Wolfegger Tennisjugend bekommt ein eigenes Spielfeld
Das Modell des neuen Tennisplatzes mit Vereinsheim, den drei Sandplätzen und dem Kleinfeld für den Nachwuchs. Fotos: Privat

SONDERVERÖFFENTLICHUNG: VOLKSBANK ALLGÄU-OBERSCHWABEN EG

29.01.2018 (Aktualisiert 08:00 Uhr)
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Wolfegger Tennisjugend bekommt ein eigenes Spielfeld

Crowdfunding für multifunktionales „Kids-Kleinfeld“

WOLFEGG (jl) – Der Tennis Club Wolfegg e. V. hat Tradition. Der Verein besteht bereits seit 1977. Mit drei Sandplätzen sind sie für den Vereinsbetrieb gut ausgestattet. Im Juni des vergangenen Jahres stimmte die Mitgliederversammlung für einen Neubau des Platzes, nachdem sie ihr Gelände, aufgrund der Kündigung des Pachtvertrages des Fürstlichen Hauses, verlassen müssen.

Die Anzahl der Jugendlichen im Verein ist erfreulich hoch, daher möchte der Verein für Kinder und Jugendliche ein multifunktionales Tennis Kleinfeld und eine Ballwand über das Crowdfunding realisieren. Die Baukosten für das gesamte neue Gelände beim Sportfeld Eisweiher betragen circa 340.000 Euro. Dass der Nachwuchs einen eigenen Platz bekommt hat einen Grund: „Zum einen kann dadurch unser Tennis-Nachwuchs auf unserer neuen Anlage am Eisweiher optimal trainiert und gefördert werden, zum anderen können Kinder und Jugendliche auf dem Kleinfeld-Platz und mit der Ballwand dauerhaft und jederzeit üben und trainieren“, erklärt der Projektstarter und Sportwart des TC Wolfegg e. V., Christian Baur. Im Interview gibt er Auskunft über Details zum Projekt.

Wie groß wird das Spielfeld?

Das Kleinfeld für die Kinder und Jugendlichen hat die Maße 15 auf 10 Meter. Es wird gleich neben den drei Sandplätzen gebaut.

Wie viele aktive junge SpielerInnen hat der Tennisclub Wolfegg zurzeit?

Aktuell haben wir eine eigene U12-Mannschaft. In Kooperation mit Kisslegg spielen zwei unserer Kinder bei der U14 und in Kooperation mit Bergatreute drei Kinder bei der U10.

Ab diesem Jahr haben wir unsere Juniorinnen zu einer Damen-Mannschaft umgewandelt.

Wie kommt der Nachwuchs zu Ihnen?


Wir engagieren uns bei der Schul-Kooperation im Nachmittags-Programm, bieten Tennis beim Kindersommer-Programm mit an und nehmen vom Württembergischen Tennis-Verband beim Tennis-Programm „Deutschland spielt Tennis“ teil, wo die Motorik der Kinder trainiert und verschiedene Übungen mit Ball und Schläger durchgeführt werden. Hierbei kann ein Tennis-Abzeichen abgelegt werden.

Außerdem erhoffen wir uns durch das neue Baugebiet in Wolfegg neue Mitglieder, vor allem Familien mit Kindern. Besonders mit dem Neubau direkt neben dem Sportplatz erhoffen wir uns eine höhere Attraktivität und Aufmerksamkeit bei den jungen Sportbegeisterten. Wenn ich mich selbst an die Jugend zurück erinnere, habe ich häufig morgens Tennis gespielt und nachmittags anschließend Fußball.

Ist das Spielfeld überdacht oder kann es nur im Sommer genutzt werden?

Das Spielfeld ist nicht überdacht. Es soll aber eine Rundumbande und eine Tenniswand aufgebaut werden, wodurch es auch als Mehrzweck-Feld genutzt werden und im Winter beispielsweise zum Eishockey-Spielen dienen kann.

Das Crowdfunding-Projekt endet Anfang April. Wann würden Sie mit dem Bau der Anlage beginnen?

Der Tennisnachwuchs des TC Wolfegg e. V. freut sich schon sehr auf die neue Anlage.
Der Tennisnachwuchs des TC Wolfegg e. V. freut sich schon sehr auf die neue Anlage.
Wir werden mit Erdverschiebungen im April beginnen. Dann erfolgt der Bau des Vereinsheims und der drei Plätze mit Kleinfeld vermutlich im Juli. Wir werden auch einiges an Eigenleistung bringen: Alle Erwachsenen sind auf zehn Stunden Eigenleistung verpflichtet. Diese können entweder durch Bewirtung oder Tennisplatz-Pflege geleistet werden.

In der Projektbeschreibung ist von einer Ballwand mit Bande die Rede. Was muss man sich darunter vorstellen?

Die Kinder können den Tennisball gegen eine Wand spielen, die entsprechend geformt ist, sodass der Ball unter geeignetem Winkel entsprechend wieder zurückspringt. Hierbei können Kinder sich die Zeit vertreiben oder üben, wenn sie auf einen Spielpartner warten oder gar alleine sind. Das Feld wird groß genug sein, um natürlich auch abwechselnd den Ball schlagen zu können.

Planen Sie ein Einweihungsfest, wenn der Platz fertig ist?

Ja, es ist ein großes Einweihungsfest mit kirchlicher Platzweihe, Musikkapelle, Einladung von Tennis Nachbarvereinen und unseren Tennis-Partnerstädten in Colico (Italien) und Rüthi (Schweiz) geplant. Von unserem 1. Vorstand habe ich gehört, dass wir dann der einzige Verein sind, der die letzten zehn Jahre einen Neubau gewagt hat. Durch den Neubau und die offene Fläche haben wir die Möglichkeit, die Tennis-Anlage optimal nach der Sonne auszurichten und so zu gestalten, sodass wir auf unsere zukünftige Anlage sehr stolz sein können.

vbao.viele-schaffen-mehr.de
Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG

Neujahrsbonus: Noch vier Tage

Josef Hodrus, Marktvorstand, Foto: PR
Josef Hodrus, Marktvorstand, 
Foto: PR
Beim Spendenadventskalender der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG (VBAO) im Dezember 2017 konnten leider 140 gültige Bewerbungen nicht berücksichtigt werden. Eine zweite Chance bietet der Neujahrsbonus: Alle Vereine, die bis Ende Januar ein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform einstellen, erhalten von der VBAO einen Bonus in Höhe von 500 Euro. Vorstandssprecher Josef Hodrus erläutert die Hintergründe.

Was hat die Bank zu diesem Schritt bewogen?

Die Rückmeldungen für den Spenden Adventskalender haben unsere Erwartungen übertroffen. Natürlich wollen wir möglichst viele Vereine und Institutionen unterstützen.

Wer kann diesen Bonus bekommen?

Voraussetzung ist, dass bis Ende Januar das Projekt auf unserem Portal eingestellt wird, sofern es als förderfähig eingestuft wurde. Die Projektsumme muss mindestens 1.000 Euro betragen. Auch unser Co-Funding gibt es weiterhin. Bei der Erstspende eines Unterstützers ab 5 Euro legen wir weitere 10 Euro oben drauf.

Wer kann eine Förderung über das Crowdfunding erhalten?

Mit unserer Crowdfunding-Plattform wollen wir unsere Region unterstützen und für Musikvereine, Kindergärten und viele mehr Gutes tun. Der Verein oder die Institution muss gemeinnützig sein. Nicht förderfähig sind laufende Personaloder Unterhaltskosten.