Tim lernt Zweiradmechatroniker – und hat Spaß daran. FOTO: NIKOLAS GOLSCH/DPA

SONDERVERÖFFENTLICHUNG: AUSBILDUNGS-OFFENSIVE 2017

10.07.2017 (Aktualisiert 20:30 Uhr)
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Auf Bewerber warten noch viele freie Plätze

Bei der Wahl des Ausbildungsplatzes stellt die IHK einen deutlichen Trend zu immer späteren Entscheidungen fest. Doch es gibt auch für Spätzünder noch reichlich Angebote.

Die Bundesagentur für Arbeit berichtet zur Jahresmitte 2017 von einer stabilen Situation am baden-württembergischen Ausbildungsstellenmarkt. Im Südwesten hat sich die Zahl der bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Bewerber vom 1. Oktober 2016 bis 30. Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent auf 60 434 erhöht. Fast im Gleichschritt damit, um 3,4 Prozent auf 35 763, wuchs die Zahl der bereits mit einer Lehrstelle versorgten Bewerber. Allerdings waren Ende Juni auch noch 24 671 Bewerber auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Deren Chancen, bis Anfang September fündig zu werden, sind jedoch – zumindest rein rechnerisch – gut. Denn Ende Juni sind noch 30 330 der den Agenturen gemeldeten Lehrstellen nicht besetzt gewesen. Dieses für die Bewerber günstige Bild zeigt sich auch auf der Ostalb, wo sich im Bezirk der Aalener Arbeitsagentur die Zahl der freien Ausbildungsplätze um 1,9 Prozent auf 1414 erhöht hat.

Gute Chancen in weniger bekannten technischen Berufen


Die Industrie- und Handelskammern (IHK) der Region stellen bei den Gesamtzahlen der bisher abgeschlossenen Ausbildungsverträge keine großen Veränderungen gegenüber dem guten Vorjahr fest. So rechnet die IHK Bodensee-Oberschwaben (Weingarten) damit, dass es auch in diesem Jahr wieder zu rund 2500 neuen Ausbildungsverträgen kommen wird. Die IHK Ulm hat bis 30. Juni zwar 2,8 Prozent weniger Verträge registriert, zugleich waren aber 190 offene Stellen gemeldet. Schwierigkeiten, passende Auszubildende zu finden, sieht man zur Zeit vor allem in den Bereichen Logistik (Lager und Spedition), Gastronomie (Köche, Hotel-, Restaurant- und Systemgastronomie-Fachleute), Informationstechnologie (IT-Systemkaufleute, Fachinformatiker) sowie in den weniger bekannten technischen Berufen wie Verfahrensmechaniker, Werkzeugmechaniker, Zweiradmechatroniker oder Werkstoffprüfer. Dementsprechend groß seien hier die Chancen der Bewerber.

Auch für Abiturienten bestens geeignete freie Stellen

Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg (Villingen-Schwenningen) meldet per Ende Juni ein leichtes Plus von 0,7 Prozent bei den abgeschlossenen Verträgen, weist aber darauf hin, dass es in den einzelnen Branchen deutliche Unterschiede gibt. So stünden einer Zunahme von 3,8 Prozent im gewerblichen Bereich und von 14,3 Prozent im Handel Rückgänge von sechs Prozent bei Industriekaufleuten – auch aufgrund der „Konkurrenz“ durch die Duale Hochschule – und sogar von 16,8 Prozent bei den Dienstleistungsbetrieben gegenüber. Die IHK Schwaben (Augsburg) verzeichnete zum 30. Juni in ihrem gesamten Kammergebiet ein geringfügiges Minus von 2,7 bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Im Bereich ihrer Regionalgeschäftsstelle Lindau-Bodensee betrug der Rückgang 2,4 Prozent. Für Bewerbungen sei es jedoch keineswegs zu spät, sagte der Geschäftsbereichsleiter Ausbildung der IHK, Oliver Heckemann. In den Betrieben gebe es noch zahlreiche freie Plätze, von denen sich viele gerade auch für Abiturienten bestens eigneten.

