OK.go ist ab sofort die größte Omnibusgesellschaft im Ostalbkreis

Omnibusunternehmen Jakob, Mack und Schuster - 01.09.2018

Rund 70 Busse fahren für die neue Omnibusgesellschaft OK.go. – ein Zusammenschluss von drei Unternehmen. FOTOS: PR
Ein neues Unternehmen geht in diesem September im Ostalbkreis an den Start: die Omnibusgesellschaft OK.go. Dahinter stehen mit Omnibus Mack aus Ellwangen, Omnibus Schuster aus Durlangen und Omnibus Jakob aus Göggingen und Heubach drei traditionsreiche Unternehmen. Die Fusion wurde den Mitarbeitern im Juni bekannt gegeben, ab sofort sind die rund 70 Busse und drei Lkw der neuen Gesellschaft überall im Ostalbkreis zu sehen. Unter dem Namen OK.go und dem Claim „Fahr doch einfach.“ tritt das Unternehmen in den Farben Blau, Rot, Weiß und Mint in der Öffentlichkeit in Erscheinung.

REGION - Hinter den drei Unternehmen stehen die heutigen Gesellschafter und Geschäftsführer von OK.go: Jutta und Reiner Maria Scheiger für Omnibus Mack in Ellwangen, Karl Jakob für Omnibus Jakob in Göggingen und Omnibus Schmid in Heubach sowie Frank Schuster für Omnibus Schuster in Durlangen. Alle vier haben in den vergangenen Monaten unzählige Gespräche und Verhandlungen geführt, um schließlich OK.go präsentieren zu können. Jutta Scheiger: „Wir sind glücklich, dass wir alle von Anfang an um die Bedeutung dieser Fusion wussten. Wir werden in der OK.go unsere Werte Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kundenservice zu leben wissen.“ Karl Jakob ergänzt: „Damit sind wir für die Zukunft bestens aufgestellt.“

OK.go steht für den Linienverkehr ebenso wie für Reise und Touristik. Frank Schuster äußert sich dazu: „Wir werden im Linienverkehr die Aufgaben, die uns die lokale Politik gestellt hat und stellen wird, gut erfüllen können. Schon aufgrund der Größe von OK.go haben wir dazu die besten Voraussetzungen. Auch im Reiseverkehr werden wir neue, zusätzliche Wege gehen. Hier sind die Möglichkeiten groß. Mit der Unternehmensneugründung ist der Grundstein gelegt.“ In OK.go aufgehen wird auch ein Bereich aus dem Hause Jakob: „Unsere Baustoff- und Containerdienste werden wir weiterführen, und auch hier können wir uns eine Expansion vorstellen.“

Unübersehbar: Das schicke Design der OK.go-Busse.
Unübersehbar: Das schicke Design der OK.go-Busse.
Mit einem modernen Namen unterstreichen die vier Gesellschafter ihr Streben nach einer erfolgreichen Zukunft. Das „OK“ steht dabei für ein freundliches „Bei uns ist alles bestens“ ebenso wie für den Ostalbkreis, der Heimat der bisherigen Unternehmen. Mit dem „go“ wird der Weg in die Zukunft aufgezeigt: dynamisch, mit viel Elan und über die Grenzen hinaus.

150 Mitarbeiter werden in der OK.go Omnibusgesellschaft arbeiten. Jutta Scheiger: „Alle sind übernommen worden – selbstverständlich! Wir schaffen für unsere Arbeitnehmer damit die Basis für eine sichere Zukunft mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter.“ Frank Schuster bricht dabei eine Lanze für die Fahrer: „Sie haben eine riesige Verantwortung, stehen dabei für Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit und müssen auch noch gut mit Menschen umgehen können. Wir ziehen täglich vor ihnen den Hut. Auch den Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung wird immenses Wissen im jeweiligen Bereich abverlangt. Gleichzeitig sind es aber auch sehr interessante und zukunftsorientierte Tätigkeitsfelder“.

