Sportwoche Heroldstatt

Fußball, Tennis, Schießen und auch Showtänze gehören zur Sportwoche des SC Heroldstatt. FOTO: STEIDLE
HEROLDSTATT - Von Donnerstag, 12. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, steigt die Sportwoche des SC Heroldstatt im neuen Sportzentrum. Im Mittelpunkt der Sportwoche steht sicherlich der X-treme Battle. Zur Sportwoche gehören noch viele weitere sportliche Aktivitäten, aber auch Livemusik, Unterhaltung und gutes Essen.

Los geht die Sportwoche am Donnerstag, 12. Juli. Da können zunächst Mitglieder des Vereins und auch Gäste Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen bei der Berghalle ablegen, so in den Disziplinen Wurf, Sprung und Lauf. Abends startet dann von 18 Uhr an das Heroldstatt-Pokalschießen der Schützenabteilung. Der Wettbewerb wird am Freitag, 13. Juli, von 18 Uhr an sowie am Sonntag, 15. Juli, von 9 Uhr an fortgesetzt. An diesem Wettbewerb dürfen Familien, Freunde, Cliquen, Betriebe oder Vereine, aber auch Straßenteams oder sonstige Gruppen teilnehmen. Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr liegend aufgelegt auf der 50-Meter-Bahn im Sportheim in Sontheim. Der Schützenkönig wird durch den besten Schuss auf ein Blattel ermittelt (Tiefschusswertung). Ihm winkt der Heroldstatt-Pokal.

Fußball bestimmt den Freitagabend: Da bestreiten zunächst die B-Junioren der SG Heroldstatt/Feldstetten ein Werbespiel, ehe die aktive Mannschaft des SC Heroldstatt ein Testspiel gegen den FC Lautertal bestreitet. Am Abend lädt der Sportclub von 20 Uhr an zu einer Party mit Barbetrieb ein, bei der DJ Wogna vor allem Rockmusik der 80er- und 90er-Jahre auflegt. Ein Tennisverbandsrundenspiel der Herren 40 gegen die Tennisabteilung der TSG Achstetten eröffnet um 14 Uhr den Sporttag am Samstag, 14. Juli.

Fußball, Tennis, Schießen, ein weiterer Lauf, aber auch das WM-Endspiel bestimmen den Sonntag, 15. Juli: Das Heroldstatt-Pokalschießen wird fortgesetzt, die F-Junioren und Bambini bestreiten ein Fußballturnier und die Tennisherren bestreiten ein Verbandsrundenspiel gegen die TG Strassberg. Am Nachmittag um 14 Uhr steigt die kleine Version des X-treme Battles mit dem Kids Battle, bei dem junge Läufer in verschieden Altersgruppen eine Rennstrecke mit Hindernissen zu bewältigen haben. Die Leichtathleten in der Breitensport-Abteilung organisieren diesen Wettbewerb für Kinder, die auch mal ein Hindernis auslassen dürfen.

Den Siegerehrungen im Heroldstatt-Pokalschießen gegen 16.30 Uhr folgt das Endspiel zur Fußballweltmeisterschaft, das um 17 Uhr angepfiffen wird. Das Spiel kann bei einem Public Viewing im Sportzentrum verfolgt werden, ehe von 19 Uhr an ein gemütlicher Festausklang angesagt ist.

Während der gesamten Sportwoche muss niemand hungern und dürsten: Es gibt Essen vom Grill und allerlei gekühlte Getränke, nachmittags auch Kaffee und Kuchen.


Rekord: 600 Teilnehmer

Die Teilnehmer müssen fantasievolle Hindernisse bewältigen.
Die Teilnehmer müssen fantasievolle Hindernisse bewältigen.
Heroldstatt - Knapp 17 Kilometer und 21 Hindernisse haben die 600 gemeldeten Läufer beim X-treme Battle 2018 zu schaffen. Dies ist eine große sportliche Herausforderung bei der Sportwoche des SC Heroldstatt am nächsten Samstag, 14. Juli.

Und dabei haben die Läufer insgesamt 900 Höhenmeter zu überwinden, geht es doch im Tiefental rauf und runter. Erwartet werden Läufer aller Altersgruppen, einzeln und in Teams, darunter auch Darko Tesic aus Laichingen, der den Geländelauf schon vier Mal gewinnen konnte. Er strebt natürlich den fünften Sieg bei der fünften Auflage an. Doch das möchte ihm Wolfgang Gnann etwas erschweren: Denn er setzt 250 Euro als Prämie für den Läufer aus, der den Dauersieger schlägt.
Patschnass... FOTOS: STEIDLE
Patschnass... FOTOS: STEIDLE
„Wir müssen da an die vielen Hobbyläufer denken und wir wollen, dass sich gerade diese auf die Strecke getrauen“, erläutert Planer Florian Beinlich und spricht von einem „Spagat zwischen Profi- und Hobbyläufern“, der zu finden und beiden Gruppierungen gerecht werde. Der Schwierigkeitsgrad sei mehr als ausreichend.

Mit 600 Teilnehmern seien ausreichend Starter dabei. „Schon aus logistischen Gründen können wir nicht mehr Läufer zulassen“, erläutert er. Denn die gelte es, zu versorgen und die wollen hinterher duschen, da brauche der SCH ausreichend Duschmöglichkeiten, da stoße man an Grenzen.

Rund 100 Helfer werden am nächsten Samstag im Einsatz sein, sei es im Startbereich, entlang der Strecke oder an den 21 Hindernissen. Ganz wichtig sei die Unterstützung zahlreicher Firmen, die eine Reihe von Hindernissen fachgerecht aufbauen, seien es Gerüste oder Holzwände.

Neben beliebten Attraktionen wie dem großen Schlammloch am Auffüllplatz werde es auch neue Hindernisse geben.

Neu in diesem Jahr: Es wird ein großes Metallgerüst geben, bei dem sich die Läufer von Stange zu Stange nach vorne hangeln müssen. Dreck und Matsch, aber auch Kälte sind zu überwinden. Firmen, private Sponsoren und Vereine unterstützen den Lauf, allen voran die Feuerwehr.

Zuschauer an der Strecke und vor allem an den Hindernissen sind sehr willkommen.

Die Battle-Strecke beginnt am Sportplatz in Sontheim. Von dort geht es durch den angrenzenden Wald über die Straße nach Seißen durchs Tiefental. Über die Steigungen bei der Sontheimer Höhle laufen die Sportler dann das „Räuberwegle“ runter und über den „Roten Milan“ wieder rauf und kommen dann durchs „Fliegentäle“ zum Auffüllplatz, wo das große Schlammloch auf sie wartet. Danach geht es am Biotop „Saulach“ vorbei und durch den angrenzenden Wald parallel zum Ahornweg über die Felder und die Kläranlage wieder zurück zum Ziel am Sportplatz Sontheim.