Pflege im Alter

Curcumawurzeln werden vor der Weiterverarbeitung geschält. FOTO: ARCHIV
Kaum ein anderes Organ beeinflusst das Wohlbefinden so sehr wie der Darm. Er filtert die Nähr- und Vitalstoffe aus der Nahrung und scheidet Giftstoffe aus. Zudem befinden sich hier auch große Teile des Immunsystems. Verliert er seine Balance, wirkt sich das auf den ganzen Körper aus.

Interessant ist dabei ein Blick nach Fernost. Dort wird der Darm als Zentrum der Gesundheit angesehen. Das Ingwergewächs Curcuma (Curcuma longa L.) hat in diesen Ländern eine Jahrtausende lange Tradition. In der Ayurveda-Lehre und der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt die gelborange Wurzel als reinigend und energiespendend.

Die natürlichen Polyphenole der Curcuma-Wurzel, allen voran das Curcumin, gewinnen auch in der westlichen Welt an Bedeutung. Die Wissenschaft stand bisher allerdings vor dem Problem, die Curcuminoide auch außerhalb des Darms dem Körper zur Verfügung zu stellen. Die Curcumin-Moleküle lösen sich schlecht auf und können daher nur in sehr geringen Mengen vom Darm absorbiert werden. Für optimierte Bioverfügbarkeit sorgt eine wasserlösliche Curcuma-Extrakt-Matrix. Das darin eingebettete Curcumin wird nach und nach aus der Matrix herausgelöst und kann vom Darm aufgenommen werden. Die Curcuminoid-Konzentration im Blut bleibt dadurch über einen längeren Zeitraum auf einem konstant höheren Niveau. In einer Studie wurde eine 46- fach bessere Curcumin-Aufnahme im Vergleich zu einem herkömmlichen Curcuma-Extrakt bestätigt. red

Sekunda – betreuen und begleiten – Dennis Volz Pflegedienstleitung

Die moderne Altenpflege

So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben und sich dabei rundum sicher fühlen - das ermöglichen moderne Pflegehilfen wie zum Beispiel ein Hausnotruf-Gerät. FOTO: DJD
So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben und sich dabei rundum sicher fühlen - das ermöglichen moderne Pflegehilfen wie zum Beispiel ein Hausnotruf-Gerät. FOTO: DJD
Alltagssituationen wie die eigene Körperpflege, die Ernährung oder auch die täglichen Bewegungen können im Alter immer häufiger von Schwierigkeiten begleitet sein. Viele Menschen sind daher früher oder später nicht mehr in der Lage, für sich zu sorgen, und benötigen deshalb fachkundige Betreuung und Pflege durch speziell geschultes Personal.

REGION - Ausgebildete Altenpfleger und Altenpflegerinnen, Krankenpfleger, Helfer, Ergotherapeuten und Sozialpädagogen kommen unter anderem bei der verantwortungsvollen Pflege betagter Menschen zum Einsatz.

Die Hauptarbeit der Altenpflege besteht darin, den Menschen auf lange Sicht eine stabile Lebensqualität zu gewährleisten. Die Eigenständigkeit in Bezug auf die eigene Pflege soll, soweit es möglich ist, erhalten und gefördert werden.

Mehrere Alternativen

In Alten-, Senioren- und Pflegeheimen kann die sogenannte stationäre Altenpflege in Anspruch genommen werden. Tageskliniken bieten eine gute Alternative zum stationären Aufenthalt und eignen sich besonders in den Fällen, wo die Angehörigen die Pflege weitgehend selbst übernehmen möchten, aber tagsüber noch berufstätig sind. So können der eigene Beruf und die Pflege eines Familienangehörigen gut in Einklang gebracht werden und sie werden stundenweise bei der Pflege entlastet. Oftmals möchten die pflegebedürftigen Personen aber auch gänzlich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und ziehen eine häusliche Betreuung vor.

Durch ambulante Pflegedienste kann dies in vielen Fällen ermöglicht werden. Dazu kommt professionelles Pflegepersonal mehrmals täglich zu den alten Menschen nach Hause, um die Versorgung zu übernehmen. Die Verpflegung zu den Mahlzeiten erfolgt hier meistens durch das bewährte „Essen auf Rädern“. Häufig wird die Pflege auch von Familienangehörigen oder anderen Privatpersonen übernommen, was sowohl in menschlicher, fachlicher als auch finanzieller Hinsicht eine große Herausforderung darstellt. red