Als Azubi im Handwerk an der eigenen Karriere schrauben

Eine positive Zwischenbilanz der Lage am Ausbildungsstellenmarkt zieht auch die Handwerkskammer Ulm. In ihrem Bezirk, der von der Jagst bis an den Bodensee reicht, wurden bis Juni 1195 Ausbildungsverträge abgeschlossen (plus neun Prozent). Für Hauptgeschäftsführer Tobias Mehlich beweisen diese Zahlen, dass sich immer mehr Jugendliche bewusst für das Handwerk entscheiden, und zwar aus guten Gründen. Mehlich: „Während manche noch in der Schule oder im Hörsaal sitzen, schrauben unsere Azubis schon an der eigenen Karriere und verdienen ihr eigenes Geld.“
ZfP Südwürttemberg
Besonders stark hat sich die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse in den Branchen Textil (plus 53,8 Prozent), Elektro und Metall (plus 20,7 Prozent) sowie Bau (plus 18,4 Prozent) erhöht. Den Vogel schossen aber die Schornsteinfeger ab. Sie verzeichnen eine Steigerung von satten 100 Prozent – von sechs auf zwölf Azubis.

Trotz dieser stolzen Zuwächse waren im Bezirk der Ulmer Handwerkskammer Ende Juni noch fast 1000 Lehrstellen unbesetzt. Freie Plätze gibt es vor allem in Bäckereien, Friseur- und Baugeschäften, Zimmereien und Fachbetrieben für Sanitär, Heizung und Klimaanlagen. Gesucht werden aber auch Auszubildende unter anderem in den Berufen Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker und Feinwerkmechaniker sowie Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk. Rolf Dieterich

Offene Ausbildungstellen in der Region finden sich über die Lehrstellenradar-App unter 
www.lehrstellen-radar.de
Das ZfP Südwürttemberg bietet noch Ausbildungsplätze als Gesundheitsund Krankenpfleger/in für 2017 an

Als modernes Sozial- und Gesundheitsunternehmen und mehr als 280 Ausbildungsplätzen, dualen Studien- und FSJ-Plätzen zählt das ZfP Südwürttemberg zu den größten Arbeitgebern der Region. In Tageskliniken, Ambulanzen und Medizinischen Versorgungszentren hält das Unternehmen ein breit gefächertes Hilfesystem für psychisch Kranke vor. Verantwortungsvolle Aufgaben und Ausbildungsplätze in einer zukunftssicheren Branche bietet der Klinikverbund im pflegerischen, sozialen und handwerklichen Bereich: Von Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege über Heilerziehungspflege, Verwaltung und IT bis hin zu Handwerk und Technischen Werkstätten – im ZfP können verschiedene Kompetenzen und Interessen optimal eingesetzt werden. Neben gezielten Förder- und Weiterbildungsmöglichkeiten erwarten die Auszubildenden außerdem eine enge Betreuung, hohe Ausbildungsqualität und überdurchschnittliche Sozialleistungen. Für 2017 gibt es noch freie Ausbildungsplätze für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers/in.

Mehr Informationen zur Ausbildung im ZfP Südwürttemberg gibt es unter: 
www.zfp-karriere.de/ausbildung-studiumFür 2017 bietet das ZfP außerdem noch Ausbildungsstellen im Pflegebereich an.

Bei der Berufsberatung melden

Ergotherapeuten helfen Menschen, den Alltag zu bewältigen. Foto: Judith Michaelis
Ergotherapeuten helfen Menschen, den Alltag zu bewältigen. Foto: Judith Michaelis
Gute Nachrichten für die Jugendlichen in der Region: Die Agentur für Arbeit bietet noch zahlreiche freie Lehrstellen für den Start der Ausbildung im September. Wer noch nichts Passendes gefunden hat, sollte sich deshalb schnell bei der Berufsberatung melden.

