Überstürzte Entscheidungen sind nicht notwendig

Regelmäßige Inspektion sichert Ansprüche

Bei der Kfz-Inspektion handelt es sich um einen Kontroll-Service für das Auto. Die Inspektion ist bei allen Autos im regelmäßigen Abstand vorgesehen. Dabei werden die wichtigsten Teile des Autos auf Verschleiß überprüft. Regelmäßige Autoinspektionen entscheiden nicht nur über Sicherheits- und Umweltaspekte. Auch die Herstellergaranti Auch die Herstellergarantie der Wiederverkaufswerte, der Wiederverkaufswert, die Lebensdauer des Wagens und die einzelnen Funktionen werden davon berührt.

Jeder Autohersteller legt die Fahrzeug-Inspektionen selbst fest, weshalb es zu Unterschieden bei den Tätigkeiten und Intervallen der verschiedenen Automarken kommen kann. Zwar sorgen die Arbeiten, die dabei gemacht werden, für den einwandfreien Zustand und die Sicherheit Ihres Autos. Dennoch ist die Autoinspektion nicht gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben. Das Einhalten der von den Herstellern vorgegebenen, regelmäßigen Wartungsintervalle bewahrt mittel- bis langfristig vor Folgeschäden. Damit werden spätere, weitaus höhere Kosten vermieden und der Werterhalt des Fahrzeugs bleibt weiter bestehen. Zudem spart man sich meist zusätzliche Services, die sowieso angefallen wären, wie zum Beispiel den Ölwechsel. Lediglich die Autohersteller können die Kfz-Inspektion verbindlich für Garantieansprüche machen. In der Regel sind nämlich Neuwagen- und oft auch Gebrauchtwagengarantien an die fachkundige Autoinspektion in der Werkstatt gebunden. Die erste Inspektion bei Neuwagen ist damit oft vom Hersteller vorgeschrieben. Sollte die Inspektion versäumt werden, oder nicht den Vorgaben entsprechend erfolgen, so weisen die Hersteller die Garantieanträge zurück. Autoservices und nachfolgende Reparaturen, die mit der Garantie abgedeckt gewesen wären, müssen dann selbst bezahlt werden.

Je nach Alter und Laufleistung des Autos schreibt der Hersteller regelmäßig eine kleine oder eine große Inspektion vor. Bei den Fahrzeugen, die innerhalb eines Jahres zu wenig Kilometer zurücklegen wurden, kommt eine sogenannte Jahresinspektion vor.

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Werkstatt Intern - Aktuelles vom Autohaus Nothelfer aus Bellamont

Autohaus Nothelfer mit dem Dealer Excellence Award ausgezeichnet 

Das Mazda Autohaus Nothelfer Ist für hervorragende Leistungen im Bereich Kundenzufriedenheit und Kundenorientierung mit dem Dealer Excellence Award 2017 ausgezeichnet worden. Zum ersten Mal gehört der Händler somit zu den 18 besten von insgesamt 400 Vertriebspartnern bundesweit.

Beim Dealer Excell im Dealer Excellence Award, der zum vierten Mal in Folge verliehen wurde, lag der Fokus 2017 erneut auf der Kundenzufriedenheit und den positiven Erfahrungen und Erlebnissen der Mazda Kunden vor Ort beim Händler. Bewertet wurden die besten Händlerbetriebe anhand von Kundenbefragungen im Rahmen des CEMI Programms (Customer Experience Measurement & Improvement) Im Bereich Verkauf und Service, anhand Ihrer Marktperformance im Bundesland-Vergleich und der Servicequalität. Unter anderem wurden 2017 rund 42.000 Kunden zu ihrer Zufriedenheit mit der Arbeit Ihres Autohauses in den Bereichen Verkauf und Service befragt.

„Wir freuen uns sehr über den Gewinn des Awards, den wir unseren Kunden und einem engagierten Team zu verdanken haben", berichtet Geschaftsführer Werner Nothelfer. „Es ist toll, dass wir so ein direktes Feedback von unseren Kunden bekommen und somit Verbesserungen direkt umsetzen können. Natürlich bedanken wir uns auch bei Mazda für die tolle Unterstützung."

„Ich gratuliere dem Autohaus Nothelfer herzlich zum Gewinn des Dealer Excellence Awards", so Bernhard Kaplan, Geschäftsführer von Mazda Motors Deutschland. „Die Überreichung dieser Auszeichnung macht mir eine ganz besondere Freude, denn sie ist Ausdruck unserer gemeinsamen Begeisterung für die Marke Mazda."

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Autohaus Ströbele GmbH

Zukunftsaussichten Diesel

Der Diesel nach dem Urteil von Leipzig

In jedem Fall sollten Dieselbesitzer nicht in Panik verfallen und stattdessen Ruhe bewahren. Denn ob, wann und wo Fahrverbote tatsächlich kommen, ist derzeit vollkommen offen. Wer jetzt panisch reagiert, bekommt für den Diesel wahrscheinlich weniger, als er tatsächlich wert ist. Und wer nicht in Innenstädte fährt, in denen ein Fahrverbot unmittelbar droht, für den ändert sich auf absehbare Zeit erst mal gar nichts. Wer in solche Städte fahren muss, sollte sich in Zukunft überlegen, ob ein Umstieg auf Bus und Bahn sinnvoll ist. Wenn die Politik den Weg dafür freimacht, kommt möglicherweise auch eine Nachrüstung in Betracht. Wenn ein Neuwagenkauf zur Debatte steht, empfiehlt der ADAC ausschließlich Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 6dTEMP oder Euro 6d.

