Westerheim im Fasnetsfieber

SONDERVERÖFFENTLICHUNG: Fasnet 2018

07.02.2018 (Aktualisiert 08:00 Uhr)
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Westerheim im Fasnetsfieber

FOTOS: STEIDLE
WESTERHEIM (hjs) - Die Fasnet erreicht in den nächsten Tagen ihre Höhe- und Siedepunkte. Die Narren müssen sich sputen, denn nur noch wenige Tage dürfen sie dem närrischen Treiben frönen, dafür das in vollen Zügen.

Vom Glombiger Doschdeg, 8. Februar, bis Fasnetsdienstag, 13. Februar, steigt die heiße Phase der fünften Jahreszeit und die Narren sind nicht mehr zu bremsen.

Die Narren aus Westerheim und der Region sind bereits richtig in Schwung und wollen in den nächsten Tagen aus den Vollen schöpfen. Remmi-Demmi ist am Glombiger Doschdeg, 8. Februar, in ganz Westerheim angesagt, die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) organisiert federführend das bunte Treiben im Ort. In allen Gaststätten, Kneipen wie auch in den Zelten und in der Albhalle ist am Donnerstag bei der sogenannten Weiberfasent beste Fasnetsunterhaltung angesagt. Damit die Freunde der fünften Jahreszeit sicher an ihr Ziel nach Westerheim und wieder zurück nach Hause kommen, setzt die IGF aus allen Himmelsrichtungen wieder Shuttlebusse ein.

Eine Nonstop-Rockfasnet mit der Band „Twilight Zone“ organisiert die IGF in der Alb-Halle, wo vor allem junge und jung gebliebene Fasnetsfreunde sich treffen. Die IGF lädt ferner zu ihrer Narrentränke ins Langgass- Partyzelt mit DJ van de Heev ein. Jubel, Trubel, Heiterkeit ist bei einer Fasnetsparty mit „Dine & Robi“ im Gasthaus Adler geboten, bei einer Fasnetsparty im Rössle legt DJ Willi auf. Bei einer Ü18-Bar auf der Heubodenbar im Rössle ist DJ Brause für die passende Stimmungsmusik zuständig. Eine Mega-Party steigt im Zelt von Tria mit DJ Nemo und bei der Party im Kreuzzelt legt DJ Wogna auf.

Doch auch zwischen Glombiga Doschdeg und Rosenmontag ist fasnetstechnisch einiges in Westerheim geboten: so sind die Senioren am Samstag, 10. Februar, von 14 Uhr an zu einem gemütlichen Fasnetsnachmittag in die Marienburg eingeladen. Dort serviert der Helferkreis der katholischen Kirchengemeinde seinen Gästen ein nettes Programm mit allerlei Einlagen und Liedern, aber auch Fasnetsküchle und ein Vesper. Pfarrer Karl Enderle und Bürgermeister Hartmut Walz kommen und wirken bei dem närrischen Treiben mit.

Zum großen Abschluss tauchen noch Gruppierungen der IGF auf und erfreuen die Senioren Westerheims mit ihrem Auftritt und ihren Showeinlagen. Seniorenfasnet ist am Samstag ebenfalls im Servicehaus Sonnenhalde angesagt, wo die Heimbewohner mit ihren Gästen einige vergnügliche Stunden verbringen möchten.


Maskenprämierung bei der Musikkapelle

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Die Musikkapelle Westerheim um ihre Vorsitzenden Dietmar Ramminger und Gerhard Rehm laden am Sonntag, 11. Februar, von 19 Uhr an zu ihrer traditionellen Maskenprämierung in die Albhalle ein. In diesem Jahr steht bei den Musikern ein Jubiläum ins Haus, denn die beliebte Maskenprämierung steigt zum 60. Mal.

Die Musiker setzen auf viele Besucher und auf zahlreiche und originelle Maskengruppen, die die Maskenprämierung ausmachen.

Zudem servieren sie ein pfiffiges und lustiges Programm mit vielen Sketchen, Witzen und Tanzeinlagen. Hier treten auch die Backboys gesanglich in Aktion und beleuchten das kommunalpolitische Geschehen wie auch manche interessante und geckige Ereignisse im Flecka durch die Narrenbrille.

Ein Blasensemble der Musikkapelle Westerheim spielt auf und will dafür sorgen, dass richtig gute Fasnetsstimmung in die Halle kommt.


IGF Westerheim e. V.

Schluss ist am Aschermittwoch, wenn die Fasnetshexe verbrannt wird

FOTOS: STEIDLE
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Mit dem Kindermaschgerdag am Fasnetsdienstag, 13. Februar, endet dann fast das Fasnetsprogramm in Westerheim. Die Kinder sind eingeladen, als Maskierte oder sogenannte Maschgerle durch den Ort zu ziehen und sich ihren Freunden, Verwandten oder Nachbarn zu zeigen. Mit denen dürfen sie gerne ihren Schabernack treiben. Die Kinder treffen sich um 13.31 Uhr am IGF-Vereinsheim in der Ortsmitte, um von da aus dann in Gruppen loszuziehen.

Den Schlusspunkt unter die relativ kurze Fasnet 2018 setzen dann die Rekruten des Jahrgangs 1997/98, wenn sie in der Nacht von Dienstag auf Aschermittwoch um Mitternacht ihre imposante Fasnetshexe mit dem eckigen Kopf und dem langen Besen auf dem Sellenberg verbrennen und somit für das Aus des närrischen Treibens sorgen.

Doch noch darf die Fasnetshexe mitten im Flecka vor dem Haus des Gastes thronen und kundtun, dass die Narren von Glombiga Doschdeg bis Fasnetsdienstag das Sagen haben.