Dorfhock Ennabeuren

Volles Haus beim Dorfhock in Ennabeuren. FOTO: HJS
Heroldstatt (la) - Bereits zum 42. Mal findet in diesem Jahr in der Ennabeurer Ortsmitte der Dorfhock statt.

In diesem Jahr beginnt der Dorfhock bereits am Freitagabend, 27. Juli, um 19.30 Uhr im Festzelt mit einem Veranstaltungsabend des Schwäbischen Albvereins. Rudolf Schauflinger nimmt seine Besucher mit zu einem „Streifzug durch 900 Jahre Ortsgeschichte Ennabeuren“.

Am Wochenende, 28. und 29. Juli, veranstalten der Schwäbische Albverein und die Albverein-Trachtenkapelle Ennabeuren ihren traditionellen „Dorfhock“ rund um das Ennabeurer Backhaus.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Am Sonntag gibt es neben den bekannten Spezialitäten aus dem Backhaus auch Schweinebraten mit Spätzle und Salat zum Mittagessen. Nachmittags ist das Café geöffnet.

Gastkapellen und auch die Trachtenkapelle Ennabeuren werden mit traditioneller Blasmusik für gute Stimmung sorgen. Für die kleinen Festbesucher steht eine Riesenhüpfburg bereit.

Ebenso steht am Sonntagnachmittag zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr die Pferdekutsche für kleine Rundfahrten bereit. Neu in diesem Jahr ist das Angebot „Samenbombenbasteln“ Was das ist? Ein großer Spaß für alle Kinder „Die Besucher sollen sich einfach überraschen lassen“.

Programm

Samstag, 28. Juli
17 Uhr Festauftakt und Unterhaltung mit der Jugendkapelle der Trachtenkapelle Ennabeuren
20 Uhr Stimmung und Unterhaltung mit den „Schönis“ Cocktailbar

Sonntag, 29. Juli
11 bis 14 Uhr Frühschoppen mit dem Musikverein Sontheim
15 bis 18 Uhr Nachmittagsunterhaltung mit dem Musikverein Wolfschlugen
19 Uhr Festausklang mit der Albverein-Trachtenkapelle Ennabeuren

Streifzug durch 900 Jahre Ortsgeschichte

Die Albvereins-Trachtenkapelle Ennabeuren. FOTO: HJS
Die Albvereins-Trachtenkapelle Ennabeuren. FOTO: HJS
Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins und die Trachtenkapelle Ennabeuren haben sich zum 42. Dorfhock wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

Bereits vor zwei Jahren stieß ein Streifzug durch die Ortsgeschichte generationenübergreifend bei vielen Gästen auf sehr großes Interesse. „Traditionelles gilt es auch in Ennabeuren zu bewahren“, so die Vorsitzende beider Vereine Sabrina Hertrich.

Deshalb wird es im Vorfeld des Ennabeurer Dorfhocks am Freitag, 27. Juli 2018 um 19.30 Uhr bei und im Festzelt ein weiteres erlebnisreiches Treffen geben.

Wahrzeichen von Ennabeuren: Die Cosmas und Damian Kirche FOTO: SU
Wahrzeichen von Ennabeuren: Die Cosmas und Damian Kirche
FOTO: SU
Der Hobbyhistoriker Rudolf Schauflinger, begeisterter Sammler von historischen Fotografien, bringt den Besuchern in einem Querschnitt von der ersten Besiedlung bis in die Neuzeit längst vergangene Zeiten nahe. Mit einem Rundgang um den sogenannten „Großen Stock“ und interessanten Bildpräsentationen im Festzelt wird den Besuchern lebendig und eindrücklich vor Augen geführt, wie sich das Ortsbild der Teilgemeinde Ennabeuren im Laufe des letzten Jahrhunderts verändert hat.

Dabei werden Fragen beantwortet wie: Wo steht das älteste Haus? Wo befanden sich einst die Hülen, ein Armenhaus oder welche Bewandtnis hat es mit dem Gerichtsplatz? Oder: Welche Katastrophen hatten unsere Vorfahren zu überstehen?