Markus Schmitz zeigt ein FEDDZ-Bauteil, das im 3-D-Drucker entstanden ist. Mechatroniker Daniel Scheunemann setzt ein FEDDZ zusammen.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG: Feddz- the electric rebel

25.05.2017 (Aktualisiert 14:41 Uhr)
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FEDDZ – der elektrobetriebene Stadtflitzer

Das Elektromobil aus Mittelbiberach

„Fetz“ ist schwäbisch für „Schlingel“ oder „Feger“. So frech und dynamisch ist auch das FEDDZ, das Elektrokleinkraftrad, das in Biberach entwickelt wurde und in Mittelbiberach montiert wird. Die allermeisten Teile wurden in Deutschland hergestellt.

Entwickelt hat das Fahrzeug der Industriedesigner Jürgen Hinderhofer, Inhaber der Designagentur Slogdesign. Markus Schmitz, Inhaber der Mittelbiberacher Firma EMB, die auf den Bau von Elektromotoren für Luft- und Raumfahrt spezialisiert ist, hat das FEDDZ zur Serienreife geführt. In der neuen Manufaktur stehen bereits etliche E-Kleinkrafträder zur Auslieferung bereit. Schmitz sagt: „Wir beziehen die Bauteile überwiegend aus der Region. Der Alurahmen kommt beispielsweise aus Bad Saulgau, die Bremsen aus Bad Urach und das Lederzubehör aus Biberach.“ Auch bei den Akkus wagt man keine Asien-Experimente. Die Stromspeicher kommen aus dem Rhein-Main-Gebiet.

Markus und Monika Schmitz (l.) sind überzeugt vom Elektrokleinkraftrad FEDDZ, das in Mittelbiberach (r.) produziert wird. FOTOS: C. SCHNEIDER
Markus und Monika Schmitz (l.) sind überzeugt vom Elektrokleinkraftrad FEDDZ, das in Mittelbiberach (r.) produziert wird. FOTOS: C. SCHNEIDER
Feddz- The Electric Rebel
In der Standardversion wiegt ein FEDDZ mit Akku 45 kg und wird von einem 2-kW-Hinterradnabenmotor angetrieben. Der Akku speichert 1900 Wh und kann an jeder 230-V-Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Zusammen mit der Rückgewinnung der Bremsenergie kann man 50 bis 60 Kilometer weit fahren. Man braucht einen Mofabzw. einen Mopedführerschein (Klasse AM) sowie einen Helm.

Die ursprüngliche Idee hinter dem Namen FEDDZ, sagt Schmitz, sei folgender Satz gewesen: „Fahre elektrisch durch deine Zukunft.“ Schmitz glaubt an den strombetriebenen Stadtflitzer, der bereits etliche Preise gewonnen hat. Seine Frau Monika Schmitz sagt: „Jemand muss ja mal mit der Elektromobilität anfangen. Wenn die Großen es nicht machen, machen wir es eben.“ Die Familie Schmitz hat also kräftig investiert und in Mittelbiberach, Industriestraße 63, die FEDDZ-Manufaktur gebaut. Ihre Eröffnung wird am Samstag, 20. Mai, ab 11.30 Uhr gefeiert. (cs)

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