Kfz-Urlaubs-Check: Fit in den Urlaub!

Während des Urlaubs sollte das Auto möglichst nicht schlapp machen. FOTO: CHRISTINE MARTIN
Packen die Bremsen noch kräftig zu? Sitzt der Keilriemen fest? Strahlen alle Lichter und bei voller Ladung in der vorgeschriebenen Höhe? Damit das Familienmobil bei der Fahrt in den lang ersehnten Jahresurlaub nicht schlapp macht, raten die Experten der Kfz-Innung vorher zu einem Urlaubs-Check.

Jeder vierte Deutsche will seinen Urlaub in diesem Jahr hierzulande verbringen, prognostiziert die Stiftung für Zukunftsfragen in ihrer aktuellen Tourismusanalyse. Österreich, Kroatien, Italien und Skandinavien stehen ebenfalls hoch in der Gunst der Urlauber. Für viele mobile Packesel bedeutet dies Schwerstarbeit. Bei einem Termin im Kfz-Meisterbetrieb wird das Gefährt für die Reise quer durch das Land mobil gemacht. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, wer den fälligen Termin zur Hauptuntersuchung vorverlegt.

Sicherheit geht vor
Beim Urlaubs-Check testen die Kfz-Experten alle sicherheitsrelevanten Teile – die Stoßdämpfer, die Bremsanlage und die elektrischen Leitungen.

Die Prüfung umfasst auch die Reifen. Gewicht, Stau, Schotterpiste und heißer Asphalt strapazieren die Pneus oft übermäßig. Die Profis sichten Beschädigungen und prüfen die Profiltiefe – drei Millimeter sollten es laut Experten sein. Der Luftdruck wird bei kalten Reifen und laut Betriebsanleitung erhöht.

Für angenehme Temperaturen im Wagen sorgt eine intakte Klimaanlage. Bei der Wartung füllt die Werkstatt bei Bedarf Kältemittel nach und tauscht den Trockner aus.

Augen auf beim Flüssigkeits-Check: Die Stände von Motoröl, Brems- und Batterieflüssigkeit, Kühl- und Wischwasser müssen aufgefüllt. Scheibenreinigungsmittel und funktionierende Wischerblätter sorgen für freie Sicht.

Alles an Bord?
Sicherheit geht auch beim Zubehör vor: Warndreieck, Rettungsweste und Verbandkasten müssen sein. Haben die Materialien im Erste-Hilfe-Kasten noch nicht das Verfallsdatum erreicht? Mit dabei sollten auch Abschleppseil, Starthilfekabel, Wagenheber, Motoröl, Reservekanister und Ersatzlampen sein.

Die Kfz-Betriebe in der Region helfen gerne weiter.