Gutes Hören ist wichtig

Wer gut hört, der kann auch sein Umfeld besser wahrnehmen und rutscht nicht in die Isolation. FOTO: HIGHWAYSTARZ
Gutes Hören gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen, um an allen Facetten des Lebens teilzuhaben. Es ist essentiell für die Kommunikation mit Freunden und Familie. Geräusche dienen zur Orientierung und Sicherheit im Alltag. Unser Hörvermögen leistet auch zu Freude und Genuss seinen Beitrag: Das Lachen von Kindern ruft beispielsweise Glücksgefühle hervor.

REGION - Wer sich mit einem nachlassenden Gehör abfindet, dem droht zunehmende soziale Isolation. Die Leistungsfähigkeit wird eingeschränkt, ebenso die Aktivität und das Wohlbefinden. Das sind Argumente genug, nicht still zu leiden, sondern bei den ersten Anzeichen von Hörverlust aktiv zu werden.

Wer feststellt, dass er lebhaften Gesprächen in geselliger Runde nicht mehr folgen kann oder dass ihm der Fernseher immer zu leise erscheint, sollte zügig einen HNO-Arzt oder einen Hörakustiker aufsuchen.

Mit einem Hörtraining nach dem Re-Aktiv-Prinzip kann man dem sehr gut entgegenwirken. Es hilft, das Hörzentrum und die damit verbundenen Nervenbahnen wieder zu reaktivieren. Denn je länger man diesen Gang hinauszögert, desto schwerer fällt es vielen Betroffenen, mit einem Hörgerät zurechtzukommen.

Weil das Gehirn es über die Zeit "verlernt", akustische Signale zu entschlüsseln, muss diese Fähigkeit dann erst langwierig wieder aktiviert werden.

Außerdem sind moderne Hörgeräte heutzutage so klein und dezent, dass sie kaum auffallen. Sie ermöglichen es, endlich wieder uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Gutes Hören ist wichtig, drum sollte sich auch jeder darum bemühen und regelmäßig zu einer Hörvorsorge gehen. Diese wird meist kostenfrei von den Hörakustikbetrieben vor Ort angeboten.

Der richtige Umgang

- Das Gerät mit einem Pflegeset vom Akustiker regelmäßig reinigen und die Batterien rechtzeitig wechseln
- Jeden Abend eventuell angesammelten Schweiß aus dem Verbindungsschlauch entfernen und die Batterien herausnehmen, damit Feuchtigkeit über Nacht verdunsten kann
- Das Gerät vor größerer Hitze, Kälte und Feuchtigkeit schützen

Schwindelfrei im Sommer

An warmen Sommertagen haben gerade ältere Menschen oft Probleme mit Schwindel oder Kopfschmerzen. Dagegen hilft oft nur eins: Vorbeugen.

REGION - Das heißt vor allem Überhitzung vermeiden und genügend Flüssigkeit aufnehmen. Leichte, lockere Kleidung ist besonders geeignet, da sie die kühlende Verdunstung des Schweißes nicht behindert.

Volle Sonneneinstrahlung sollte man meiden und lieber in den Schatten oder einen kühlen Raum ausweichen. Wer im Freien bleibt, setzt sich am besten in den Schatten. Reichlich trinken ist Pflicht, allerdings sollte auf eisgekühlte Drinks verzichtet werden.

Häufiger auftretende Schwindelanfälle sind dazu immer ärztlich abzuklären. Denn dahinter können Grunderkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herzkreislauf-Probleme stecken, die behandelt werden sollten.

Zu einer langfristigeren Vorbeugung gegen Schwindel gehören auch Bewegung und bei Bedarf ein spezielles Gleichgewichtstraining.

Sport und Gymnastik kräftigen die Muskeln, verbessern Körperwahrnehmung und Koordination. Senioren sollten deshalb dafür sorgen, in Schwung zu bleiben - wenn auch nicht gerade während der größten Mittagshitze.