Tipps und Infos rund ums KFZ

Das moderne Bremssystem

Man fährt auf eine rote Ampel zu. Wie automatisch bewegt sich der rechte Fuß vom Gaspedal in die Mitte auf die Bremse. Doch was passiert da eigentlich? Diese so einstudierte Bewegung, die jeder von uns wie im Schlaf beherrscht, löst einen ausgeklügelten Mechanismus aus. Wie funktioniert der eigentlich?

Moderne Bremssysteme haben mehrere Aufgaben zugleich. Die wichtigste und offensichtlichste, ist das oben beschriebene Phänomen. Man sollte sein Auto sicher und komfortabel aus jeder Geschwindigkeit abbremsen können. Doch auch, wenn man nicht im Auto sitzt, darf es nicht einfach davon rollen. Auch hier greift die Bremse ein und hält das Fahrzeug auch bei abschüssiger Lage im Stillstand. Weiterhin kommen einige aktive Sicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem (ABS) oder Antriebsschlupfregelungen (ASR) hinzu, die das Bremssystem in kritischen Situationen unterstützen und das Fahrzeug stabilisieren und das Fahrzeug stabilisieren sollen. Dabei gelten für jede einzelne Komponente umfangreiche internationale Vorschriften. Denn: die Bremse ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil und muss in jeder Situation optimal arbeiten.

Einfach gesagt funktioniert das Bremssystem ganz einfach: der Fuß drückt aufs Pedal und dieser Druck sorgt dafür, dass das Auto bremst. Die Betätigungseinrichtung löst die Bremswirkung aus. Dabei wirkt sich die Kraft des Fußes über das Bremspedal auf den Bremskaftverstärker aus. Die verstärkte Betätigungskraft wird schließlich vom Hauptbremszylinder in hydraulischen Druck umgewandelt. Dieser Bremsdruck wird durch Bremsleitungen und –schläuche auf die Radbremse übertragen. Die Radbremsen sind für den eigentlichen Bremsvorgang zuständig. Durch den übertragenen Druck werden die Bremsbeläge an die Bremsscheibe oder –trommel gepresst. Logische Konsequenz: Scheibe oder Trommel werden durch die erzeugte Reibkraft abgebremst und somit auch das mit ihnen verschraubte Rad. In fast allen Autos sind außerdem einige elektronische Fahrsicherheitssysteme verbaut, die den Fahrer in kritischen Situationen unterstützen sollen. Das ABS verhindert das Blockieren der Räder, wohingegen das ASR-System das Durchdrehen der Räder beim Beschleunigen oder Anfahren verhindert.

Die Trommelbremse ist fast so alt wie das Automobil selbst. Und doch kommt sie auch heute noch in modernen Pkws vor, wenn auch in einer etwas weiterentwickelten Form. Sie wird hauptsächlich an der Hinterachse von Kleinwagen und Fahrzeugen der Kompaktklasse eingesetzt. Die Bremstrommel ist fest mit dem Rad verbunden fest mit dem Rad verbunden und folgt dadurch dessen Drehbewegung. Die Bremsscheibe wird vom Bremssattel umschlossen. In diesem befinden sich die Bremsbeläge. Drückst man nun auf das Bremspedal, werden die Bremsklötze durch einen Kolben im Bremssattel an die Bremsscheibe gepresst. Durch die Reibung werden die Bremsscheibe und dadurch auch die Räder abgebremst.

Fazit: Die Bremse ist ein anfälliges System und hängt auch nicht zuletzt von der Fahrweise ab. Wichtig ist zu wissen, dass die Bremse ein Verschleißteil ist und regelmäßig gewartet werden muss. Dies sollte in der Fachwerkstatt geschehen und kann zum Beispiel auch an den halbjährlichen Reifenwechsel angehängt werden.

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Richtiges Überholen

Rechts überholen - nicht komplett verboten

Der Fall scheint eindeutig: Es ist links zu überholen, sagt die StVO. Aber sie hält auch Ausnahmen bereit. Ob in der Stadt, auf der Autobahn oder auch als Radfahrer: Wo genau darf man rechts überholen? Die Regelung scheint klipp und klar: „Es ist links zu überholen," heißt es in Paragraph 5 der StVO (Straßenverkehrsordnung). Wer dann aber weiterliest, merkt: Ganz so eindeutig ist die Sache doch nicht. Denn es gibt einige Ausnahmen von der Regel. Wenn Autos oder Lkw auf der rechten Spur stehen und warten, dürfen Radfahrer sie vorsichtig und in mäßigem Tempo rechts überholen. Aber nur, wenn der Platz dafür ausreicht – mindestens ein Meter zwischen den Wartenden und dem Bordstein. Sobald die anderen wieder anrollen, ist es verboten, rechts zu überholen. Auch auf anderen Spuren ist das Durchschlängeln für Radfahrer nicht erlaubt. Auf dem Radweg wird generell nur links überholt. Und auch nur dann, wenn der Radweg breit genug zum sicheren Überholen ist. Straßenbahnen in der Stadt überholt man rechts. Nur in Einbahnstraßen oder wenn die Schienen zu weit rechts liegen, darf links überholt werden. Wer links abbiegen will und sich eingeordnet hat, wird rechts überholt. Auch an Ampeln kann rechts überholt werden. Auf mehrspurigen Durchgangsstraßen dürfen Autofahrer ihre Spur frei wählen und dort auch schneller fahren als der Verkehr auf der Nebenspur.

