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24.01.2018 (Aktualisiert 08:00 Uhr)
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Neue Bestimmungen bei der Abgasuntersuchung

Hauptuntersuchung

Auch der Blick unter die Motorhaube darf bei der Hauptuntersuchung nicht fehlen. Foto: dpa
Der Dieselskandal lässt die Automobilbranche nicht zur Ruhe kommen. Seit dem 1. Januar 2018 gelten neue Bestimmungen bei der Abgasuntersuchung, um Defekte und Manipulationen aufzudecken. Dabei wird mal wieder der Autofahrer zur Kasse gebeten. Doch auch für die Werkstätten sind die Änderungen mit Kosten verbunden.

Egal ob Benziner oder Dieselfahrzeug, alle Autos egal welchen Baujahrs werden seit Januar zur Abgasuntersuchung mit Endrohrmessung gebeten. Damit konnten die Prüforganisationen eine jahrelange Forderung durchsetzen. Mit der Endrohrmessung soll besser erkennbar sein, ob die Abgasreinigung wirklich ordnungsgemäß funktioniert. Denn manipulierte oder defekte Abgasanlagen haben einen erhöhten Schadstoff ausstoß zur Folge. Betreffende Fahrzeuge wollen der TÜV und andere Überwachungsvereine dann aus dem Verkehr ziehen.

Natürlich ist dieses neue Verfahren mit Kosten verbunden – und zwar auf beiden Seiten. Für den Autofahrer nicht weiter tragisch ist die Erhöhung der Kosten für die Abgasuntersuchung von bis zu zwölf Euro. Weh tut es allerdings, wenn bei der Prüfung ein Defekt ans Licht kommt. Dann heißt es für den Autofahrer nämlich: Für Reparaturkosten und eine weitere Prüfung zahlen.

Doch auch die Prüfer müssen in die Tasche greifen. Sie müssen ihre Prüfgeräte an die neuen Anforderungen anpassen. Je nach Softwarestatus können schnell 500 Euro fällig werden. Leider werden solche Abgasmanipulationen, die den Skandal erst ausgelöst haben, auch mit den neuen Bedingungen nicht erkannt. Denn die aktuellen Geräte können den Stickoxid-Ausstoß nicht messen. Das liegt daran, dass Stickoxid nur unter Volllast entsteht. Diese auf dem Prüfstand zu simulieren ist allerdings kaum möglich. Es wären also erweiterte Prüfstände nötig und diese Umrüstung dürfte Jahre dauern.

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Im Winter durch die Waschanlage

Während den Wintermonaten sollte man sein Fahrzeug noch öfter als im Sommer durch die Waschanlage schicken. Das Schmuddelwetter hinterlässt auf dem Asphalt böse Spuren, die sich dann wiederum am Blechkleid des Fahrzeugs festfressen. Zwar sind die meisten Lackoberfl ächen sowie der Unterboden mittlerweile gut gegen die Mittel gewappnet. Doch schon kleinere Schäden im Unterbodenschutz, den Hohlraumversiegelungen sowie den Dichtungen und der Lackoberfl äche können sich schnell ausbreiten, sofern sich der Schmutz dort länger festsetzt.

Die einzige Ausnahme ist, wenn die Temperaturen deutlich sinken. Fährt man bei einer Außentemperatur von weniger als -10 Grad in die Waschanlage, könnte dies bei manchen Fahrzeugteilen eine Art Wärmeschock auslösen, wenn das heiße Wasser auf die eiskalte Oberfl äche triff t. Dies führt zu Schäden, die zwar für den Laien schlecht erkennbar, aber auf Dauer doch deutlich sind.

Vor der Einfahrt in die Waschanlage sollte man sich ausführlich Zeit nehmen, um mit einer Hochdruckspritze die gröbsten Schmutzpartikel so gut wie möglich zu entfernen. Vor allem die Radhäuser gehören dabei gründlich gereinigt. Dabei empfi ehlt es sich auch, die Lichtanlagen genau unter die Lupe zu nehmen und ihnen, wenn nötig, ebenfalls eine Handwäsche zu verpassen.

Bei der Fahrt durch die Waschanlage bietet sich auch gerade im Winter immer auch eine Unterbodenwäsche an. Ebenso wichtig ist es, ein Waschprogramm mit Trocknung zu wählen. Wer in der kalten Jahreszeit darauf verzichtet, riskiert, dass durch die Feuchtigkeit Fahrzeugteile bei der Fahrt nach Hause einfrieren. Auch eine Wachversiegelung – die hoff entlich schon vor dem Winter angebracht wurde – hält nicht ewig. Stellt man fest, dass das Wasser nicht mehr vom Lack abperlt, ist es Zeit, diese zu erneuern.