Kaum ein Tag verging in den vergangenen Monaten, an dem nicht wichtige Entscheidungen getroffen werden mussten. Umso mehr, desto näher die endgültige Fusion heranrückte. Frank Schuster plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen: „Wir haben von Beginn an festgelegt, dass, wenn es zu keiner einheitlichen Meinung unter den drei Unternehmen kommt, eine 2:1-Entscheidung von allen demokratisch akzeptiert wird. Das haben wir eingehalten. Doch die Harmonie und die Meinungsgleichheit waren so groß, dass es selten zu einer Abstimmung gekommen ist.“ Alle zusammen hätten sie gleich zu Beginn eine Struktur der Arbeitsbereiche festgelegt, so dass jeder der Gesellschafter seine Stärken einbringen könne, ergänzt Jutta Scheiger.

Reiner Maria Scheiger kann sich noch bestens an das erste lose Gespräch zu einer möglichen Fusion erinnern: „Da waren das alles noch Gedanken und Ideen. Doch auch heute noch sage ich: Mit diesem ersten Treffen wurde der Grundstein gelegt für das, was heute Realität wird: ein Unternehmen mit großen Zukunftschancen“. Auch für Karl Jakob war der Weg zur Fusion spannend: „Es war wirklich sehr viel zu tun. Wir haben unser gesamtes Wissen gebündelt und uns wertvolle Unterstützung von zahlreichen Fachleuten geholt. Vieles ist bereits geleistet, doch ebenso viel erwartet uns noch. Das aber macht die Aufgabe für uns alle umso reizvoller.“ red

OK.go Reisebüro

Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit

Freut sich auf die Zukunft: Das Geschäftsleitungsteam von OK.go. FOTO: PR
Freut sich auf die Zukunft: Das Geschäftsleitungsteam von OK.go. 
FOTO: PR
OK.go steht für den Ostalbkreis ebenso wie für „Wir sind gut und immer für Sie da“. Zudem blicken wir mit dem dynamischen „go“ in die Zukunft. Die Geschäftsführerin Jutta Scheiger und ihre männlichen Kollegen Reiner Maria Scheiger, Frank Schuster und Karl Jakob stehen stellvertretend für die Kernkompetenzen. Mit Dominik und Luis Jakob wurde zudem die Jugend in die Spitze des Unternehmens integriert. Wir stellen damit die Weichen für die Zukunft in einem Unternehmen, das auf über 255 Jahre Tradition zurückblickt.

Jutta Scheiger, Geschäftsführerin, Schwerpunkt Reisen: „Reisen bedeutet für uns Menschen Sehnsucht. Sehnsucht nach der Welt, nach Tapetenwechsel und nach neuen Begegnungen. Schon in der Tradition unserer bisherigen Unternehmen Omnibus Schuster, Omnibus Jakob und Omnibus Mack waren Reisen ein wichtiger Bestandteil. Diese Tradition werden wir mit OK.go weiter ausbauen. Durch die Größe unseres neuen Unternehmens, durch die Vielfalt an unterschiedlichen Ideen und Denkweisen und durch neue Branchenzweige werden wir noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen können. OK.go steht für den Ostalbkreis und bietet noch viel mehr. Wir fühlen uns in der Welt zuhause.“

Frank Schuster, Geschäftsführer, Schwerpunkt Linienverkehr: „Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit sind die Werte, die wir Tag für Tag für unsere Kunden leben möchten. Durch OK.go sind wir außerdem den zahlreichen Herausforderungen der Zukunft bestens gewachsen. Mit modernster Technik und verantwortungsbewussten Fahrern bringen wir unsere Passagiere sicher und entspannt Tag für Tag an ihr Ziel. Wir streben einen Ausbau im Bereich Linie an und nutzen dabei unser großes Knowhow aus über 90 Jahren Tradition.“

