GKWG schafft bezahlbaren Wohnraum - Haselsiedlung Bodolz

Jede Wohnung besitzt einen Balkon oder eine Terrasse. FOTOS: OH
Modern, hell und zentral - das ist die Haselsiedlung in Bodolz. Wer hier wohnt hat einen echten Glückstreffer gelandet, denn die Kreis-Wohnbau-GmbH Lindau hat hier nicht nur optisch ansprechenden, sondern auch bezahlbaren Wohnraum geschaffen.

von Joy Garcia Oliver

BODOLZ - Bereits Anfang des Jahres konnte der Bau erfolgreich abgeschlossen werden. Die Idee entstand zwar schon vor fünf Jahren - mit den Arbeiten wurde aber erst im vergangenen Jahr begonnen. Seit Mitte Februar sind alle Wohneinheiten des Neubaus vermietet. 22 Wohneinheiten finden sich in dem neuen Gebäudekomplex in Bodolz. Jede Wohnung besitzt eine überdachte Terrrasse oder einen Balkon und ist mit einem Parkettboden, einem Abstellraum, einem hellen Tageslichtbad und elektrischen Rollläden ausgestattet. „Zudem ist das gesamte Haus barrierefrei, die Duschen sind bodengleich und die beiden Aufzüge führen in die oberen Stockwerke“, betont Oliver Messerer, Geschäftsführer der Kreis-Wohnbau-GmbH Lindau (GKWG). Außerdem sind für die Bewohner und Besucher zahlreiche Parkmöglichkeiten gegeben: Das Parkdeck, das Carport und einige Stellplätze vor dem Haus bieten insgesamt Platz für 54 Fahrzeuge. Die kostenfreien Fahrrad- und Rollerparkplätze sind ebenfalls überdacht.

Schöne Lage - moderate Preise
Auch die Fahrradständer und Rollerparkplätze sind überdacht.
Auch die Fahrradständer und Rollerparkplätze sind überdacht.

Damit wurde das Projekt Haselsiedlung für die nächsten Jahre adäquat beendet. „Wir haben ein schönes, modernes und helles Wohnquartier in Bodolz geschaffen“, freut sich Messerer. Die Gemeinde ist mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, Supermärkten, einem Metzger, Bäcker und Bahnhof gut ausgestattet. Auch die infrastrukturelle Anbindung an Lindau und Friedrichshafen sei von Bodolz aus optimal. Trotz der guten Lage und der umfangreichen und modernen Ausstattung werden die Wohnungen für unter zehn Euro pro Quadratmeter vermietet. „Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist Sinn und Nutzen der GKWG“, betont Benjamin Bormann, Prokurist der Gesellschaft. „Aber auch die hohe Qualität ist ein Anspruch, den wir selbst an uns stellen und hier erfüllt haben“, fügt Messerer hinzu.

Die Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 62 und 89 Quadratmeter groß und passen damit laut GKWG optimal zu dem Bedarf in Lindau. Acht der Einheiten unterliegen der einkommensorientierten Förderung (EOF) und sind sogar ab 5,20 Euro pro Quadratmeter zu mieten. Die anderen 14 sind frei finanziert. Um diese bei der großen Nachfrage gerecht verteilen zu können, gibt es bei der GKWG einen sogenannten Kriterienkatalog. Die Bewerber erhalten je nach Dringlichkeit, Einkommen und Familiengröße mehr oder weniger Punkte. Diese entscheiden dann, wem ein Mietvertrag angeboten wird. „Wir würden gerne noch mehr machen, aber oft ist es uns nicht möglich“, so Messerer. Das Problem ist die Grundstücksbeschaffung. Um günstige Wohnungen bauen zu können, ist es nötig, billige Grundstücke zu bekommen.

Auch das neue Gebäude in der Haselsiedlung war größer geplant. Doch da kritische Stimmen aus dem Umfeld kamen, entschied sich die GKWG, dem Wunsch der Bürger nachzugehen. „Wir sind so wie es jetzt ist auch zufrieden. Das Gebäude hat viel Grünfläche drum herum, das ist schön“, sagt Bormann, „außerdem müssen wir miteinander und nicht gegeneinander arbeiten.“