Tag der Ausbildung: Burgmaier, Tries und Liebherr

Bei der Allmendinger Firma Burgmaier freuen sich Chefs und Azubis auf die neuen Teammitglieder. FOTO: OH, PRIVAT
Die Allmendinger Firma Burgmaier ist in diesem Jahr beim Tag der Ausbildung der Ehinger Firmen Liebherr und Tries dabei, um den Jugendlichen eine dritte Möglichkeit zu bieten, sich umfassend über die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu informieren. Am Samstag, 14. Juli, wird das Unternehmen die Türen seines Allmendinger Werks von 9 bis 12.30 Uhr öffnen.

ALLMENDINGEN (khb/cs) - Wenn die Firma Burgmaier Technologies am Samstag, 14. Juli, von 9 Uhr bis 12.30 Uhr, zum Tag der Ausbildung einlädt, werden die gewerblichen und kaufmännischen Auszubildenden sowie die Ausbilder und Mitarbeiter des Unternehmens vor Ort sein, um den Besuchern Rede und Antwort zu stehen. Personalleiter Thomas Fischer sagt: „Unsere Produktion wird ganz normal laufen und die Lehrwerkstatt kann besichtigt werden.“ Franz Mall, Ausbildungsleiter im gewerblichen Bereich, ergänzt: „Außerdem werden unsere Gäste die Gelegenheit bekommen selbst den einen oder anderen Arbeitsschritt zu probieren.“ „Und unsere Auszubildenden haben sich stark in die Vorbereitung des Tags der Ausbildung eingebracht“, sagt Caroline Kuhn, kaufmännische Ausbildungsleiterin bei Burgmaier Technologies. Beim Tag der Ausbildung werden die Besucher in der Lehrwerkstatt oder bei Firmenrundgängen viel Wissenswertes über Burgmaier erfahren. Zum Beispiel, dass in jedem in Deutschland gebauten Auto rund 15 Präzisionsdrehteile der Allmendinger Firma eingebaut sind oder, dass im Unternehmen drei sogenannte Ausbildungsbotschafter, also Auszubildende im dritten Lehrjahr, die von der Industrie- und Handelskammer geschult wurden, beschäftigt sind.

Großen Wert legen der Personalchef und die Ausbildungsleiter darauf, dass die Jugendlichen am Tag der Ausbildung von ihren Eltern begleitet werden. Nach Zukunftsperspektiven für die Jugendlichen gefragt, sagt Thomas Fischer: „Wir stellen so viele Auszubildende ein, wie wir später Mitarbeiter benötigen. Die Übernahme nach der Gesellenprüfung samt Aufstiegsmöglichkeiten sind bei uns der Regelfall“. Dafür ist Ausbildungsleiter Franz Mall das beste Beispiel. „Ich habe vor rund 35 Jahren in der Firma meine Ausbildung begonnen“, sagt er. Schulnoten seien wichtig, aber nicht das alleinige Kriterium, so Personalchef Fischer. „Der Eindruck beim Bewerbungsgespräch, Teamfähigkeit und die Charaktereigenschaften spielen genauso eine große Rolle.“

Die Ausstattung der Lehrwerkstatt bei Burgmaier Technologies wurde vor Kurzem durch eine neue CNC-Drehmaschine ergänzt. Im kommenden Jahr wird die Lehrwerkstatt von heute 150 qm auf 300 qm vergrößert und dann als Ausbildungszentrum fungieren. Eine weitere Neuerung für die gewerblichen Auszubildenden besteht darin das neue Produktionsverfahren der additiven Fertigung kennenzulernen. Bei diesem neuen Produktionsverfahren besteht die Möglichkeit, die CNC-Kenntnisse an einem neuen High end „5-Achs-Fräszentrums“ zu erweitern.

Zum Ausbildungsstart im Herbst 2019 bietet Burgmaier Technologies zwölf Ausbildungsplätze, neun im gewerblichen Bereich, zwei im kaufmännischen Bereich und eine Ausbildung zum IT-Administrator sowie einen DHBW-Studienplatz.

Firma Tries öffnet ihre Tore

Daumen hoch: Die Tries-Azubis mit ihren Ausbildern. FOTO: OH, PRIVAT
Daumen hoch: Die Tries-Azubis mit ihren Ausbildern. FOTO: OH, PRIVAT
Wie in den vergangenen Jahren öffnet die Firma Tries Hydraulik-Elemente am Samstag, 14. Juli, von 9 Uhr bis 12 Uhr ihre Tore zum „Tag der Ausbildung“. Dann wird der Ehinger Industriebetrieb sämtliche Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen.

EHINGEN (khb) - Roland Stirmlinger, Geschäftsführer der Ehinger Firma Tries Hydraulik-Elemente, sagt: „Wir werden die Jugendlichen und ihre Eltern ausführlich über das Ausbildungsangebot unseres Unternehmes informieren und ihnen gleichzeitig einen praxisnahen Einblick in unseren Betrieb und seine Produktionsabläufe geben.“ Dass die Jugendlichen von ihren Eltern begleitet werden, ist für den Geschäftsführer sowie für Ausbildungsleiter Karlheinz Walter sehr wichtig. Die Berufswahl sei für die Jugendlichen eine so weitreichende Entscheidung, dass die Unterstützung der Eltern unbedingt nötig sei, sind sich die beiden einig. Außerdem wird bei Tries Hydraulik-Elemente viel Wert auf Praktika gelegt. „Die bieten beiden Seiten, also dem Auszubildenden und dem Betrieb, die Möglichkeit sich frühzeitig kennenzulernen“, sagt Roland Stirmlinger.