Karl Jakob, Geschäftsführer, Schwerpunkt Personal, Schwerpunkt Lkw: „Durch unsere Fusion blicken wir auf insgesamt 150 Mitarbeiter. Sie alle stehen für Zuverlässigkeit und leben mit uns jeden Tag in allen Facetten. Schon jetzt steht fest, dass OK.go weiter expandieren wird. Wir freuen uns auf weitere Teammitglieder: Sie erhalten bei uns die Chance, in einem modernen, sicheren Unternehmen mit attraktiven Arbeitsplätzen tätig zu werden. Neben unseren Branchenfeldern Reise, Linie und Mietbus steht OK.go auch in Zukunft für Container- und Lkw-Dienste. In unserem großen Baustoffhof bieten wir eine große Vielfalt an Schotter und Kies in unterschiedlichster Körnung. Auch hier streben wir einen Ausbau an.“

Reiner Maria Scheiger, Geschäftsführer und Vorstandssprecher, Schwerpunkt EDV und Controlling, Schwerpunkt Zukunft: „Wir sind an allen drei Standorten auch intern modernst ausgestattet. So wirkt OK.go auch hinter den Türen als beständiges und zukunftsorientiertes Unternehmen. Wie auf die gesamte Automobilbranche kommen auf OK.go in den nächsten Jahren und Jahrzehnten spannende Aufgaben wie autonomes Fahren oder auch E-Mobilität zu. Schon jetzt stellen wir hierfür die Weichen.“

Luis und Dominik Jakob, Abteilungsleiter Disposition und Mietwagen: „OK.go blickt weit über die Grenzen hinaus. Als die junge Generation fühlen wir uns vor allem den Mitarbeitern und darunter speziell den Auszubildenden verpflichtet – durch genaues Takten hinter den Türen, durch Verantwortungsübertragung an unsere Mitarbeiter in der Verwaltung und durch die Offenheit für neue Ideen. So wie unsere Fahrzeuge fasst nie still stehen, werden wir zusammen für OK.go Gas geben.“

Neues Design für einheitliche Erscheinung

Die OK.go wird im Ostalbkreis mit neu gestalteten Fahrzeugen deutlich sichtbar sein: Die rund 70 Busse, Kleinbusse und Lkw werden nach und nach mit dem neuen Design versehen.

REGION - Dabei spielen die Unternehmensfarben Blau, Rot, Weiß und Mint die größte Rolle. Herausfordernd war es, den Übergang zu schaffen: „Wir wollen nachhaltig arbeiten. Da wäre es der falsche Ansatz gewesen, jetzt alle Busse neu zu lackieren. Es wird also zunächst noch die alten Lackierungen mit dem neuen Logo geben, alle neu angeschafften Busse werden dann komplett im neuen Design fahren. Auch wenn es uns ein wenig schwerfällt, uns von unseren alten Logos zu verabschieden, sind wir sehr stolz auf das neue Outfit, das unsere Fahrzeuge bekommen haben und werden“, sagt Frank Schuster.

Imposante Dimensionen weist das Unternehmen auf: „Wir stehen dafür, dass viele Arbeitnehmer pünktlich an ihrem Arbeitsplatz sind. Ebenso die vielen Schüler in den Schulen. Doch genauso wertvoll ist unsere Arbeit, um viele Menschen in die schönste Zeit des Jahres zu bringen: in den Urlaub und auf Ausflüge“, fasst Reiner Maria Scheiger zusammen. Er ist zuversichtlich, was die Zukunft alles bringt: „Wir blicken über den Tellerrand. Schließlich stehen uns nicht nur politische Entscheidungen bevor. Auch die Veränderungen im Bereich Mobilität und Technik werden uns in eine neue Zukunft führen.“ Die OK.go Omnibusgesellschaft AG plant viele weitere Neuigkeiten in den nächsten Monaten: „Wahrscheinlich ist das die spannendste Zeit für uns alle in unserem kompletten Berufsleben“, ist sich Jutta Scheiger sicher. Und so wie es der neue Slogan des Unternehmens zeigt, wollen sich alle bei einer notwendigen Ernsthaftigkeit dennoch auch Gelassenheit und Freude bewahren: „Fahr doch einfach.“ red