SONDERVERÖFFENTLICHUNG: NARRENGESELLSCHAFT OBERDISCHINGEN 

31.01.2018 (Aktualisiert 12:00 Uhr)
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Narrengesellschaft Oberdischingen lädt zum närrischen Umzug ein

In 86 Gruppen werden am Sonntag, 4. Februar, rund 3000 Narren und närrische Musiker durch Oberdischingen ziehen. Bereits am Samstag steigt nach der „Hinrichtungsszene“ und der Entmachtung des Bürgermeisters ab 19.30 Uhr der Brauchtumsabend im beheizten Zelt.

OBERDISCHINGEN – Auch in diesem Jahr gilt, dass sich die Narren der nahen und weiten Region nicht lange bitten lassen, wenn die Narrengesellschaft Oberdischingen und mit ihr Malefizweiber, Schlossgeister, Gauner und Henkertrommler zum Umzug bitten. Rund 3000 Narren und Musiker haben ihr Kommen zugesagt, um Oberdischingen beim traditionellen Fasnetsumzug am Sonntag, 4. Februar, ab 13.30 Uhr wieder in eine Narrenhochburg zu verwandeln.

Das närrische Wochenende beginnt bereits am Samstag, 3. Februar, um 18 Uhr. Dann werden die Oberdischinger Narren zum Auftakt wieder die Hinrichtungsszene inszenieren und „die schöne Viktor aufhängen“. Anschließend wird der Bürgermeister entmachtet und dann steigt im Narrenzelt der Brauchtumsabend mit einem bunten Programm. Gemeinsam werden die Kids der NG Oberdischingen, die „Pintas“ und „Dance Emotions“ aus Griesingen, „Private Dancers“ aus Laupheim, „Free Jumpers“ des Sportvereins und die Guggamusik der Donaufetzer das Publikum unterhalten.

Mit dabei sind die Griesinger Druden, die Narrenzunft Erbach und die Tanzgarde aus Oggelsbeuren. Auch die gastgebenden Malefizweiber und Schlossgeister lassen es sich nicht nehmen auf der Bühne zu tanzen. Und später wird im Zelt gemeinsam bei der Fasnetsdisco gefeiert.

Nach der langen Narrennacht treffen sich die Obernarren am Sonntagmorgen um 10 Uhr in der Turn- und Festhalle zum Zunftmeisterempfang. Und wenn pünktlich um 13.30 Uhr der bunte Umzug startet, werden die Zuschauer viele bekannte Fasnetsfiguren aus der Region, aber auch Narren erleben, die in der hiesigen Fasnetslandschaft nur selten zu sehen sind.
Der „Club der Ungeküssten“ führt den Umzug an
Traditionell wird der närrische Zug angeführt von den „Treichlern und Geiselschlöpfern“ aus der Schweiz, die sich selbst „CDU – Club der Ungeküssten“ nennen. Mit lautstarken „Male-Fiz“- Rufen werden sich der Musikverein Oberdischingen, die Mutter-Kind-Gruppe und der Oberdischinger Narrensamen unter die Gastzünfte mischen. Im vorderen Umzugsdrittel dabei sind die Schmiechener Burrenhexen, Wallental-Hexen und Musikverein aus Öpfingen, Bärenjäger und Druden aus Griesingen und mit „Häfele Hoi“ grüßen die Narren aus Schelklingen.

Aus Nasgenstadt kommen Nesselweiber und Tschembala, aus Ersingen reisen Rauhried-Weibla und Wassergeister an, Emerkingen kommt mit Dura-Hexa und Fetzasprenger, Oberstadion wird von den Schlossberg-Hexa vertreten und der Musikverein aus Kirchbierlingen sorgt für närrische Töne im Umzug. Mit dabei ist die Ehinger Narrenzunft „Spritzenmuck“, mit „Narri-Narro“ grüßt Obermarchtal und weitere Narren der Region kommen aus Ehingen, Gamerschwang, Lauterach, Kirchen, Rottenacker oder Dettingen. Eher selten in der Region zu erleben sind die Härtsfeldnarren aus Neresheim, Mühlenhexen aus Mühlhausen oder die Tomerdinger Feuerhexen.

Und wenn der bunte Gaudiwurm durch’s Dorf gezogen ist, geht die Narrenparty in Oberdischingen natürlich weiter. In zwei Zelten werden DJ PhilHouse und DJ Benson auflegen. Dort und „im Henker“ sind die Bars offen, Vereinsheim und Gaststätten haben geöffnet und in der Halle gibt’s Kaffee und Kuchen. Wer zwischendurch Hunger bekommt kann sich Gyros, Ochs am Spieß oder Kässpätzle an einem der Stände schmecken lassen.

Um Narren und Zuschauer sicher zum Umzug und später auch wieder nach Hause zu bringen, wird die Narrengesellschaft Oberdischingen am Sonntag wieder Shuttlebusse auf drei Linien einsetzen. Die Hinfahrt zum Umzug ist ab 11.30 Uhr möglich. Zwischen 16.30 Uhr und 22 Uhr bieten die Shuttlebusse auf den verschiedenen Linien jeweils fünf Mal die Möglichkeit zur Heimfahrt. Los geht’s ab dem Kirchplatz in Oberdischingen. Karl-Heinz Burghart