Die richtige Methode zum streifenfreien Fensterputzen

Ohne Schlieren und Kratzer: Zum Fensterputzen eignet sich ein Schwamm ohne Vlies. FOTO: S MARKS
Für viele Menschen ist Fensterputzen nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung: Oft ist das Ergebnis frustrierend – kaum scheint die Sonne, zeigen sich Schlieren und Streifen. Doch mit der richtigen Methode, guten Geräten und Reinigungszusätzen klappt es endlich mit dem streifenfreien Fensterputzen und Ihre Fenster erhalten wieder strahlenden Glanz.

REGION - Trotz vieler verschiedener Möglichkeiten, die klassische Methode mit Wasser, Spülmittel und Gummiabzieher ist immer noch sehr beliebt. Das die fenster am Ende aber auch wirklich komplett streifenfrei sind, gibt es ein paar nützliche Tipps zu beachten.

1.Die klassische Methode

Wenn mal so richtig der Durchblickt fehlt und die Fenster mit einer Schicht Staub oder Blütenpollen bedeckt sind, sollte man das ganze erst einmal mit einem weichen Besen reinigen. Dann geht’s Fett, Schmutz und Abgasen an den Kragen: Dazu warmes (kein heißes) Wasser, einige Tropfen Spülmittel und einen Schuss Essig mischen.

Nun geht’s ans Einseifen: Dazu mit einen Schwamm die Fenster in schlangenlinienförmigen, von der Fensterecke links oben zur anderen Seite und weiter abwärts gehend, abwaschen (erst innen, dann außen). Anschließend mit einem Gummiabzieher oder einem Fensterleder das überschüssige Wasser entfernen. Zuletzt mit einem Mikrofasertuch nachwischen und die Restfeuchte entfernen. Für große Fenster oder Fenster, die nicht leicht zu erreichen sind, ist eine Teleskopstange der ideale Helfer.

2. Leder besser als Zeitungspapier

Das Nachpolieren mit Zeitungspapier ist ein altbewährtes Mittel, nur hinterlässt die Druckerschwärze auf Rahmen und Fensterbank oft hässliche, dunkle Spuren. Wer diese vermeiden möchte, greift zum Fensterleder. Damit das Leder nach dem Putzen nicht hart wird, sollte man es in warmem Salzwasser ausspülen und danach leicht auswringen.

Fensterrahmen und -bänke werden mit Seifenlauge gesäubert und anschließend mit einem Tuch nachgewischt. Kunststoffrahmen lassen sich ausgezeichnet mit einem Putzstein (aus der Drogerie) reinigen. Bei Fensterbänken aus speziellem Material wie Marmor säubert es sich am besten mit Neutralreiniger. Auf keinen Fall säurehaltige Mittel wie Glasreiniger verwenden!

3. Nicht bei praller Sonne säubern

Auch wenn es verlockend ist: Fenster sollten niemals in der prallen Sonne geputzt werden. Das schnelle Trocknen verursacht sonst die berüchtigten hässlichen Schlieren. Gerade wenn der Frühling beginnt, wird sich langsam dazu aufgerafft nicht nur die Fenster streifenfrei zu putzen, sondern die eigenen vier Wände generell auf Vordermann zu bringen. Wenn die Sonne dann öfters scheint, sieht man die Schlieren dann umso mehr. Also: Am Besten putzt es sich bei bewölktem Himmel.

4. Die optimalen Hilfsmittel sind Schmutzradierer

Hartnäckige Flecken auf Glas und besonders auf den Rahmen lassen sich ausgezeichnet mit einem Flecken-Radierer entfernen. Die betroffenen Stellen einfach wie mit einem normalen Radierer einfach „abrubbeln“.