Laupheimer Immotionale – alles zum Thema Bauen und Wohnen

Den Traum vom eigenen Haus verwirklichen sich viele. Jeder, ob er einen Neubau, Anbau oder Sanierung plant, steht vor zahlreichen großen Entscheidungen. Das geht nur mit den Rat eines Fachmannes. Die „laupheimer immotionale“ gibt einen breitgefächerten Überblick über die Fachbetriebe in der Region. FOTO: JENS BÜTTNER
Geballtes Wissen rund um das Bauen und Sanieren versammelt sich am 10. und 11. März wieder im Schloss Großlaupheim. Die „laupheimer immotionale“ gibt einen aktuellen Überblick zu allen Themen die Häuslebauer und Eigenheimbesitzer beschäftigen.

LAUPHEIM - Regionale Anbieter präsentieren zum zwölfen Mal ihre Produkte, Leistungen und ihr Know-how bei der regionalen Leitmesse für „Bauen, Wohnen und Energiesparen“. Die Besucherfachmesse „laupheimer immotionale“ zieht mit ihrem Ausstellerreigen aus kompetenten Fachbetrieben jedes Jahr ein breites Publikum an. Mit der konstant hohen Ausstellerzahl von 90 bis 100 Ausstellern ist sie eine der größten Messen in der Region. Eine Reihe interessanter Vorträge rundet das Messeprogramm ab.

Publikumsmagnet mit Tradition

Ein interessiertes Publikum nutzt jedes Jahr die Informationsmöglichkeiten im Laupheimer Kulturhaus und auf der großen Freifläche. „Ein Grund ist sicher das durchdachte und überzeugende Messekonzept, das auf Kundennähe und relevante Bedürfnisse einer klar definierten Zielgruppe zugeschnitten ist“, erklärt sich Organisatorin Melanie Moll das große Interesse. Mit einem breiten Branchen-Mix, einer großen Produktauswahl, qualifizierten Ausstellern und einem nutzerorientierten Vortragsprogramm wolle sich die Messe profilieren und habe sich inzwischen einen festen Platz im Jahresterminkalender vieler Besucher erarbeitet, so die Projektleiterin bei der Schwäbischen Messegesellschaft.

Ein breites Spektrum an Fachbereichen ist präsent und so finden die interessierten Besucher vom Dach bis zum Boden, von der Dämmerung bis zur Heizung, vom Fertighaus bis zur Massivbauweise, alle Informationen, die für Bauherren und Sanierer wichtig sind.

Interessantes Vortragsprogramm

Im Kulturhaus und im Messezelt warten kompetente Fachleute auf die Häuslebauer. FOTO: VERANSTALTER
Im Kulturhaus und im Messezelt warten kompetente Fachleute auf die Häuslebauer. FOTO: VERANSTALTER
Die Messe bietet an beiden Tagen wieder ein Vortragsprogramm mit interessanten Themen. Angefangen bei den Anforderungen der energieeffizienten Massivbauweise und deren Umsetzung über die Frage „Welche Heizung ist die richtige?“, hin zur Vermeidung von Schimmel und dem Schaffen eines guten und behaglichen Raumklimas. Auch die Vorteile von Holz und wie sich eine konsequente ökologische Holzbauweise auf den menschlichen Organismus auswirkt, werden erklärt. Das Polizeipräsidium Ulm, Abteilung Prävention, informiert zum Thema effektiver Einbruchschutz und zu geeigneter Sicherheitstechnik im Eigenheim.

Kurze Wege, keine Kosten

Die Baumesse „laupheimer immotionale“ punktet mit viel Fachkompetenz und hat ein sehr kundenfreundliches Konzept. Es wird weder für den Eintritt noch für das Parken direkt beim Kulturhaus eine Gebühr fällig.

Optimaler Messestandort

Die regionale Leitmesse zum „Bauen, Wohnen, Energiesparen“ hat auf dem Schloss Großlaupheim einen optimalen Standort. Mit der zentralen Lage des Kulturhauses ist die Messe sehr gut zu erreichen. „Und die Messe kostet keinen Eintritt und Parken ist auch frei - ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber vergleichenbaren Messen in der Region“, betont Melanie Moll, Projektleiterin bei der Schwäbischen Messegesellschaft.