In Industrie, Handwerk, Handel und Gesundheitswesen stehen noch zahlreiche Chancen offen stehen. Gesucht wird beispielsweise in Metall-und Bauberufen, im Verkauf, in Gesundheitsdienstberufen, der Lebensmittelherstellung, im Logistikbereich, der Hotellerie und Gastronomie sowie in Elektroberufen. Auch in vielen anderen Branchen ist noch etwas frei, nachfragen lohnt sich auf jeden Fall.

Spezialist für leckere Torten: der Konditor. FOTO: STEFAN PUCHNER /DPA
Spezialist für leckere Torten: der Konditor.
FOTO: STEFAN PUCHNER /DPA
So gelingen Anschreiben und Lebenslauf

Wichtigster Teil einer Bewerbungsmappe und auch einer Online-Bewerbung sind Anschreiben und Lebenslauf: Dazu hat Heike Krause, Teamleiterin der Berufsberatung in der Arbeitsagentur Ravensburg drei Tipps:

● „Hobbys machen die Bewerbung interessant“, rät Krause. „Aber nicht: Lesen, Schwimmen, Radfahren – das tun wir alle.“ Wer keine anderen Hobbys hat als diese, sollte sie genauer beschreiben: etwa „Psychokrimis“ oder „Mountainbike“. Hobbys bieten Personalverantwortlichen die Möglichkeit, dem Bewerber die Nervosität zu nehmen und eine gute Gesprächsgrundlage zu schaffen. Wer „Kochen“ angibt, sollte auch sein Lieblingsrezept nennen können.

● Unbedingt vermeiden: Worthülsen. „Teamfähig und flexibel – das sind wir alle“, erklärt Heike Krause. Besser ist es, zu berichten, wo ich meine Teamfähigkeit oder meine Flexibilität schon unter Beweis gestellt habe. Also zum Beispiel in der Vereinsarbeit oder beim Organisieren einer Veranstaltung.

● Viele erzählen im Anschreiben noch einmal ihren kompletten Lebenslauf.“ Hierzu empfiehlt Heike Krause: Im Anschreiben beschreibt die Bewerberin oder der Bewerber, womit er das Anforderungsprofil für den Ausbildungsplatz erfüllt und warum er die Ausbildung gerade bei diesem Unternehmen machen möchte – und das mit eigenen Worten.

Die Berufsberater in der Agentur für Arbeit geben gerne weitere individuelle Tipps zur Bewerbungsmappe. Die Terminvereinbarung funktioniert unkompliziert über die kostenfreie Service-Rufnummer 0800 4 55 55 00. Ein Anruf, der sich lohnt!

Das regelt der Ausbildungsvertrag

Die Ausbildungsinhalte stehen im Vertrag. FOTO: MARKUS SCHOLZ/DPA
Die Ausbildungsinhalte stehen im Vertrag.
FOTO: MARKUS SCHOLZ/DPA
Der Ausbildungsplatz ist gefunden. Aber bevor es losgehen kann, gilt es noch einen Ausbildungsvertrag abzuschließen und zu unterschreiben. Worum geht es dabei eigentlich?

Der Ausbildungsvertrag legt die Rechte und Pflichten des Auszubildenden und seines Ausbildungsbetriebes fest. Der Vertrag muss schriftlich geschlossen werden. Was darin enthalten sein muss, regelt § 11 des Berufsbildungsgesetzes BBiG. Der Vertrag muss demnach mindestens folgende Punkte umfassen:

● die Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie das Ziel der Berufsausbildung, besonders die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll
● Beginn und Dauer der Ausbildung
● Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
● Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit
● Dauer der Probezeit
● Zahlung und Höhe der Vergütung
● Dauer des Urlaubs
● Voraussetzungen, unter denen der Berufsausbildungsvertrag gekündigt werden kann
● Ein allgemeiner Hinweis auf die Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind. Wichtig: Ist der Auszubildende noch minderjährig, müssen auch die Erziehungsberechtigten den Vertrag unterschreiben.

