der Internetseite www.wip.pfullendorf.de.

Zollern GmbH & Co. KG

Veranstaltung wird sehr gut angenommen

Bürgermeister Thomas Kugler. FOTO: ARCHIV
Bürgermeister Thomas Kugler. 
FOTO: ARCHIV
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Besucher der diesjährigen Ausbildungsbörse,

als Bürgermeister der Stadt Pfullendorf freut es mich, dass es auch in diesem Jahr mit der 17. Auflage der Ausbildungsbörse ein gutes Angebot zur Berufserkundung gibt. Die Ausbildungsbörse der Wirtschaftsinitiative Pfullendorf (WIP) hat sich zu einem wahren Renner entwickelt. Nachwuchsmangel, unbesetzte Ausbildungsplätze, Facharbeitermangel sind allesamt Schlagworte, welche die Wirtschaft heute ganz extrem beschäftigt. Gerade vor diesem Hintergrund ist es sowohl für die Betriebe als auch für die Jugendlichen wichtig, den richtigen Ausbildungsplatz im passenden Betrieb zu finden. Deshalb ist die Ausbildungsbörse ein Erfolgsmodell, da hier in lockerer Atmosphäre erste Kontakte zwischen Betrieben und Schülern geknüpft werden können. Auszubildende der Betriebe kommen mit den interessierten Jugendlichen zusammen und können von Ihren Erfahrungen und Möglichkeiten berichten. Die Stadt bedankt sich bei der WIP für die Organisation dieses Angebotes; hier wird ein gutes und wichtiges Instrument angeboten, von dem alle profitieren. Herzlich bedanken möchte ich mich auch bei den Betrieben, die diese Plattform gerne benutzen um unserer Jugend die breite Palette an Möglichkeiten zu zeigen. Wichtig erscheint mir auch die Tatsache, die Bedeutung und die Zukunftsfähigkeit von Ausbildungsplätzen in den Fokus zu stellen; nicht nur ein Studium bietet eine gute Zukunft, sondern mehr und mehr eine gute Ausbildung.

Allen Teilnehmern, egal ob interessierte(r) Jugendliche oder Ausbildungsbetrieb, wünsche ich gute Gespräche und Kontakte und somit viel Erfolg bei der Ausbildungssuche.

Thomas Kugler, Bürgermeister

Physiotherapeuten können in einer eigenen Praxis arbeiten, aber auch in Kliniken und Reha-Zentren. FOTO: DIETER KROLL
Physiotherapeuten können in einer eigenen Praxis arbeiten, aber auch in Kliniken und Reha-Zentren. FOTO: DIETER KROLL
Auch Werkzeugmacher (m/w) sind immer gesucht. FOTO: DET GOECKERITZ
Auch Werkzeugmacher (m/w) sind immer gesucht. FOTO: DET GOECKERITZ
Werkzeugmechatroniker erlernt dieser junge Mann. 
Werkzeugmechatroniker erlernt dieser junge Mann. 
Mittlerweile haben auch schon Frauen den Beruf des Schreiners für sich entdeckt. FOTO: MARTIN ERNST
Mittlerweile haben auch schon Frauen den Beruf des Schreiners für sich entdeckt. FOTO: MARTIN ERNST
Lehrstellen in der Verwaltung oder im Marketing sind immer heiß begehrt. FOTO: MATTHIAS GRABEN
Lehrstellen in der Verwaltung oder im Marketing sind immer heiß begehrt. 
FOTO: MATTHIAS GRABEN
Ein Auszubildende vermisst ein Werkstück. Foto: Thomas Koehler
Ein Auszubildende vermisst ein Werkstück. 
Foto: Thomas Koehler

Idealer Weg um Kontakte herzustellen

Wirtschaftsförderer Bernd Mathieu über die Ausbildungsbörse.
Wirtschaftsförderer Bernd Mathieu über die Ausbildungsbörse.
„Diese beispielgebende Veranstaltung, die alljährlich von der Wirtschaftsinitiative Pfullendorf hervorragend organisiert wird, ist eine ausgezeichnete Möglichkeit für die Unternehmen, sich jungen Menschen zu präsentieren und für sich zu gewinnen. Von Praktikumsangeboten über Ausbildungsplätze bis hin zum Dualen Studium – hier erhalten Sie Ideen, Perspektiven und Angebote für die eigene Karriere. Ob technisch interessiert oder kreativ gestaltend, ob Hightech-Industrie oder traditionelle Handwerkskunst, ob lieber mit den Händen, mit dem Kopf oder mit anderen Menschen arbeiten, die berufliche Traumvorstellung kann heute Wirklichkeit werden. Viele von Ihnen wissen bestimmt nicht, wie viele Möglichkeiten und Ausbildungsberufe es gibt. Dann ist die 17. Ausbildungsbörse Pfullendorf der ideale Weg, um diese kennenzulernen, erste Kontakte herzustellen und Beratungsgespräche bei unseren regionalen Arbeitgebern zu führen.

Die Agentur für Arbeit könnte derzeit sehr viele Köche vermitteln. FOTO: DANIEL MAURER
Die Agentur für Arbeit könnte derzeit sehr viele Köche vermitteln. FOTO: DANIEL MAURER
Ich wünsche allen Schüler/innen und Ausstellern viel Erfolg und Vergnügen dabei, den richtigen Ausbildungsplatz für sich zu entdecken bzw. ihre Auszubildenden von morgen zu finden und vielleicht auch schon einen Praktikumstermin zu vereinbaren“.