Kostenfrei parken

Die kostenfreien Plätze sind ein Pluspunkt, den die Organisatoren des „traditionellen Messeklassikers“ gerne hervorheben. Parksituation, Erreichbarkeit und Ausstellungskonzept machen die Messe zu einer Veranstaltung mit kurzen Wegen.

Die Aussteller finden im großen Saal, im Untergeschoß, im Foyer und im eigens aufgestellten Zelt sowie im Außengelände viel Platz, um ihre Dienstleistungen und Produkte gut zu präsentieren.

Einkehr im Schlosscafé

Nach dem Bummel oder als Zwischenstation, um das Gesehene und Gehörte zu besprechen oder Detailfragen zu sammeln, die es noch zu klären gibt, bietet sich eine Einkehr an. Das Schlosscafé wartet im stimmungsvollen Ambiente mit Kaffee, Kuchen und einer abwechslungsreichen Tageskarte auf die Gäste. soru/red

Infos

"laupheimer immotionale 2018“ - Regionale Leitmesse für „Bauen, Wohnen, Energiesparen“

Kulturhaus
Schloss Großlaupheim
Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15, 88471 Laupheim

Samstag, 10. März 10 bis 17 Uhr
Sonntag, 11. März 11 bis 17 Uhr

Eintritt und Parken frei
Bauforum-Laupheim GmbH

Die Baumesse präsentiert eine große Auswahl an qualifizierten Ausstellern

Die „laupheimer immotionale“ gibt mit circa 100 Ausstellern einen guten Überblick über die Fachbetriebe in der Region. FOTO: BERND BAUER
Die „laupheimer immotionale“ gibt mit circa 100 Ausstellern einen guten Überblick über die Fachbetriebe in der Region. FOTO: BERND BAUER
Die „laupheimer immotionale“ kann auf ein gesundes Wachstum blicken. Die Ausstellungsfläche hat sich seit den Anfängen nahezu verdoppelt. Denn Aussteller und Besucher folgen jedes Jahr zahlreich der Einladung in das Schloss Großlaupheim.

LAUPHEIM - Im Kulturhaus und im Messezelt reihen sich am kommenden Wochenende knapp 100 Ausstellern ein, die mit kompetenten Fachleuten zu allen Themenfeldern des Bauens beraten. Fertig- oder Holzbauweise, Immobilienkauf oder altersgerechtes Wohnen, Bodenbeläge oder Fenster: Die Bandbreite der Aussteller auf der zwölften „immotionale“ ist wirklich groß. Es dürfte kaum ein Thema geben, für das kein Fachbetrieb vor Ort wäre.

Wer ein Eigenheim besitzt und renovieren möchte, vielleicht baulich fürs Alter vorsorgen oder ein neues Haus bauen möchte, sieht sich einer Vielzahl von Möglichkeiten gegenüber. Dazu gilt es, sich mit zahlreichen Vorschriften und vielen technischen Details auseinanderzusetzen. Die Fragen, was kann, und was muss ich tun, lassen sich oftmals nur gemeinsam mit einem kompetenten Fachmann oder einer Fachfrau klären. Die „immotionale“ ist daher eine gute Gelegenheit, sich einen breiten Eindruck über die vielen Gestaltunsspielräume zu verschaffen und auch direkt ins Detail zu gehen. Denn die Fachleute vor Ort beraten gerne.

Für alle Fragen ist auf der Baumesse ein Experte vor Ort. FOTO: BERND BAUR
Für alle Fragen ist auf der Baumesse ein Experte vor Ort. FOTO: BERND BAUR
So könnte ein altersgerechtes Badezimmer aussehen. FOTO: WOLFRAM KASTL
So könnte ein altersgerechtes Badezimmer aussehen. FOTO: WOLFRAM KASTL
Altergerechtes Wohnen

Junge Familien wünschen sich ausreichend Platz und ein bisschen Grün für ihre Sprösslinge. Doch sie sind nicht die einzigen, die die Baubranche boomen lassen. Ältere Menschen denken voraus und passen ihr Zuhause an das Alter an oder bauen neu und zwar altersgerecht.

