Tipps für eine erfolgreiche Blühsaison

Nicht nur Rhododendren wünschen besondere Pflege. Der Gartenfachmann hilft weiter. FOTO: BERND F. MEIER
Für einen guten Start in die Saison und die größtmögliche Blütenpracht sind ein paar Dinge zu beachten. Denn nur wenn Blumen optimal versorgt werden, haben sie genügend Kraft, um Krankheiten abzuwehren, zu wachsen und immer wieder neue Knospen zu bilden.

Dazu brauchen sie nicht nur Sonnenlicht und ausreichend Wasser. Zu den wichtigen Bausteinen gehören auch frische Erde und eine langfristige Versorgung mit Nährstoffen. Hier bieten Einzelhandelsgärtnereien und Gartenbaumschulen Beratung und eine Auswahl an geeigneten Produkten. Betriebe in der Nähe finden sich in unserer Betriebssuche.

Tipp 1: Den Wurzeln Gutes tun

Pflanzen nehmen Nährstoffe und Wasser über die Wurzeln auf. Deshalb ist gesundes Wachstum unter der Erde genauso wichtig wie über der Erde. Ausgelaugtes, klumpiges oder minderwertiges Substrat führt auf Dauer dazu, dass die Pflanzen unzureichend versorgt werden.

Deshalb sollte die Erde in Kübeln und Kästen regelmäßig im Frühjahr ausgetauscht werden. Hochwertige Produkte fördern durch ihre Struktur das Wurzelwachstum und können Wasser speichern.

Außerdem ist frische Erde im Gegensatz zu altem Substrat frei von Krankheiten und Schädlingen.

Tipp 2: Auf besondere Bedürfnisse eingehen

Für viele Pflanzen ist Universal-Blumenerde eine gute Wahl. Es gibt jedoch auch Gewächse, die besondere Ansprüche stellen.

Spezialerden bieten sich unter anderem bei Sukkulenten an, die sandige Erde mit wenig Humus bevorzugen. Die Wurzeln von Zitrusgewächsen sollten auch bei nasser Erde gut mit Sauerstoff versorgt werden, was durch einen hohen Anteil an steinigen Bestandteilen erreicht wird.

Moorgewächse wie Rhododendren, Azaleen, Heidelbeeren gedeihen am besten in saurer Erde mit einem pH-Wert von 4,5 bis 5,0. Bei Hortensien lässt sich mit Hilfe des Säuregehalts der Erde sogar die Blütenfarbe beeinflussen.

Zudem hilft eine Spezialmischung, den hohen Wasserbedarf der Blühsträucher zu decken und dabei Staunässe zu verhindern.

Tipp 3: Auf ausreichende Nährstoffversorgung achten


Dauerblüher produzieren viele Knospen und benötigend dementsprechend viele Nährstoffe. Werden Stickstoff, Phosphat, Kalium, Magnesium oder Eisen knapp, verkümmern die Pflanzen.

Schädlinge und Krankheiten können sich dann leichter ausbreiten. Wächst eine Pflanze im Topf, kann sie anders als im Gartenboden nicht auf natürliche Vorräte zurückgreifen. Sie ist stattdessen auf regelmäßige Düngergaben angewiesen, wobei sich ein Mangel oft erst nach Wochen zeigt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte zu einem hochwertigen Langzeitdünger greifen, der für die gesamte Saison reicht. Auch hier empfiehlt es sich, auf besondere Bedürfnisse einzugehen, zum Beispiel bei der Zusammensetzung der Spurenelemente.

Deshalb gibt es zahlreiche Spezialdünger; unter anderem für Rhododendren, Hortensien, Kletterpflanzen, Nadelbäume, Rosen und Beerensträucher.

Diese drei Tipps helfen, Sommerblumen optimal über die Saison zu versorgen. Wer die Pflanzen zudem passend zu ihren Ansprüchen an einem sonnigen oder halbschattigen Standort platziert und sie gut feucht hält, ohne dass das Wasser im Topf steht, hat beste Voraussetzungen geschaffen, um sich den ganzen Sommer über an seinen bepflanzten Kübeln und Kästen zu erfreuen. (QUELLE: DAS GRÜNE MEDIENHAUS)

Farbtupfer für die Gartenoase

Selbermachen macht Spaß. FOTO: DJD
Selbermachen macht Spaß. FOTO: DJD
Der Vintage-Look beispielsweise setzt sowohl in den eigenen vier Wänden als auch im Außenbereich wirkungsvolle Akzente.

Dabei müssen die Gegenstände und Accessoires nicht unbedingt Fundstücke aus alten Zeiten sein, denn auch gewöhnliche Einrichtungsstücke erhalten mit einem neuen Anstrich die gewünschte Optik. Besonders beliebt bei diesem Stil sind sanfte Pastell-Farbtöne wie sie unter anderen das Garden Colors-Programm des Holzschutz-Spezialisten Bondex bietet.

Die halbdeckenden Farben wie „Wohliges Taupe“, „Flippig Flieder“ oder „Attraktives Anthrazit“ geben nicht nur dem ergrauten, langweilig anmutenden Gartenmobiliar wieder ein frisches, lebendiges Gesicht.

Mit insgesamt zwölf wasserbasierten Farbtönen sind der Kreativität der Heimwerker keine Grenzen gesetzt. Die Farben können auf Holz, Zink oder Terrakotta aufgetragen werden.

Mit Liebe zum Detail

Den Garten mit hübscher Dekoration aufpeppen. FOTO:DJD
Den Garten mit hübscher Dekoration aufpeppen. FOTO:DJD
Vor dem Anstrich sollten Gartenfreunde die zu behandelnden Oberflächen gut reinigen. Vorlackierte Gegenstände sollten leicht abgeschliffen, Untergründe aus Zink für eine bessere Haftung mit Isolier- und Allgrund vorgestrichen werden. Anschließend können ein, zwei oder sogar mehrere Farbtöne zum Einsatz kommen.

Mit unterschiedlichen Techniken wie Kreuzstreichen oder Tupfen lassen sich ganz individuelle Effekte erzielen.

So kommt die alte Gießkanne in „Starkem Petrol“ wieder ganz neu zur Geltung, ebenso wie der Blumentopf aus Terrakotta in „Attraktivem Anthrazit“, das kombiniert mit anderen Farbtönen das eingepflanzte Grün gekonnt in Szene setzt.

Auch die in die Jahre gekommene Gartenliege wird mit einem Anstrich in „Limonen Grün“ wieder zu einem Blickfang in der heimischen Gartenoase.

Eine andere Möglichkeit ist, neue Gartenmöbel im Vintage-Look aufzubereiten. Wer besonders kreativ ist, kauft sich Paletten, baut sich daraus individuelle Gartenmöbel und verleiht ihnen anschließend mit den Garden Colors einen neuen Look. Nach einer Trockenzeit von zwei bis vier Stunden können die Einzelstücke auf Terrasse, Balkon und Co. dekoriert werden. (djd)