Moderne Feuerstätten arbeiten effizient und CO2-neutral

Moderne Holzfeuerstätten erfüllen alle aktuellen, verschärften UmweltAnforderungen: Sie emittieren heute rund 80 Prozent weniger Staub als vor 40 Jahren. FOTO: DJD/ADK/WWW.KACHELOFENWELT.DE/LUTZ
Wer mit Holz heizt, trägt besonders zur Reduktion von CO2- Emissionen und zur Einsparung fossiler Energieträger bei: Moderne CO2-neutrale Holzfeuerstätten wie Kachelöfen, Heizkamine oder Kaminöfen sind effizienter und sauberer denn je zuvor. Sie erreichen höhere Wirkungsgrade, benötigen also weniger Brennholz bei gleichzeitig geringeren Emissionen. Neuanlagen erfüllen hinsichtlich der Emissionen sämtliche strengen gesetzlichen Anforderungen – und dürfen sogar in Stuttgart bei Feinstaubalarm betrieben werden.

Generell gingen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland die gesamten Feinstaubemissionen innerhalb von 20 Jahren stark zurück. So sanken die sogenannten PM10-Emissionen von 1995 bis 2015 um 32,7 Prozent beziehungsweise 110 000 Tonnen, Tendenz weiter sinkend. Die größten Feinstaubverursacher waren dem Umweltbundesamt (UBA) zufolge im Jahr 2015 die Industrie, der Verkehr und die Landwirtschaft. Sie sind zusammen für 91 Prozent der PM10-Emissionen verantwortlich, die gesamte Wärmeerzeugung mit eingeschlossen.

Haushalte und Kleinverbraucher dagegen verursachten im selben Jahr zusammen nur neun Prozent der PM10-Emissionen. Da zu dieser Kategorie alle Feuerstätten von Haushalten zählen, also auch Öl- und Gasheizungen, ist der Anteil der Holzfeuerungen an den Feinstaubemissionen sogar noch geringer. Das UBA hat in seiner neuen Emissionsberechnung jetzt auch die positiven Effekte durch moderne, saubere Neuanlagen und durch stillgelegte Altanlagen berücksichtigt. Das Ergebnis: Von 2010 bis 2015 sanken die Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen insgesamt um rund ein Drittel. Ihr Rückgang war deutlich stärker als bei anderen Feinstaubquellen.

Moderne Holzfeuerstätten erfüllen alle aktuellen, verschärften Umwelt-Anforderungen: Sie emittieren heute rund 80 Prozent weniger Staub als noch vor 40 Jahren. Der Austausch alter Geräte, die die Anforderungen nicht mehr erfüllen, ist deshalb sinnvoll und wird vom Gesetzgeber sogar vorgeschrieben. In jedem Fall tragen eine fachgerechte Bedienung durch den Betreiber, die richtige Brennstoffqualität und moderne Technik wie eine automatische beziehungsweise elektronische Verbrennungsluftregelung zu einem besonders effizienten und vor allem umweltfreundlichen Betrieb bei. Der Ofen- und Luftheizungsbauer stellt sicher, dass die Qualität einer Anlage den neuesten Vorschriften entspricht und das gesamte Heizsystem möglichst optimal auf den Bedarf abgestimmt ist. djd