Zwei Stufen in den Garten oder ein Badewannenrand können im Alter zu einer Einschränkung werden. In der Folge wird der Auszug aus den eigenen vier Wänden notwendig. Dem möchten viele Menschen vorbeugen und beschäftigen sich zeitig mit den Wohnformen im Alter. Spätestens mit dem Renteneintritt, wird angeraten sich mit den potentiellen Hindernissen in Haus oder Wohnung zu befassen.

„Drei Millionen altersgerechte Wohnungen werden nach den aktuellen Prognosen in naher Zukunft benötigt“, sagt Gerhard Loeschcke, Professor an der Hochschule Karlsruhe und Obmann des DIN-Ausschusses für den barrierefreien Neubau. Der Zugang zum Wohnraum ist ein wichtiges Thema, ebenso wie die Gestaltung der Wohnung, da zu voll gestellte Wohnungen mit einem Rollator kaum zu begehen sind. Auch die Kuche muss so eingerichtet sein, dass nicht permanent Hilfe von außen notwendig ist. Badezimmer, gerade in älteren Gebäuden, sind ein wichtiger Punkt beim altersgerechten, barrierefreien Wohnen. Hier sind unter Umständen größere Baumaßnahmen erforderlich.

Wer die Unabhängigkeit in den eigenen vier Wänden zwar schätzt, aber keine großen Umbauten tätigen kann oder will, sollte sich mit alternativen Wohnformen für das Alter auseinandersetzen. Zahlreiche Angebote machen es älteren Menschen heute leicht, schrittweise die nötige Hilfe in Anspruch zu nehmen. Je früher die Entscheidung fällt, desto mehr kann man sie aus freien Stücken treffen und wahrscheinlich auch leichter akzeptieren. soru/red
Wertbau Laupheim GmbH

„Es zieht viel nach Laupheim“

Das Kulturhaus im Schloss Großlaupheim hat sich als Messeveranstaltungsort etabliert. Zum 12. Mal findet die „laupheimer immotionale“ am Wochenende hier statt. FOTO: BARBARA BRAIG
Das Kulturhaus im Schloss Großlaupheim hat sich als Messeveranstaltungsort etabliert. Zum 12. Mal findet die „laupheimer immotionale“ am Wochenende hier statt.
FOTO: BARBARA BRAIG
Der allgemeine Bauboom ist auch in Laupheim spürbar. Die Nachfrage nach Bauplätzen ist ungebrochen. Oberbürgermeister Gerold Reichle begrüßt es, mit der „laupheimer immotionale“ im Kulturhaus Schloss Großlaupheim die größte Verbraucherfachmesse in der Region zum Thema Bauen - Sanieren - Renovieren vor Ort zu haben.

LAUPHEIM - Die Themenfelder rund um das Bauen sind vielfältig, und der Häuslebauer muss viel wissen und beachten auf dem Weg ins Eigenheim. Aus diesem Grund freut sich Oberbürgermeister Gerold Rechle, dass die „laupheimer immotionale“ Rat und Tipps der Experten zu allen Themen im Bereich „Bauen, Renovieren, Sanieren“ bietet.

„Der Bauboom ist ungebrochen.“

„Sie ist eine Leitmesse, die Impulse setzt und auch über den Landkreis hinaus Besucher nach Laupheim lockt“, schreibt er im Grußwort des Messejournals. „Die Experten beraten interessierte Besucher direkt, erarbeiten Lösungsvorschläge und geben Hilfestellungen bei konkreten Problemen. Das umfassende Vortragsprogramm mit kompetenten Referenten bringt außerdem Licht ins Dunkel der Themenfelder, die man als Häuslebauer beachten muss“, hebt er die Vorzüge des Messesereignisses hervor.
Oberbürgermeister Gerold Rechle FOTO: ROLAND RAY
Oberbürgermeister Gerold Rechle FOTO: ROLAND RAY
Laupheim wächst und zieht weiterhin Menschen an. Mit 22 300 Einwohnern ist Laupheim seit 2016 große Kreisstadt und hat viele Arbeitgeber vor Ort, die insgesamt rund 12 000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen. Laupheim gilt als wirtschaftlicher Motor der Region. Gute Betreuungsangebote und ein aktives Kultur- und Vereinsleben tun das ihre, um Laupheim attraktiv zu machen. Daher verwundert es auch den Oberbürgermeister nicht, dass es so viele Menschen nach Laupheim ziehe. „Der Bauboom ist ungebrochen“, erklärt Oberbürgermeister Rechle. „Die Stadt hat in den vergangenen vier Jahren rund 300 Grundstücke erschlossen und verkauft.“

