Neresheimer Bahnhofshocketse mit buntem Programm

Der Elchinger Flugtag im Jahre 1956. ARCHIVFOTO: MICHAEL KOS
In Neresheim ist die Härtsfeld Museumsbahn ein fester Bestandteil der touristischen Attraktionen. Sie erinnert an die Härtsfeldbahn, die von 1901 bis 1972 das Härtsfeld erschloss und fest im Bewusstsein der Bevölkerung verankert ist.

NERESHEIM - Am 11. und 12. August findet wieder die Bahnhofshocketse statt, das zentrale, große Sommerfest der Museumsbahn mit Oldtimern auf Schiene und Straße, und dieses Jahr auch aus der Luft! Erstmals in der Vereinsgeschichte wird zur Hocketse ein Flugzeug-Oldtimer ausgestellt. Das Segelflugzeug vom Typ L-Spatz wurde 1956 vom Luftsportring Ebnat als Rohbau gekauft, selbst fertiggestellt und auf den Namen „Schwabenliesel“ getauft. Es ist seither in Betrieb, heute ist es in Privatbesitz und steht den Luftsportlern für Flüge zur Verfügung.

Mit der Ausstellung erinnert man an die Zeit der großen Flugtage in Elchingen, als die meisten Zuschauer noch kein Auto hatten und mit der Härtsfeldbahn anreisten. Damals war der ganze Fuhrpark der Bahn in Regel- und Sonderzügen gefordert, um die vielen Fahrgäste zu bewältigen. Wie heute bei der Museumsbahn, waren damals gerade neue moderne Triebwagen und Anhänger neben den dampfbetriebenen Holzklassezügen im Einsatz. Wiederum findet Fahrbetrieb nach Sonderfahrplan statt mit stündlichen Zugfahrten, es besteht Anschluss an Oldtimer-Omnibus-Rundfahrten. Der Lokschuppen ist bewirtschaftet, auf dem großen Platz gibt es wieder die Mini-Dampfbahn. Also vorbeikommen und Spaß haben. red

Spaß im Mais

Das Maislabyrinth von oben. FOTO: TOBIAS STANZEL
Das Maislabyrinth von oben. FOTO: TOBIAS STANZEL
Von Mandala-Formen war die Familie Stock in Ellwangen-Haisterhofen inspiriert, als sie in diesem Jahr die Motive für ihr Maislabyrinth suchte.

ELLWANGEN-HAISTERHOFEN - Nur aus der Luft sieht man die verschiedenen Motive, die mit der Sense in den Mais geschnitten wurden. Im Labyrinth wurden verschiedenen Stationen versteckt. Für die großen und kleinen Besucher gilt es, den richtigen Weg durch das Maislabyrinth zum Ausgang zu finden – was nicht immer einfach ist. Denn von Motiv zu Motiv führt immer nur ein Weg, die anderen sind Irrwege.

Das Maislabyrinth ist ein Sommervergnügen für die ganze Familie. Es ist bis zur Ernte ganztägig geöffnet. Der Labyrinth-Acker liegt am Ortsausgang von Haisterhofen nach Ellwangen. Der Weg ist ausgeschildert. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Gruppen werden gebeten, sich unter Telefon 0175 / 40 50 676 anzumelden. red