Auf der Autobahn rechnet niemand damit, rechts überholt zu werden – denn dort ist es absolut tabu. Die Strafe: mindestens 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Aber auch hier gibt es Situationen, in denen man rechts vorbeiziehen dürfen. Dabei gelten besondere Regeln. Die Autobahn ist randvoll, eventuell hat es irgendwo einen Unfall gegeben. Es geht nur noch dicht an dicht in der Kolonne voran, Höchsttempo 60 Kilometer pro Stunde. Dann dürfen Sie auf der rechten Spur oder auch auf der Mittelspur an den übrigen Autos vorbeiziehen. Dabei dürfen Sie aber nur 20 Kilometer pro Stunde schneller sein als das überholte Auto. Wenn Fahrstreifen abzweigen, darf darauf schneller als auf der weiterführenden Strecke gefahren werden. Das gilt, sobald eine breite Markierung die Fahrstreifen klar voneinander absetzt.

Etwas anderes gilt auf der Ausfahrt, die nicht mit dem abzweigenden Fahrstreifen zu verwechseln ist: Wer die Autobahn verlässt, darf dabei nicht schneller fahren als der Verkehr auf den übrigen Spuren – es sei denn, dort gibt es Stau. Auf der Einfahrt zur Autobahn, dem Beschleunigungsstreifen darf man schnelle reifen, darf man schneller sein als die Autos auf den linken Spuren und sich dort eine Lücke suchen. Es ist aber nicht erlaubt, nach dem Ende des Beschleunigungsstreifens einfach auf dem Standstreifen weiterzufahren. Auch auf dem Standstreifen am Stau vorbeizufahren ist verboten und wird mit 75 Euro und einem Punkt bestraft.

Auto Center Benz
Autohaus Ströbele GmbH

Werkstatt Intern: Autocenter Benz in Laupheim und Biberach

Schnelle Hilfe bei einer Panne oder einem Unfall

Biberach (mam) - Das Autocenter Benz in Laupheim und Biberach hat sich ein weiteres erfolgreiches Standbein aufgebaut. Seit Mitte Februar ist das Unternehmen ein sogenannter Mobilitätspartner des ADAC. Im Einsatz sind sechs Abschleppwagen und ein Pannenhilfsfahrzeug um ADAC-Clubmitgliedern schnelle Hilfe zu leisten und um im Falle eines Falles mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Wir wollten einfach wieder die Lücke schließen, so dass die ADAC-Clubmitglieder im Raum Biberach weiterhin mit schneller Hilfe rechnen können“, sagt Firmenchef Frank Benz. Unter der Leitung des langjährige Mitarbeiters Stefan Klug stehen insgesamt neun weitere Mitarbeiter für Pannenhilfe oder den Abschleppdienst zur Verfügung. Sie sind dann als Gelbe Engel zwischen Bad Schussenried und Ochsenhausen sowie zwischen Laupheim und Bad Waldsee unterwegs.

Unter der 24-Stunden-Notfallnummer 0800-5888651 ist das Team rund um die Uhr erreichbar und hilft dem liegengebliebenen Autofahrer im Auftrag des ADAC. „Wir erledigen auch kleinere Reparaturen vor Ort wie etwa einen Reifenwechsel oder geben im Winter Starthilfe“, erklärt Stefan Klug. Sieben Fahrzeuge stehen dem Team, das seinen Standort in Biberach in der Freiburgerstraße 41 hat, zur Verfügung. Davon sind zwei mit einem Kranaufbau ausgestattet. Auf dem rund 2000 Quadratmeter großen Firmengelände steht eine Hebebühne bereit. Die Pannenhilfe und der Abschleppdienst erfolgen gemäß den Vertragsbedingungen des jeweiligen ADAC-Mitglieds. Auch bei Unfällen kann das Team von Stefan Klug helfen, etwa mit einem Bringservice des Unfallfahrzeugs an den Heimatort oder die Bereitstellung eines Mietfahrzeugs. Das hängt natürlich immer von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab. Gerne berät das Team über eine fachgerechte Reparatur des Fahrzeuges nach Herstellervorgaben. Selbstverständlich wird dieser Service für alle gängigen Fahrzeugmarken angeboten.

Und noch etwas Wichtiges: Ganz egal in welchem Automobilclub der Autofahrer Mitglied ist, oder welchen Schutzbrief er bei seiner Versicherung hat, wird im Falle eines Unfalls oder einer Panne im Rahmen der gebuchten Leistungen das Team um Stefan Klug aktiv. Selbstverständlich auch nachts und am Wochenende. „Wir kommen immer zum Einsatz, wenn Sie an Ihrem Fahrzeug technische Hilfe auf der Straße brauchen“, beschreibt Klug nochmals die Stärke seines Teams.