Dem Bedarf entsprechen

Weitere Baugebiete werden in Untersulmetingen, in Bihlafingen und der Kernstadt folgen. „Darüber hinaus steht in den nächsten Monaten die Überarbeitung des Flächennutzungsplanes an, um auf den gestiegenen Bedarf entsprechend reagieren zu können.“ Am Messestand der Stadt Laupheim im Foyer des Kulturhauses sind neben allgemeinen Hinweisen zur Stadt, natürlich auch alle aktuellen Informationen zu Grundstücken im Stadtgebiet und den Ortsteilen, erhältlich. red/soru

Vorträge in entspannter Atmosphäre

Das Zuheizen mit Holz ist hierzulande beliebt. Feuerstätten sind in Deutschland genehmigungspflichtig und unterliegen genauen Vorgaben zu Feinstaub-Höchstwerten und Brandschutz. Der örtliche Schornsteinfeger kennt sich mit den Vorschriften aus und ist für die Abnahme der Geräte zuständig. FOTO: MONIQUE WÜSTENHAGEN
Das Zuheizen mit Holz ist hierzulande beliebt. Feuerstätten sind in Deutschland genehmigungspflichtig und unterliegen genauen Vorgaben zu Feinstaub-Höchstwerten und Brandschutz. Der örtliche Schornsteinfeger kennt sich mit den Vorschriften aus und ist für die Abnahme der Geräte zuständig.
FOTO: MONIQUE WÜSTENHAGEN
Ein umfangreiches Vortragprogramm rundet die Fachmesse „laupheimer immotionale“ ab. In entspannter Atmosphäre erhalten die Besucherinnen und Besucher nützliche Informationen von versierten Fachleuten. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema Energie.

LAUPHEIM - Am Samstag und am Sonntag referieren Fachleute aus der Praxis von 13 bis 17 Uhr über die Themen Energie, Sicherheit und Finanzierung.

Den Start macht Philipp Unterharnscheidt von der e.systeme21 AG in Ulm. Er spricht über „Eigenstrom – ein lohnender Beitrag zur Energiewende?“ Welche Möglichkeiten es gibt, den selbst gewonnen Strom zu speichern, erläutert Peter Pioch vom Weiterbildungszentrum der Handwerkskammer Ulm (WBZU) in seinem Vortrag „Batteriespeicher für die private Energiewende“.

Über Energieeffizienz in Massivhäusern referiert Thomas Maucher vom Ziegelwerk Bellenberg und erklärt die praktische Anwendung von Energiesparmodellen von EnEV bis zum Nullenergiehaus.

Die Dämmeigenschaften von ökologischen Dämmsystemen und Massivholzhäusern kennt Max Steigitzer genau. Der Zimmermeister und Energieberater leitet die Zimmerei Max Steigitzer in Maselheim. Er informiert über die Auswirkung eines konsequenten Holzbaus auf den menschlichen Organismus.

Einem für Bauherren und Sanierer besonders wichtigen Fragenkomplex widmet sich Ernst Buck in seinem Vortrag „Welche Heizung ist die richtige“ am Samstag um 14 Uhr.

„Dem Schimmel keine Chance – gutes Raumklima und Behaglichkeit“ ist das Thema des Fensterfachmannes Max Semler, von der Semler Fenster GmbH mit Sitz in Dietenheim.

Von der ersten Frage beim Vorhaben, ein Eigenheim zu bauen oder zu kaufen, nämlich der Finanzierung, handelt der Vortrag von Burkhard Mauritz von der Dr. Klein Baufinanzierung in Biberach. Trotz verlockend niedriger Zinsen will die Finanzierung langfristig durchdacht sein.

Polizeioberkommissar Klaus Fensterle ist routiniert in seinem Vortrag „Einbruchschutz“. Seit vielen Jahren klärt er über die Risiken im Eigenheim auf. Am Sonntag, 15 Uhr, informiert er über die Tricks der Einbrecher und welche Grundregeln es zu beachten gilt, um ihnen kein leichtes Spiel zu machen und im eigenen Haus sicher zu sein. soru