Deshalb gibt es eine Probezeit

Der Ausbildungsbetrieb möchte natürlich sichergehen, dass der Auszubildende motiviert ist, gut ins Team passt und sich angemessen verhält. Auf der anderen Seite kann der Jugendliche erst nach einiger Zeit beurteilen, ob ihm die gewählte Ausbildung liegt und er mit seinen Ausbildern zurechtkommt. Daher gibt es die Probezeit, während der der Ausbildungsvertrag von beiden Seiten – also vom Ausbildungsbetrieb wie auch vom Auszubildenden – gelöst werden kann. Sie dauert je nach Vereinbarung zwischen einem Monat und vier Monaten. (berufenet)

Ohne Stress in die Berufswelt starten

Charleen lernt Kauffrau für Büromanagement FOTO: INA FASSBENDER
Charleen lernt Kauffrau für Büromanagement
FOTO: INA FASSBENDER
Der Start in die Ausbildung ist für viele aufregend. Alles ist neu, und vor den alten Hasen im Betrieb muss man sich erst einmal beweisen. Das kann ganz schön stressig sein. Jugendliche sollten daher rechtzeitig gegensteuern, wenn es ihnen zu viel wird.

Die Schule ist geschafft, der Ausbildungsplatz ergattert, endlich kann es losgehen mit dem Berufsleben. Das bedeutet aber nicht nur eine gewisse Unabhängigkeit – es bringt häufig auch noch früheres Aufstehen, lange Schichten und wenig Freizeit mit sich. Junge Menschen geraten schnell in eine Spirale aus Druck und Stress, erklärt Arbeits- und Organisationspsychologe Timo Lorenz. „Es ist deshalb ganz wichtig, die eigenen Grenzen früh auszuloten und anzuerkennen.“ In den ersten Tagen der Ausbildung ist alles neu. Jede Aufgabe ist eine Herausforderung, von der manch einer denkt, sie sei nicht zu bewältigen. Azubis sollten sich dem stellen. Haben sie die Hürde einmal genommen, wissen sie bestenfalls: Das schaffe ich wieder. „So lernt man dazu und wird immer sicherer“, sagt Lorenz. Manch einer empfindet diese erste Zeit als sehr stressig. „Solange man abends gut abschalten kann und morgens gern wieder hingeht, ist das aber nicht bedenklich.“

Anders sieht es aus, wenn sich ein Auszubildender alleingelassen fühlt mit all den neuen Aufgaben. Dann passiere es schnell, dass er sich nachts im Bett herumwälzt und morgens schon mit Übelkeit zur Arbeit fährt. Wird das zum Dauerzustand, stimmt etwas nicht. Azubis sollten in dem Fall mit ihrem Vorgesetzten oder einem erfahrenen Kollegen sprechen und um Hilfe bitten.

Hilfe von erfahrenen Kollegen. FOTO: KLAUS-DIETMAR GABBERT
Hilfe von erfahrenen Kollegen.
FOTO: KLAUS-DIETMAR GABBERT
Feedback einholen hilft gegen Unsicherheit

Stress im Job entsteht Lorenz zufolge auch dadurch, dass jemand das Gefühl hat, nicht genug zu leisten. „Wir Menschen sind keine Maschinen, immer 120 Prozent geben kann niemand.“ In dem Fall sollte sich der Azubi Feedback einholen. „Häufig stellt derjenige dann fest, dass die anderen sehr zufrieden mit der Arbeit sind.“

Burn-out-gefährdet ist Lorenz zufolge aber nicht nur, wer sich überfordert fühlt. Auch wer seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat, sollte auf sich achtgeben. „Da besteht immer die Gefahr der Selbstausbeutung, weil man so begeistert ist von dem, was man tut.“ Manche Ausbildungsberufe – beispielsweise in der Pflege – seien dafür prädestiniert. „Wer täglich mit Menschen und ihren Schicksalen zu tun hat, sollte darauf achten, dass er das nicht mit nach Hause nimmt.“

