Kreiselmusikfest Allmendingen

Die Allmendinger Musikerinnen und Musiker freuen sich auf das vierte Kreiselmusikfest und die Fleckviehschau. FOTO: KARL-HEINZ BURGHART
Wenn der Allmendinger Musikverein „Harmonia“ von Freitag, 15. Juni, bis Sonntag, 17. Juni, wieder sein Kreiselmusikfest feiert, werden zum Auftakt rund 400 Musikerinnen und Musiker aus sieben Kapellen „um den Kreisel musizieren“ und anschließend im Festzelt aufspielen. Neben jeder Menge Blasmusik stehen ein Menschenkicker-Turnier, Fußball-Liveübertragung und eine Fleckviehschau auf dem Programm.

ALLMENDINGEN – Das beliebte Kreiselmusikfest des Allmendinger Musikvereins „Harmonia“ geht am kommenden Wochenende in seine vierte Runde. Los geht’s am Freitag 15. Juni, um 18 Uhr. Dann wird Allmendingens Bürgermeister Florian Teichmann im Festzelt unter den Klängen der Jugendgemeinschaftsorchesters des gastgebenden Musikvereins und des Bergemer Musikvereins das erste Bierfass zum Kreiselmusikfest anstechen.

Um 19.30 Uhr formieren sich rund 400 Musikerinnen und Musiker aus den Musikvereinen Asch, Stetten, Aßmannshardt, Blaustein, Burgrieden, Mehrstetten und Obermarchtal zum Sternmarsch. Aus verschiedenen Richtungen werden die Kapellen zum Festplatz marschieren.

Und weil der „Kreisverkehr beim Musikerheim“ dem Fest seinen Namen gegeben habe, müsse jede der Kapellen mindestens eine Runde im Kreisel drehen, so Joachim Keller, Vorsitzender des Musikvereins „Harmonia“. „Man darf wieder gespannt sein, was passiert, wenn die Musiker im Kreisel aufeinander treffen“, so Keller. Nach dem anschließenden Fahneneinmarsch werden sich die Gastkapellen auf den beiden Bühnen im Festzelt abwechseln und für „gut gemachte Blasmusik“ sorgen.

Die Braunvieh-Königin kommt

Am Samstag, 16. Juni, steigt ab 11 Uhr das beliebte „Menschenkicker-Turnier“, zu dem sich wieder rund 20 Freizeit-Mannschaften aus Allmendingen und der Region angemeldet haben. Joachim Keller erklärt die Regeln: „In jedem Team spielen sechs Personen, wobei mindestens eine Frau dabei sein muss. In Frauen-Teams muss aber kein Mann mitspielen. Ein Spiel dauert acht Minuten“. Der Vorsitzende rechnet damit, dass die Finalspiele gegen 18 Uhr beginnen werden. „Jedes Team bekommt einen Preis. Auf die drei Siegermannschaften warten Geldpreise und der größte Fanclub gewinnt ein Spanferkel“, so Keller. Nach dem Kampf um Tore und Punkte beim Menschenkicker-Turnier wird „DJ Schmidtla“ seine Scheiben zur Party auflegen.

Der Sonntag, 17. Juni, beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst, den Pfarrer Martin Jochen Wiczorek halten wird. Und weil am Nachmittag die große Fleckviehschau auf dem Programm steht, werden die Tiere während des Gottesdienstes gesegnet. Anschließend unterhalten der Musikverein aus Dapfen, die Veteranen der gastgebenden Musikapelle sowie das gemeinsame Vororchester des Allmendinger und des Bergemer Musikvereins zum Frühschoppen. Zur Mittagszeit stehen ab 11.30 Uhr gegrillter Schweinehals und panierte Schnitzel mit Spätzle, Pommes und Salaten auf der Speisekarte.

Bereits um 11 Uhr beginnt die Fleckviehschau der Zuchtvereine aus Blaubeuren und Ehingen. „Dann werden die Züchter in verschiedenen Altersklassen und Kategorien ihre schönsten Tiere den Preisrichtern und dem Publikum vorstellen“, erklärt Joachim Keller, der selbst Fleckviehzüchter ist und mit einigen seiner Kühe am Wettbewerb teilnehmen wird. Alfred Weidele und Reinhold Haag, zwei bekannte Namen aus „Fleckvieh-Kreisen“, werden als Juroren nach Allmendingen kommen. Gerichtet wird zunächst in Altersklassen und weil Fleckvieh eine „Zwei-Nutzungsrasse“ sei, die sowohl Fleisch, als auch Milch liefere, sind zudem die Kategorien „Fleisch“ und „Euter“ ausgeschrieben. Wenn am Nachmittag der Züchternachwuchs die schönsten Kälber im „Jungzüchter-Vorführwettbewerb“ vorstellt, wird Beate Bühler, die baden-württembergische Braunvieh-Königin in Allmendingen sein.

Am Abend wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft auf das Team von Mexiko treffen. „Das Fußballspiel werden wir natürlich live und auf Großbildleinwand ins Festzelt übertragen“, sagt Joachim Keller, „und dazu bieten wir als WM-Menü eine Getränke- und Essens-Überraschung“.

Karl-Heinz Burghart