Entscheidend ist, wo ein Fahrzeug tatsächlich genutzt wird und ob die betroffenen Städte es schaffen, Grenzwerte auch ohne Fahrverbote einzuhalten. Deshalb raten wir dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Entwicklung vor Ort zu beobachten. In jedem Fall könnte eine SCR-Nachrüstung zum Werterhalt des Fahrzeugs beitragen. Damit lässt sich der Ausstoß von Stickoxiden im Idealfall um mehr als 70 Prozent senken und selbst unter ungünstigen Bedingungen um die Hälfte. Ein Euro-5-Diesel würde damit die strenge Euro-6-Norm erfüllen. So wäre er von einem Fahrverbot wohl nicht betroffen. Allerdings ist die Nachrüstung – gemessen am Wert der betroffenen Autos – teuer: 1.400 bis 3.300 Euro. Und der Gesetzgeber hat noch nicht die Rahmenbedingungen zur Anerkennung umgerüsteter Fahrzeuge geschaffen.

Die konkrete Ausgestaltung von Fahrverboten und die Kriterien für betroffene Fahrzeuge sind noch offen. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts legt nahe, dass Fahrverbote für Euro-6-Diesel in den nächsten Jahren unverhältnismäßig wären. Im Fokus der Diskussion stehen deshalb vor allem Dieselautos, die nicht die Euro-6-Norm erfüllen. Deshalb ist es gerade bei den teils relativ neuen Euro-5-Dieseln wichtig, dass Politik und Hersteller endlich den Weg für Hardwarenachrüstungen freimachen, ohne die Verbraucher zusätzlich finanziell zu belasten.

Wer den Verkauf seines älteren Diesels plant, muss wissen, dass er derzeit mit erheblichen Abschlägen rechnen muss, da aufgrund der allgemeinen Verunsicherung eine Kaufzurückhaltung festzustellen ist. Wie sich das Preisniveau langfristig entwickelt, wenn Klarheit über die Fragen einer konkreten Ausgestaltung herrscht, kann momentan nicht prognostiziert werden. Wie schon gesagt: Wer weiterhin in städtische Umweltzonen fahren möchte, in denen Fahrverbote drohen, sollte künftig ein Dieselfahrzeug mit dem neuen Abgasstandard Euro 6d TEMP bzw. Euro 6d wählen oder sich für eine Alternative zum Diesel entscheiden.

"Überstürzte Entscheidungen sind nicht notwendig"

Andrea Rapp-Kübler, Geschäftsführerin beim Autohaus Rapp in Schemmerhofen, zum Drohenden Dieselfahrverbot

Frau Rapp-Kübler, warum sollte ein Dieselbesitzer nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht in Panik verfallen?

Ziel ist und muss generell sein, die Luftqualität zu verbessern. Überstürzte Entscheidungen, Dieselautos zu verkaufen und gegen Benziner zu tauschen, sind nicht zielführend. Die schriftliche Urteilsbegründung liegt noch nicht vor und Hektik hilft niemand. Angebote zur Nachrüstung Euro 5 werden folgen sowie Klarstellungen, welche Maßnahmen die Politik ergreift. Das Kfz-Gewerbe ist im Gesamten genau gleich betroffen wie die Kunden. Die Städte und Kommunen sind aufgefordert, die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zu beachten und besondere Härten zu vermeiden. Handwerker, Rettungsdienst und Anwohner sind ausgenommen.

Schwierig könnte es bei Diesel der Euro 5-Norm werden. Was raten Sie deren Besitzern?

Die positivste Nachricht ist: Es besteht nun Klarheit für alle Euro 6-Diesel und Benziner. Die Mär von einem Verbot aller Diesel-Fahrzeuge ist vorbei. Euro 5-Diesel sind, wenn überhaupt, erst ab September 2019 betroffen. Das ist aber auch noch nicht abschließend geklärt.

Was glauben Sie, wird es in absehbarer Zeit Fahrverbote auch bei uns in der Region geben?

Davon ist wohl eher nicht auszugehen. Gerade der Blick nach Stuttgart zeigt, dass neben der Kessellage der Stadt auch manche hausgemachten Probleme seit Jahren und Jahrzehnten auf Lösungen warten. Eine der Hauptverkehrsachsen, die B 14, führt durch die Stadt am Neckartor vorbei. Warum gibt es hier seit Jahren keine annehmbare Umfahrungsmöglichkeit? Und noch eins: Nicht jeder Bürger lebt in Ballungsgebieten mit bestem ÖPNV-Angebot. Viele sind auf ihr Auto angewiesen. daher müssen auch andere Mobilitätslösungen in Betracht gezogen werden.