Auch wenn der Beruf zum Leben gehört: Ausgleich ist wichtig

Wie eine gesunde Distanz zum Job gelingt, muss jeder für sich herausfinden. „Vielen helfen Rituale, um abzuschalten.“ Die Kleidung wechseln oder nach der Arbeit duschen zum Beispiel signalisiert auch dem Kopf: Jetzt ist Feierabend. „Einen gewissen Ausgleich zwischen Job und Privatleben zu schaffen, ist von Anfang an wichtig“, betont Lorenz – wenngleich er das Wort Work-Life-Balance nicht so gern mag. „Es impliziert, dass der eigene Beruf nicht zum Leben gehöre.“ Lorenz bevorzugt den sperrigeren Begriff Life-Domain-Balance, also eine Balance zwischen den Lebensbereichen zu erreichen. Wer das früh übt, schützt sich von Beginn an vor zu viel Stress und Überlastung. (dpa)

Was rechtens ist und was nicht

In der Ausbildung sammeln viele Jugendliche ihre erste Arbeitserfahrung. Alles ist neu – und mancher Azubi weiß gar nicht, was er für Rechte hat. Simon Habermaaß ist Bundesjugendsekretär bei der Gewerkschaft Verdi. Er kennt die typischen Streitpunkte und erklärt, was rechtens ist und was nicht.

● Ausbildungsplan: Zum Ausbildungsvertrag gehört ein Ausbildungsrahmenplan. Darin steht, wann welche Teile der Ausbildung im Betrieb anstehen. Manche Auszubildende müssten Tätigkeiten ausüben, die gar nichts mit der Ausbildung zu tun haben, sagt Habermaaß. Es sei ebenfalls ein Problem, wenn Azubis Aufgaben erledigen müssen, die zwar im Plan stehen – diese aber fast ausschließlich machen. Ein Beispiel: Ein Azubi in einem Kfz-Betrieb muss über Monate immer nur Reifen wechseln.

● Arbeitszeit: Für alle Azubis gilt: Die Zeit in der Berufsschule ist Arbeitszeit – inklusive Pausen. Wer über 18 Jahre alt ist, muss noch im Betrieb weiterarbeiten, wenn die Arbeitszeit mit der Zeit in der Berufsschule nicht erfüllt ist. Für Azubis unter 18 Jahren gibt es gesonderte Regeln, die im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt sind.

● Überstunden: Azubis müssen nur freiwillige Überstunden machen. „Das heißt, Auszubildende dürfen nicht einfach angewiesen werden, länger zu bleiben, weil es im Betrieb zu wenig Personal gibt“, erklärt Habermaaß. Ausnahmen sind absolute Notfälle. Personalknappheit ist kein Notfall. (dpa)
NEU beim Diakonischen Institut in Dornstadt ab 01.04.18: Berufsbegleitende Ausbildung zum Heilpädagogen / zur Heilpädagogin

Voraussetzung ist eine pädagogischen Ausbildung und eine einjährige Praxis. Die Ausbildung kann auch ohne Berufstätigkeit z. B. in der Familienphase absolviert werden.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Unterricht ist 14-tägig donnerstagabends und freitags. Innerhalb der Ausbildung gibt es 3 Blockwochen. HeilpädagogInnen unterstützen Menschen aller Altersgruppen, deren Entwicklung unter erschwerten Bedingungen verläuft. Dabei verfolgen sie das Ziel, Inklusion, gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Sie diagnostizieren, fördern, begleiten und beraten Menschen mit Unterstützungsbedarf, deren Familien und das soziale Umfeld ganzheitlich.

Tätigkeitsbereiche: Frühförderstellen, Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, Integrations- und Inklusionsbegleitung, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Beratungsstellen, in freier Praxis.

Infos:
www.diakonisches-institut.de