Beim „Tag der Ausbildung“ am Samstag, 14. Juli, von 9 Uhr bis 12 Uhr, wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, Betriebsabläufe, Arbeitsplätze und die Lehrwerkstatt bei Tries Hydraulik-Elemente zu sehen. „Sowohl unsere Auszubildenden, wie auch Mitarbeiter und natürlich alle Ausbilder werden beim ‚Tag der Ausbildung‘ vor Ort sein, um alle Fragen beantworten zu können“, sagt Karlheinz Walter. Außerdem werden die Auszubildenden der Firma Tries den Besuchern aus ihrem beruflichen Alltag erzählen, Tipps und Anregungen geben und alle dort erlernbaren Berufe vorstellen.

Seit vielen Jahrzehnten wird bei Tries Hydraulik-Elemente ausgebildet. „Wenn die Noten passen, übernehmen wir unsere Lehrlinge nach der Ausbildung“, sagt der Ausbildungsleiter. „Wir haben nicht umsonst ‚Die Basis für eine sichere Zukunft‘ über unseren Einladungs-Flyer zum Tag der Ausbildung geschrieben“, sagt Roland Stirmlinger. Die angehenden Mechatroniker und Industriemechaniker haben bei der Ehinger Firma „Tries Hydraulik-Elemente“ also sehr gute Zukunftsaussichten. Die Lehrlingswerkstatt des Unternehmens ist in die Produktionshalle integriert. Die Auszubildenden lernen so von Beginn an die Kollegen kennen und sehen was im Betriebsablauf zu tun ist. „Während ihrer Ausbildung“, so Walter, „durchlaufen die Auszubildenden alle Abteilungen“. Bei der Ausbildung der Mechatroniker arbeiten Tries und Liebherr Hand in Hand und für die angehenden Industriemechaniker besteht eine Ausbildungskooperation mit der Firma Schumacher.

Für das kommende Jahr bietet Tries wir vier Ausbildungsplätze in folgenden Berufen an: drei Ausbildungsplätze zum Industriemechaniker und einen zum Mechatroniker. Außerdem bietet das Unternehmen einen Studienplatz nach dem „Ulmer Modell“ für den Studiengang „Maschinenbau“. Wer sich bewerben möchte, sollte seine Unterlagen bis spätestens 15. September 2018 bei der Firma Tries abgeben.

Tries GmbH & Co. KG

Liebherr bietet heuer fast 60 neue Ausbildungsplätze

Die Liebherr-Azubis freuen sich auf interessierte Schülerinnen und Schüler FOTO: DOMINIK PRANDL
Die Liebherr-Azubis freuen sich auf interessierte Schülerinnen und Schüler FOTO: DOMINIK PRANDL
Die Liebherr-Werk Ehingen GmbH informiert Jugendliche und ihren Eltern beim Tag der Ausbildung über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen.

EHINGEN (red) - Dieses Jahr bietet die Liebherr-Werk Ehingen GmbH zum Ausbildungsstart 2019 rund 55 Ausbildungsplätze in 15 Berufen im gewerblichen und kaufmännischen Bereich an.

Umfassend informieren kann man sich beim Tag der Ausbildung am Samstag, 14. Juli, von 9 bis 12 Uhr. Mehr als hundert Auszubildende werden an den Werkbänken arbeiten und den Jugendlichen und ihren Eltern die Inhalte der jeweiligen gewerblichen Ausbildungsberufe zeigen. Außerdem können sich die Schüler an einem Schweißsimulator versuchen. In verschiedenen Vorträgen werden die Auszubildenden über die einzelnen Berufe berichten und die Besucher zu Werksführungen einladen. Die Auszubildenden, die Ausbildungsleiter und Ausbildungsmeister werden am Berufsinformationstag den Jugendlichen und ihren Eltern Rede und Antwort stehen. Daniel Jauer, Ausbildungsleiter für die gewerblichen Berufe, hält es auch für wichtig, dass Eltern ihren Nachwuchs zum Infotag begleiten. Schließlich sei die Berufswahl eine grundsätzliche Entscheidung, die das gesamte spätere Berufsleben der Jugendlichen beeinflusst.

Dieses Jahr bietet Liebherr Ehingen zum Ausbildungsstart 2019 rund 55 Ausbildungsplätze in 15 Berufen im gewerblichen und kaufmännischen Bereich an. Bewerbungen für die Ausbildungsplätze sind ausschließlich online unter www.liebherr.com/karriere möglich. Sowohl online als auch beim Tag der Ausbildung gibt es praktische Tipps für die Online-Bewerbung.

Seit 1970 haben mehr als 1600 Jugendliche im Ehinger Liebherr-Werk ihre Ausbildung absolviert. „Und von denen sind bis heute noch rund zwei Drittel bei uns beschäftigt“, sagt Annika Bloching, die kaufmännische Ausbildungsleiterin. „Wir legen großes Augenmerk auf die Ausbildung bei uns im Haus und sind daran interessiert unsere Auszubildende nach der Ausbildung zu übernehmen.“

Ergänzend zur Ausbildung bietet Liebherr den Jugendlichen ein vielseitiges Schulungs- und Seminarprogramm, das vom Verkehrssicherheits-Training über fachliche Schulungen bis zur Ersten Hilfe reicht. Außerdem haben die gewerblichen Auszubildenden die Möglichkeit, an einem Austausch mit Italien, Spanien oder England teilzunehmen.

www.liebherr.com/karriere